Donnerstag, 13. Dezember 2012

[Rezension] Die Erben von Somerset

Die Erben von Somerset

Leila Meacham

640 Seiten

Page&Turner 2012

14,99 €

Von jeher halten sich die beiden texanischen Dynastien der Tolivers und der Warwicks an ein ehernes Gesetz: ihre Geschäfte strikt voneinander zu trennen. Doch als Mary Toliver, die Erbin der Baumwollplantage Somerset, in finanziellen Schwierigkeiten gerät, bittet sie Percy Warwick um Hilfe. Dies ist umso schlimmer, als Mary und Percy heiraten wollen. Als Percy jedoch von Mary verlangt, die Plantage zugunsten ihrer Ehe aufzugeben, widersetzt sie sich und heiratet stattdessen Ollie DuMont. Eine fatale Entscheidung, die das Schicksal der Familien auf lange Zeit bestimmen wird ...

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich eigentlich nur aus einem einzigen Grund gelesen und war auch deshalb sehr sehr gespannt darauf; ich habe es nämlich bei einer Buch-Youtuberin gesehen bzw. gehört und war von ihrer Rezension so angetan, dass ich gar nicht anders konnte als es zu lesen. Hier könnt ihr euch dass Video dazu ansehen.

Heute fasse ich den Inhalt einmal nicht noch einmal selbständig zusammen, da es so viel zu erzählen gibt/gäbe, dass ich noch lange daran schreiben müsste. Aber die Charaktere möchte ich euch ein bisschen näher bringen:

Da gibt es Mary Toliver. Sie erbt die Baumwollplantage ihres Vaters und bringt so ( in den Augen der beiden ) ihre Mutter und ihren Bruder um ihr rechtmäßiges Erbe. Mary ist ein sehr faszinierender Charakter - sie ist stark, weiß was sie will und arbeitet hart, um ihrem Erbe gerecht zu werden - doch dass wird ihr zum Verhängnis.

Dann haben wir Percy Warwick und Oliver Dumont. Beide sind Jugendfreunde von Mary und lieben sie über alles. Percy spielt dabei den unnahbaren, etwas härteren Charakter ( zum Anfang hin, später ändert sich dass auch) , während Oliver der weiche, sensible Mann ist, der später Mary heiratet.

Oft dachte ich, wie gerne ich in das Buch einsteigen und den Lauf der Dinge beeinflussen würde; ich war richtig verzweifelt und mitgenommen von den Hindernissen, denen sich Mary stellen musste und habe auch ein oder zwei Tränen verdrücken müssen; was mir sehr sehr selten passiert!

Es ist ein Südstaaten-Epos, wie ich es noch nie gelesen habe. Die Handlung flacht niemals ab, ein Schicksalsschlag folgt auf den nächsten und die Gefühle fuhren bei mir Achterbahn. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindringlich - man spürt quasi den Hauch der Zeit, den dieses Buch verströmt. Einfach magisch!

Mein Fazit:

Nach den ersten paar Seiten war ich schon voll und ganz in die Geschichte eingetaucht und hätte am liebsten gesehen, dass es nie aufhört - dass es zu einer "Unendlichen Geschichte" wird - tja war wohl nix ^^. Noch lieber hätte ich das Buch im Sommer gelesen - ich glaube dann hätte ich mich vollends in die Zeit von damals zurückversetzt. Doch trotzallem ist das ein Buch, dass jeder lesen sollte. Starke Charaktere, eine wahnsinnig spannende Handlung und ein wenig Hauch von "Vom Winde verweht".

Ich glaube ihr spürt meine Begeisterung für diesen Wälzer und deshalb wird es kaum einen überraschen, dass ich den "Erben von Somerset"

5 ( von 5 ) Bücherpunkten vergebe!!