Dienstag, 19. Juni 2012

[Rezension] Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry - Rachel Joyce

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Rachel Joyce

378 Seiten

Krüger Verlag 2012

18,99 €

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß. Von Südengland bis an die schottisch Grenze - eine Reise fürs Leben, eine Geschiche von Tapferkeit, Betrug, Liebe, Loyalität und einem ganz unscheinbaren Paar Segelschuhe.

Meine Meinung:

Wie ich euch ja schon geschrieben und vorallem gezeigt habe, war ( und bin ich immer noch ) ich unglaublich begeistert von diesem Buch. Ich hatte hinter diesem Cover und dem Titel eigentlich eine Geschichte erwartet, die mich vielleicht amüsiert oder mich unterhält, ABER was sich hinter diesem Buch verbirgt ist doch einiges mehr als man vermutet.

Es geht um Harold Fry, einen älteren Mann, der mit seiner Frau Maureen zusammen in einem Haus lebt und dort - naja sein Leben eben lebt. Es passiert nichts wirklich spannendes mehr; weder in seinem Leben noch in seiner Ehe. Bis zu dem Tag, an dem Harold einen Brief von Queenie Hennessy bekommt, in dem sie ihm schreibt, dass sie bald an Krebs sterben wird.

Harold schreibt ihr sofort ergriffen eine Antwort, während Maureen der ganzen Sache sehr distanziert begegnet. Und eigentlich will er nur den Brief in einen Briefkasten werfen - doch Harold beschließt weiterzugehen .. immer weiter und weiter und so beginnt seine Pilgerreise.

Als Leser erfährt man in kurzen Rückblicken immer mehr von Harolds Leben und seiner Ehe - ich habe bald gemerkt dass die Stimmung zwischen den beiden schlechter nicht mehr hätte sein können - und leidet richtig mit ihm. Auch ihr Sohn David spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle in dieser Geschichte - ebenso wie ein Mädchen von der Tankstelle und ein Hund.

Fazit: 

Ein Buch, dass mich sehr ergriffen hat und mich ruhelos zurück gelassen hat. Eine Empfehlung für jeden, der nicht gerade die klassische Sommerlektüre sucht, sondern eine Geschichte über das Leben wie es echter nicht hätte sein können, eine Geschichte fürs Herz und nicht zuletzt auch eine Geschichte, die den Leser etwas lehrt: Nämlich für eine Sache zu kämpfen und zwar mit allem was man geben kann!

Deshalb erhält dieses Prachtstück grandiose 5 ( von 5 ) Lesepunkten!!

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