Sonntag, 3. November 2013

[Rezension] Shining

Shining

Stephen King

624 Seiten

Bastei Lübbe Taschenbuch

9,99

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Meine Meinung: 

Normalerweise hätte ich dieses Buch von Stephen King nicht gelesen, denn vor einigen Monaten habe ich den Film mit Jack Nicholson gesehen und damit war das Thema für mich erledigt. ABER dann kam "Doctor Sleep" heraus und ziemlich schnell waren sich viele Leseratten einig: Es ist ein nettes Gadget wenn man vor dieser Lektüre nochmals "Shining" lesen würde - gesagt, getan!

Und das Halloween vor der Türe stand hat dem Ganzen nochmal eine andere Note gegeben. Ich habe also am Abend angefangen das Buch zu lesen und war nach 100 Seiten mehr als verwirrt. Der Film kam mir so anders vor in meinen Erinnerungen und das Buch hat auf ganz andere Aspekte abgezielt - was mir wesentlich besser gefallen hat.

1.) Die Tatsache, dass ich Jack und seine Vergangenheit kennenlernen durfte und dadurch seine Verrücktheit und Wahnsinn später im Buch viel besser verstanden habe, als im Film, wo man nur den wahnsinnig unsympathischen Kerl Jack kennenlernt; ohne Erklärung, warum er so drauf ist.

UND 2.) fand ich die Erklärung von Dannys Shining auch so detailreich besser; klar im Film kann man immer nur einen Teil umsetzen, aber da war für mich das Buch einfach interessanter! 

Aber damit ihr auch ein wenig was von der Geschichte an sich noch erfährt: 

Es geht um Jack Torrance, der dringend einen Job braucht, da er aus seiner Lehrtätigkeit an einer Schule verwiesen wurde. Durch einen Freund bekommt er eine Anstellung im Overlook Hotel vermittelt - seine Aufgabe besteht eigentlich nur darin, auf das Hotel in den Wintermonaten aufzupassen und sich um es zu kümmern, also kleine Hausmeistertätigkeiten zu erledigen.

Er wird eingestellt und zieht mit seiner Familie, die aus seiner Frau Wendy und seinem kleinen Sohn Danny besteht, in das Overlook Hotel ein. Doch Danny ist kein normaler kleiner Junge, denn er besitzt das "Shining", mit dem er Dinge sehen kann, die einem als Leser schonmal das Blut gefrieren lassen können. Und kaum sind alle im Hotel, das auf einem Berg liegt und sehr abgeschieden ist, angekommen, beginnt das Grauen ....

Fazit:

Ich liebe Stephen Kings Bücher, Schreibstil und Charaktere einfach. Sehr einfacher, aber eindrucksvoller Horror, den vielleicht nicht jeder mag ... aber genau das liebe ich daran. Als Leser darf man keinen rasanten Horror erwarten, sondern eher einen schleichenden, tiefergehenden Horror, der einem ganz schön Gänsehaut verursacht. Für Shining vergebe ich

5 ( von 5 ) Bücherpunkte!

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