Samstag, 29. März 2014

[Blogtour "Hollyhill"] Zeitreise bzw. würdet ihr etwas ändern?

Hallo ihr lieben "Hollyhiller" da draußen!

Wie ihr ja bereits aus den Rezensionen herauslesen konntet, nimmt das Thema "Zeitreise" bei den Bewohnern von Hollyhill und nun auch bei Emily, einen sehr großen Teil ihres Lebens ein - ob sie wollen oder nicht. 

Doch was ist Zeitreisen so genau und würdet ihr, wenn ihr die Möglichkeit hättet, etwas ändern?

Wenn ich mir Gedanken über in der Zeit reisen mache, schweifen meine Gedanken unwillkürlich zu dem Film "Zurück in die Zukunft". Er wurde 1985 ( !!! ) veröffentlicht und handelt mehr oder weniger über einen verrückten Wissenschaftler, der es schafft mit Hilfe eines Autos in der Zeit zu reisen. Diese "kontrollierten" Zeitsprünge wären für unsere Freunde aus Hollyhill bestimmt eine Erleichterung!

"Als Zeitreise bezeichnet man eine Bewegung in der Zeit, die vom gewöhnlichen gerichteten Zeitablauf abweicht bzw. auch eine Bewegung durch die Zeit." 

Das Thema, ob und wie es möglich ist, in der Zeit zu reisen fasziniert die Menschen immer wieder - und auch mich! Diese Möglichkeiten die sich einem da bieten; was man alles verändern könnte und beeinflussen ... Aber will man das überhaupt bzw. kann man mit den Konsequenten daraus leben? 

Denn nicht immer kann dieses bewusste Eingreifen gut sein und auch darum drehen sich einige Filme/Bücher - mir fällt da spontan "Butterfly Effect" ein oder "Die Macht des Schmetterlings" ... beide zeigen ziemlich gut, was man mit einer Entscheidung alles lostreten kann.

Würdet ihr in eurer Vergangenheit bzw. Zukunft etwas ändern, wenn ihr die Möglichkeit hättet?

Ich glaube, ich würde mich nicht trauen, würde mit den Konsequenten nicht leben wollen. Ich meine, ihr verändert EINE Kleinigkeit, reist zurück und stellt fest, dass z.B. eure Schwester dadurch nie geboren wurde oder ihr ein komplett anderer Mensch geworden seid ... nenene Viel zu gefährlich! 

Auch Emily, Matt und die anderen müssen in den beiden Romanen wahnsinnig aufpassen, nichts zu verändern oder bewusst auf etwas Einfluss zu nehmen und besonders Emily fällt das sehr sehr schwer, doch mehr will ich nicht verraten - lest es selbst.

Und zum Schluss noch eine nette, gut ausgesuchte Liste mit anderen Büchern zum Thema Zeitreisen, welche ihr euch gerne anschauen könnt!


GEWINNSPIEL

Ihr findet in jedem Blogtour-Beitrag einen roten, fett gedruckten Buchstaben. Am Ende der Tour solltet ihr also 8 Buchstaben gefunden haben, die ihr zu einem Wort zusammen setzen müßt.

Dieses Lösungswort könnt ihr dann auf einem der Blogs in das Gewinnspiel-Formular (hier unten) eintragen.Auf welchem Blog ihr das Formular ausfüllt und abschickt ist dabei völlig egal, jeder kann einmal teilnehmen.

Das Formular findet ihr in jedem Beitrag auf jedem Blog. ( HIER nochmal alle Blogs zum Nachlesen )

Einsendeschluss ist Dienstag der 1.April um 18 Uhr. Der Gewinner wird dann am selben Abend bekannt gegeben!


Dienstag, 25. März 2014

[Redestoff #4] Leseproben und Hörbücher

Hallihallo werte Bücherwelt da draußen!

Heute gibt es mal wieder etwas [Redestoff] von mir, der letzte ist ja auch schon wieder einen Monat her und ich dachte mir: "Ach, redestoffen wird doch ein wenig!"

1.) Leseproben

Aufgrund meiner Vorbereitung zu den Prüfungen, die im Mai anstehen, habe ich gerade nicht so richtig die Ruhe, mich in eine Geschichte fallen zu lassen. Ich lese zwar schon noch und immer noch gerne, doch so richtig genießen kann ich es nicht - denn im Hinterkopf habe ich mein Lernpensum und das schreit: "LERN MICH!" 

Aber nichtsdestotrotz gucke ich natürlich gerne, was so neues auf dem Markt erscheint, vor allem im Selfpublisher-Bereich. Die Hardcover sind mir dann doch im Moment noch zu teuer, aber bei den E-Books kann man ja richtige Schnäppchen teilweise machen. Doch wer garantiert mir, dass mir die Geschichte gefällt? UND da kommen die Leseproben ins Spiel: 

Seit einiger Zeit habe ich es mir angewöhnt, mir zu jedem Buch was mir gefallen könnte, eine Leseprobe herunterzuladen - doch das mit dem Lesen muss noch geübt werden ... *schäm* Früher war ich ja sogar nicht der Fan von Leseproben; wenn ich ein Buch lesen will dann komplett und nicht einen kleinen Ausschnitt davon! 

Doch gerade ist das eben eine sehr gute Lösung für mich und ich dachte mir, ich schreibe euch jeweils meinen Eindruck dann in einem seperaten Beitrag, wie mir die einzelnen Proben gefallen haben und welches Buch ich mir holen werde - das ist doch mal ein Plan oder?! 

Einige von euch werden aber bestimmt aufschreien und sagen: "Aber da sind ja auch erotische Titel mit dabei - das war doch nicht gerade dein Genre oder?!" Jaaaaa, ich habe mich bereits in einem Beitrag zu dem Thema Erotik ausgelassen, doch ich suche immer noch nach Titeln, die mir vielleicht gefallen könnten ... 

Mal sehen!



2.) Hörbücher

Und noch eine Sache habe ich angefangen, die ich normalerweise wie die Pest hasse und deshalb bisher nie damit etwas zu tun haben wollte: Hörbücher! Als Jugendlicher habe ich die Hörspiele von Rufus Beck zu den "Harry-Potter-Bänden" geliebt, aber danach nie mehr was vergleichbares gefunden. 

Als ich dann meine Ausbildung angefangen habe, hatte ich mir aus der Bücherei das Hörbuch zu "Biss-zum-Morgengrauen" ausgeliehen und reingehört ... nenenenene dat war nix für mich - vor allem, da die Sprecherin ihre Stimme bei den männlichen Charakteren so komisch verstellt hat, dass es mir alle Zehennägel hochrollte.

Doch vor einem Monat bin ich auf http://www.audible.de/ gestoßen und habe mich für eine Probemitgliedschaft entschieden - ich wollte es nochmal austesten.

Und was habe ich mir heruntergeladen zum Anhören? ..... Shades of Grey ..... Ich finde die Sprecherin Merete Brettschneider hat eine sehr sehr angenehme Stimme und hat mich jetzt auch schon einige Male in den Schlaf gelesen, doch über den Inhalt der Geschichte schweige ich lieber *hust*Der Anfang war ja noch sehr harmlos, aber inzwischen geht es doch recht heiß zur Sache - naja, mal hören was da noch so kommt.

Und wie haltet ihr es mit Hörbüchern oder Leseproben? Mögen oder nicht mögen; das ist hier die Frage!


Sonntag, 23. März 2014

[Was-ist-das?] Unheimliche Buchpost



Vor 2 Tagen habe ich diese Post bei mir im Briefkasten gefunden - und wusste beim Blick auf den Briefumschlag erstmal gar nicht, von wem denn dieser Brief nun kommt; bis ich ihn geöffnet habe. Inzwischen habe ich auch auf Facebook gelesen, dass mehrere Buchblogger diese Werbung erreicht hat und habe mich tierisch gefreut, auch einmal ins Visier der Verlage gekommen zu sein.

Doch was ist das? Im Brief schreibt mir jemand, dass das Haus in Klammroth abgebrannt sei und Theodora in den Flammen ihr Leben verloren hat. Die Schrift des Briefes war schon seeeehrrr schwer zu lesen, aber ich habe es geschafft und finde die Marketingstrategie einfach super! 

"Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten. Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss - bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. 

Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht - und jemand fordert neue Opfer. Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ..."

Wenn ihr dann auf die Internetseite von Klammroth geht, könnt ihr in eine Leseprobe hineinschnuppern oder aber auch in eine Hörprobe, welche ich sehr atmosphärisch fand. Alles in allem eine schöne Art und Weise, ein Buch zu promoten. Nur ein wenig verwirrt war ich schon, denn ich finde das Buch nur als Ebook - weiß da jemand mehr? Oder ist das wirklich nur als Ebook erhältlich?!


Mittwoch, 19. März 2014

[Ankündigung] Blogtour "Verliebt in Hollyhill"



Jaaaa ihr seht richtig, ich habe die große Ehre meine 1.Blogtour anzukündigen!! Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich darauf gestoßen bin, aber jetzt bin ich richtig froh dabei sein zu dürfen! Wir sind schon alle fleißig am Planen gewesen und auch ich habe meinen Beitrag schon dazu verfasst - nicht .... *schäm* Aber sobald ich Zeit habe wird das in Angriff genommen!

Kurze Rede, langer Sinn ( oder so ähnlich ), hier die genauen Daten und Teilnahmebedingungen für euch - denn zu gewinnen gibt es auch etwas -vorbeischauen lohnt sich also.

"Kennt ihr schon die "Hollyhill" Reihe von Alexandra Pilz?"

Zur Veröffentlichung des zweiten Teils "Verliebt in Hollyhill" möchten wir Euch auf eine Blogtour einladen! Ab dem 24.März werden wir viele interessante Infos rund um Hollyhill posten, und zum Schluß gibt es auch noch ein Gewinnspiel, bei dem wir vom Heyne Verlag unterstützt werden.

Damit ihr vorab schon wisst wer alles dabei ist, hier die Blog-Daten:

27.3. Fairy-book
30.3. Jackys Bücherregal

Die Gewinner-Bekanntgabe wird es am 1.April auf allen Blogs geben!

VIEL GLÜCK wünsche ich euch 

Dienstag, 18. März 2014

[Sonntags-was-auch-immer #4] Autoren und das liebe Geld

Autoren und das liebe Geld

Heute mal ein ein etwas "ernsteres" [Sonntags-was-auch-immer] - viel Spaß dabei!

Vor ein paar Tagen hatte ich auf Facebook eine nette, kleine Unterhaltung mit Katja Piel. Ausgangspunkt war die Erscheinung ihres neuesten E-Books "Kuss der Wölfin - Die Begegnung" - und ich fragte einfach, wieviel sie an einem E-Book mit dem Verkaufspreis 0,99 € verdiene - die Antwort kam schnell und brachte mich ins Grübeln: "0,39 €" .... 

E-Books sind ja seit ungefähr 2 Jahren vermehrt auf Amazon & Co zu treffen und werden auch bei den Lesern beliebter. Auch ich habe einen E-Book-Reader und lade mir in letzter Zeit immer mehr günstige E-Books runter - mal für 0,99€ oder auch mal 2,60€ - Hauptsache günstig oder?! Da kommt man schon in einen wahren Kaufrausch und klickt mal hier und da und SCHWUPS sind gefühlte 5 Millionen Bücher mehr auf dem Reader.

Doch was verdienen Autoren an der ganzen Sache? Katja meinte auch, sie halte den Preis so niedrig, damit das Buch im Verkaufsranking an höherer Stelle angezeigt werde. Macht für mich auch Sinn und so werden das die meisten selbstverlegenden Autoren auch machen - doch für welchen Preis? Ich investiere gerne mal ein paar Euro ( jaaaa auch mal 9,99€ oder 4,99€ ) in ein E-Book und wenn mir das Buch gefällt, tut mir das auch nicht weh!

Man muss sich das nur mal vorstellen: Ein Autor legt sein ganzes Herzblut in eine Geschichte, entwickelt sie stundenlang, entwirft Geschichtsstränge und verwirft sie wieder, leidet mit seinen Protagonisten mit, verdrückt das eine oder andere Tränchen während dem Schreiben und und und ... Ich will mir gar nicht vorstellen, wie lange so ein E-Book braucht, bis es entsteht und was sagen wir als Leser? "Naja, Hauptsache günstig!"

Und als Katja mir eben gesagt hat sie verdient nicht mal 0,40 € an einem E-Book - da hat mich das schon schockiert. Ich gebe gerne mehr Geld für gute Geschichten aus und möchte den Autor ja auch unterstützen in dem ich das Buch kaufe ... aber das so wenig daran verdient wird, das hätte ich nicht gedacht.

Also liebe Autoren: Solange ihr schöne, spannende, romantische, rasante, fantastische E-Books und Bücher schreibt und mich damit fesseln könnt, solange werde ich auch jeden ( naja fast jeden ^.^ ) Preis zahlen ohne Wenn und Aber - aber bitte verkauft euch nicht unter Wert! *AMEN*

Dienstag, 11. März 2014

[Rezension] Narrando - Pechschwarze Hoffnung

Narrando - Pechschwarze Hoffnung

Kyra Dittmann

316 Seiten

Bookshouse Verlag

als Ebook erhältlich für 5,99 €

Naturkatastrophen und Atomkriege haben die Welt beinahe zerstört. Während sich die Natur regeneriert und die Spuren der Verwüstung allmählich überwuchert, entwickelt sich aus der Kluft zwischen Arm und Reich ein unüberwindbarer Graben. Die Bevölkerung ist gespalten: Die Reichen und die Regierung leben in gesicherten Hot Blood-Bezirken und die armen Parias hausen in den Ruinen außerhalb. 
Als die 17-jährige Vella, Tochter des Präsidenten von Narrando, eine politische Zwangsheirat zugewiesen bekommt, flieht sie mit ihrer Dienerin in derselben Nacht aus dem Regierungspalast.
Der 19-jährige Jai, Anführer der Outlaws, einer Rebellengruppe, die sich gegen die skrupellose Regierung auflehnt, befindet sich auf einer nächtlichen Patrouille. Mysteriöse Todesfälle unter den Parias versetzen sie in Aufruhr. Jai hofft, dem Täter auf die Spur zu kommen.
Als sich ihre Wege kreuzen, beginnt eine folgenschwere Verwechslung, ein grausamer Krieg, eine behutsame Freundschaft und eine gefährliche Liebe.

Meine Meinung:

Durch meine liebste Bücher-Junkie-Gruppe bin ich erstmals auf den Bookshouse-Verlag aufmerksam geworden und bin wahnsinnig froh, diese Entdeckung gemacht zu haben und nun die ganzen tollen Bücher lesen zu dürfen. Als ich dann gesehen habe, dass man sich als Blogger dort anmelden kann und wenn man angenommen wird, die vorhandenen Bücher als Rezensent lesen darf, habe ich mich versucht und bin tatsächlich angenommen worden! Und als ersten Fang habe ich mir "Narrando - Pechschwarze Hoffnung" einverleibt.

Um was geht es? Narrando ist eine Welt, in der es zwei große Gruppen gibt: Auf der einen Seite die Hot-Blood-Regierung und ihre Bezirke, welche die Befehlsgewalt über das gesamte Land haben. Die Bewohner (die meisten davon Regierungsbeamte, Wissenschaftler und Diener ) leben gesichert unter einem Schutzschirm, welcher die schädlichen und radioaktiven Strahlungen abhalten soll; denn nach verheerenden Atomkriegen und Naturkatastrophen sind viele Atomkraftwerke zerstört und das Ozonloch wird ebenfalls immer größer und damit bedrohlicher.

Auf der anderen Seite gibt es die Parias, welche in den Wäldern leben müssen, nie genug zu essen haben und im Krieg mit den Hot-Bloods sind. Sie kämpfen täglich ums Überleben - doch seit einiger Zeit verschwinden Männer aus den Dörfern oder erkranken auf seltsame Art und Weise. Jai, der Anführer einer Rebellengruppe, kann dem nicht mehr tatenlos zusehen und will den Präsidenten stürzen, denn er glaubt, dieser steckt hinter dem ganzen Geschehen.

Gleichzeitig flieht die Tochter des Präsidenten Vella mit ihrer Dienerin Marta aus dem Palast, denn sie hat ein Bild ihrer Mutter gefunden und will diese nun suchen - denn ihr Vater schweigt seit ewigen Zeiten über dieses Thema. Und als er sie auch nun ohne ihre Erlaubnis verheiraten will, rebelliert Vella und flieht - doch diese Flucht treibt sie in die Arme von Jai und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Wie hat es mir gefallen? Ich muss sagen, anfangs bin ich sehr schleppend in die Geschichte hineingekommen. Vielleicht lag es an der Kategorie "Dystopie", die auch auf dieses Buch zutrifft, aber von der ich mir irgendwie eine rasantere Geschichte vorgestellt habe. Ich finde, die Bezeichnung "Fantasy" würde es besser treffen, aber das nur am Rande.

Aber je länger ich gelesen habe, umso besser gefiel mir die Geschichte, umso mehr habe ich die ganze Welt und ihren Aufbau verstanden UND umso mehr habe ich die Charaktere in mein Herz geschlossen. Jai ist mir von Anfang an sympatisch gewesen - will er sich doch nur um seine Familie kümmern und das Wohl der Dorfbewohner wieder herstellen - denn diese verschwinden immer mehr oder erkranken.

Vella, die Präsidententochter, war mir bis zur Mitte des Buches ein zu unausgereifter Charakter, doch dann hat sie eine wahnsinnige Wendung genommen und mich von mal zu mal mehr beeindruckt. Und da gibt es noch Riva, die Exfreundin von Jai, welche auch noch eine große Rolle spielt, und wahrscheinlich niemandem sympatisch war, der dieses Buch gelesen hat! Aber zuviel verraten will ich auch nicht *grins*

Doch was ist nun mit den rätselhaften Erkrankungen, warum zieht es Vella immer mehr zu Jai hin und was hat es mit dem mysteriösen Amulett auf sich, dass Vella in dem Tresor ihres Vaters findet? Lest es selbst!

Mein Fazit:

Eine spannende Fantasygeschichte die in einer schönen Welt spielt und unvergesslichen Charaktere beinhaltet. Mir hat zwar das gewisse Etwas gefehlt, aber Spannung war vorhanden und eine Portion Liebe ebenfalls! Eine gute, schnell zu lesende Lektüre, von der ich im Mai 2014 endlich mehr lesen werden kann - denn da erscheint der 2.Band! 

Ich vergebe deshalb

3 1/2 ( von 5 möglichen ) Bücherpunkten!

Sonntag, 9. März 2014

[Sonntags-was-auch-immer #3] Ich freu mich, ich freu mich nicht ...

Ich freu mich, ich freu mich nicht ...

Ich komme nach der Arbeit mit einem dicken Grinsen im Gesicht nach Hause, packe meine neuesten Errungenschaften ( auch brandneue Leseexemplare genannt ) aus, zelebriere einen Freudentanz, mache es mir auf meinem Bett bequem und fange gespannt an zu Lesen. 

Sofort merke ich dass die Geschichte ein wenig seltsam anfängt, aber EGAL, ich habe mich jetzt so lange auf dieses Buch gefreut, da muss es gut sein. *50 Seiten später* Okaaayyyy, das ist jetzt nicht so dolle ... aber EGAL, schließlich verspricht der Klappentext noch so einiges mehr!! *20 Seiten später* Ihhh ... äh ... ja ... hm, das war schon ... "speziell" ... *10 Seiten später* Also echt! Ne, das ist jetzt nichts für mich  - aber ich hab mich doch so gefreut auf das Buch ... *skeptischer Blick auf das Buch* Na wenigstens noch das Ende lesen! *Ende gelesen* WAASSS?!?!? *Buch empört wegschmeiß*


Natürlich würde ich nie im Leben Bücher wegschmeißen, aber manchmal ... doch, da würde ich gerne. Ihr kennt das sicher: Ihr freut euch wochenlang, ach was sage ich, MONATElang auf ein bestimmtes Buch, ihr kauft es euch, lest es ... und seit enttäuscht. Als Leser kann man sich aber auch nicht wirklich eingestehen im Nachhinein, dass die Geschichte richtig schlecht war, man redet es sich eher schön: "Ach, naja, mein Buch war es nicht, aber dieser eine Satz, der hat es rausgerissen!" 

Da werden teilweise Leserherzen gebrochen und das nur, weil eine Reihe nicht das erhoffte Ende bringt, weil der Lieblingsautor "Mist gebaut hat" oder weil man sich eben so lange darauf gefreut hat und dann bitterlich enttäuscht wird. 

Mir ging es eben so erst diese Woche mit dem neuen Brooks "Bunker Diarys" - ich habe mich wie irre gefreut und es gelesen - aber zum Schluss wusste ich nicht, ob ich einfach zu viel von dem Buch erwartet habe oder es mir durch die ganze Vorfreude selbst kaputt gemacht habe.

Doch es gibt einen Lichtblick am Horizont: Es gibt ja auch Geschichten, von denen man als Leser ganz plump gesagt, nix erwartet und die einen dann überrumpeln, fesseln und sprachlos zurücklassen. Und JA: Der Job eines Autors ist bestimmt nicht leicht, der eines Lesers aber umso schwerer! 

Also ran an die Bücher und ich drücke euch die Daumen, dass ihr euch mehr freut als ärgert.

Freitag, 7. März 2014

[Leseleidenschaft #3] Welche Bücher haben mich in meiner Kindheit bzw. Jugend begleitet?


Bevor ich euch diese Bücher vorstelle und warum sie einen ziemlich große Bedeutung in meiner Jugendzeit gespielt haben, muss ich euch eine kleine Geschichte vorweg erzählen:

Ich habe eine Cousine, bei welcher ich früher ziemlich oft übernachtet habe. Ein wenig habe ich auf sie heraufgeschaut, denn sie konnte ziemlich gut zeichnen, hat beim gemeinsamen Spielen immer den Ton angegeben und war für mich wie eine große Schwester ( auch wenn diese Erkenntnis erst im Nachhinein kam ) . Meine Cousine hatte eigentlich kein großes Bücherregal, aber die Bücher darauf interessierten mich immer brennend.

Und eines Tages hat sie mir diese Bücher von Isabel Allende mitgegeben - ich habe sie verschlungen und damit auch meine ersten Abenteuerromane gelesen. Ich weiß noch, dass ich beim Lesen dachte: "Wenn sie es toll findet, kann es ja nur gut sein!"
Um was geht es bei dieser Trilogie?

Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Aber gibt es dort, bei den Wasserfällen des Orinoko, wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, die Bestie, die einen alle Sinne betäubenden Geruch verströmt und jeden tötet, der ihrer ansichtig wird? Das soll die Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Er darf seine Großmutter, die Reiseschriftstellerin Kate Cold, begleiten. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern: Ein Professor nervt mit seiner Besserwisserei, der Indio, den er als Diener engagiert hat, wirkt unheimlich in seiner Verschlossenheit – vor allem aber haben alle das Gefühl, von fremden Augen beobachtet zu werden. 

Tatsächlich wird die Expedition beobachtet: von den Nebelmenschen, steinzeitlich lebenden Indios die als gefährlich gelten und von denen es heißt, sie könnten sich unsichtbar machen. Sie entführen Alex, und mit ihm Nadia, die Tochter des brasilianischen Expeditionsleiters, mit der Alex sich angefreundet hat. Nadia und Alex glauben sich in Todesgefahr, doch die Nebenmenschen wollen ihnen nichts Böses. Sie fühlen sich nur bedroht von der Expedition – und sie haben allen Grund dazu. Die Expedition ist Teil eines bösen Plans, die Indios am Orinoko zu vernichten. Nadia und Alex werden den Nebelmenschen helfen, diesen Plan zu vereiteln. Und sie werden auch das Geheimnis der Bestie lüften.

Ich liebe die Geschichten, welche Isabel Allende aufleben lässt, heute noch und ich denke ab und zu noch an diese Reihe. Warum? Ich weiß es nicht! Sie muss mich ziemlich begeistert haben damals; anders kann ich es mir nicht erklären.

Bei den meisten Büchern aus meiner [Leseleidenschaft-Reihe]kann ich meist  nicht genau benennen, warum sie mir heute noch im Kopf herumgeistern, aber es wird schon etwas bedeuten und deshalb: Lest sie alle! Vielleicht sollte ich sie auch nochmal alle lesen, nur um zu sehen, ob sie mir immer noch so gut gefallen *grübel* Mal sehen.

Und damit ihr nicht ganz ohne Meinung zu dieser Reihe, die sich "Die Abenteuer von Agulia und Jaguar" nennt, auf dem Trockenen sitzen bleiben müsst, hier zwei Lesermeinungen:

"Für alle die gutes lesen wollen, nicht nur für die Jugend. : )
Wer hätte gedacht das "die" Allende solche schönen Jugendbücher schreiben kann. Hervorragend auch zum Einstieg in die "richtige" Literatur."

"Isabel Allende erzählt eine Geschichte voller Mystik, Magie und geheimnisvoller Wesen. Dies ist jedoch nur der Rahmen für die Handlung. Denn im Wesentlichen geht es um das Erwachsenwerden und um Freundschaft. So kann der Leser mitverfolgen wie sich die Hauptperson Alex weiterentwickelt und schließlich am anderen Ende der Welt, mitten im tiefsten Dschungel des Amazonasgebiets, zu sich selbst findet."

P.S.:  Die Reihenfolge der Buchreihe seht ihr hier!

Donnerstag, 6. März 2014

[Kurzrezension] Lebenshungrig und Kontrolliert außer Kontrolle

Lebenshungrig

Laura Pape

238 Seiten

Schwarzkopf & Schwarzkopf

9,95 €

Mit 17 Jahren beschließt Laura Pape, ein bisschen abzunehmen, weil sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlt. Doch was als harmlose Diät beginnt, gerät bald außer Kontrolle. Laura rutscht in kürzester Zeit in die Magersucht, hungert sich ins starke Untergewicht.
Es ist ihre Mutter, die schließlich die Notbremse zieht und Laura in eine Klinik bringt. Nach einem halben Jahr wird sie wieder entlassen, doch der Kampf gegen die heimtückische Krankheit ist noch lange nicht vorbei.

Meine Meinung:

Ich möchte diese zwei Bücher euch vorstellen, ohne Wertung und Fazit, denn ich finde dass das "Thema" Magersucht sehr feinfühlig ist, was ich nicht bewerten möchte und auch nicht kann. Wie bin ich zu diesem Buch und auf diese Thematik gekommen? Ich habe "Lebenshungrig" beim Aufräumen in unserer Buchhandlung das erste Mal in der Hand gehalten und nur mal kurz reingelesen - und war schockiert, gefesselt und wollte wissen, was Laura Pape widerfahren ist.

Als ich das Buch beendet hatte wollte ich mehr über das Thema wissen. Also gestöbert und vom gleichen Verlag "Kontrolliert außer Kontrolle" gefunden und ebenso gelesen. Beide Geschichten haben mich sehr berührt und ein wenig mehr für das Thema sensibilisiert - und nachdenklich gestimmt. Doch was genau hat mich nachdenklich gemacht?

Im Fall von Laura Pape hat die Magersucht mit einer Wette zwischen ihr und ihrer Freundin begonnen, welche für Laura dann immer mehr zur Sucht und zum Zwang wurde. 

Ich esse tagsüber immer weniger und werde mit der Zeit ziemlich erfinderisch , was die Wahl meiner Lebensmittel betrifft. An einem Tag teile ich mir ein einziges Glas Baby-Grießbrei (136 Kalorien) so ein, dass es für Frühstück und Abendbrot reicht, zu Mittag esse ich zwei Teller Möhrensuppe (108 Kalorien). [...] Die Tage verbringe ich damit, mich mit meiner letzten Kraft zu bewegen, um noch mehr Kalorien zu verbrennen.

Auch Lauras Freunde und ihre Familie kommen in ihrem Buch zum Sprechen und runden das ganze Krankheitsbild von Laura ab. Ich als Leser war schockiert - aber auf eine andere Art und Weise konnte ich Laura auch verstehen - und habe mitgefühlt, mitgelitten. Ein sehr bewegendes Buch über Magersucht!



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Kontrolliert außer Kontrolle

Hanna-Charlotte Blumroth von Lehm

343 Seiten

Schwarzkopf & Schwarzkopf

9,95 €

Mit 16 Jahren erkrankt Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn an Magersucht. Ihre Gedanken kreisen fortan nur noch darum, wie sie Essen vermeiden und ihre Gewichtsabnahme beschleunigen kann. Sie zieht sich immer mehr in sich zurück und ihre Familie und Freunde reagieren hilflos und voller Sorge auf Hannas körperliche und seelische Veränderungen. Als ihr Untergewicht lebensbedrohlich wird, wird sie von ihrer Mutter in eine Klinik gebracht der erste von vier stationären Aufenthalten und der Beginn eines langen Leidensweges. Die Tagebuchaufzeichnungen von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn sind die schmerzhafte Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit und ihr Versuch, sie zu verstehen. In ihnen zeigen sich immer wieder die zwei Seiten ihrer Persönlichkeit, die kranke Seite, die sie zum zerstörerischen Hungern antreibt, und die gesunde Seite, die immer wieder an ihren Lebenswillen appelliert.

Meine Meinung:

Hannas Geschichte fängt eher im Verborgenen an - sie selbst kann nicht sagen, was genau der Auslöser für ihre Magersucht war. Aber während einem Urlaub mit ihrer Familie fängt sie das erste Mal an sich zu übergeben und so beginnt ihr langer Leidensweg.

In diesem Buch merkt man als Leser sehr stark Hannas Verzweiflung, ihre Hilflosigkeit und ihren Widerwillen, in eine Klinik zu gehen, bzw. überhaupt jemals wieder gesund zu werden. Eine ganz andere Grundstimmung schwingt in "Kontrolliert außer Kontrolle" mit - als Leser war ich sehr befangen und teilweise Hannas Reaktionen nicht verstanden. 

Aber Hanna kämpft und tritt sogar mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, was meinen größten Respekt verdient. Ein schockierender Bericht über ein Mädchen, dass die Kontrolle über ihr Leben verliert.

Man ist sieben Tage die Woche, von morgens bis abends, 24 Stunden, 1.440 Minuten, 86.440 Sekunden am Tag kontrolliert. Kontrolliert darin, nichts zu essen, nichts zu trinken, Sport zu machen. Doch wenn einem bewusst wird, dass das nicht normal ist, merkt man plötzlich: Eigentlich ist alles "Außer Kontrolle"!

Dienstag, 4. März 2014

[Sonntags-was-auch-immer #2] Problem Jobsuche

Hallihallo ihr Buchsüchtigen!! 

Kleine Anmerkung vorweg: 

Es tut mir so leid, dass ihr jetzt länger nichts mehr von mir gehört habt, aber mein Laptop hatte sich einen Megavirus eingefangen und dementsprechend musste ich warten, bis dieser vernichtet wurde; denn ich hatte richtig Angst, dass sich da jetzt jemand in meine Systeme hineinhackt. ABER der beste Freund auf der Welt hat das Problem zerstört (!!!) und jetzt kann ich wieder beruhigt an meinem Laptop arbeiten. Und nun zu dem eigentlichen Thema:

Problem Jobsuche

Das schöne Thema "Jobsuche" - im Moment kann ich da ein schönes Liedchen davon singen! Ich werde ja im Juli mit meiner Ausbildung zur Buchhändlerin fertig und werde danach zu meinem Liebsten ins Frankenland ( ja, es ist noch Bayern ... gerade so! ) ziehen. Also ab ins Internet und sich kundig gemacht über die verschiedenen Stellenangebote.

Hm, nur wo suchen? Es gibt so manchen wohlklingenden Namen wie Monster, Kimeta, Jobsintown, Jobpilot und und und. "Okay", dachte ich mir ,"da waren die Betreiber ja mal echt kreativ - kicher!" aber egal - will ja nur Stellenangebote finden. Also mit voller Motivation meine Kriterien zur Stellensuche eingegeben und ... ungläubig den Bildschirm angestarrt.


"Es konnten leider keine Suchergebnisse gefunden werden." "Für die gewünschten Kriterien konnten keine Ergebnisse ermittelt werden." und so weiter und so fort.

Jaaaaa, es war mir ja klar, dass das mit diesem Beruf nicht ganz so einfach werden würde, aber dass ich noch nicht mal so richtig in Frankfurt fündig geworden bin, hat mir schon einen echten Knick gegeben. Ich würde mich ja so gerne bewerben - aber leider besitze ich keine Hochschulreife, habe noch keine mehrjährige Verlagserfahrung oder generelle Berufserfahrung ( dafür müsste ich ja erst mal arbeiten *grummel* ) und überhaupt werden nur überqualifizierte Übermenschen gesucht.

Und das manche Seiten so "übersichtlich" und "selbsterklärend" aufgebaut sind und das WorldWideWeb ALLES mögliche einem raussucht, auch das was man nicht gesucht hat, macht das ganze auch nicht einfacher. 

Ich würde auch gerne in den Verlagsalltag oder einer Online-Redaktion reinschnuppern, aber da verlässt mich mein Glück im Umkreis von Würzburg bis Frankfurt dann auch wieder. Habe ich dann eine Stelle "Buchhändler Vollzeit" gefunden, ist es entweder eine Fachbuchstelle oder eben die bereits genannten Übermenschen, welche dort gesucht werden. Es ist zum Haare - oder zum Bücher raufen ... ähm ja ...

Also immer wieder die Stellensuche aktualisieren und hoffen, dass einem die "Wunschstelle" ins Gesicht springt ... und bis dahin: Warten!