Dienstag, 9. September 2014

[Lese-Einblick #3] 28 Tage



Ein Buch, was mich bisher nicht gereizt hat. David Safier schreibt Jugendbücher? Hm ... nein danke, kein Interesse. Doch bevor es hier bei mir verstaubt wollte ich jetzt doch mal einen Blick riskieren - und bin bisher sehr überrascht.

1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage. .

Viele hatten bei Erscheinen des Buches in ihren Rezensionen geschrieben dass das für sie kein Jugendbuch sei. Bisher kann ich das auch nicht behaupten, geht es doch um ein Thema was nicht gerade leicht verdaulich ist. Doch auf der anderen Seite finde ich es wichtig, solche Themen für Jugendliche aufzubereiten.

Sei es zum Nachdenken oder zum Schmökern; ich finde es gut und wichtig dass es diese Jugendbücher gibt und hoffentlich auch immer geben wird! Die Nachbereitung einer solchen Lektüre muss eben stimmen.

Todgeweiht waren die kleinen Schmuggler alle. Früher oder später wurden sie von jemanden wie Frankenstein erwischt. Frankenstein, so nannten wir einen besonders brutalen deutschen Wachmann. Kalt lächelnd schoss er die kleinen Schmuggler von der Mauer, als seien sie Spatzen.

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