Mittwoch, 17. Juni 2015

[Kurzrezensionen #8] Nachtsang / Kiss me Cowboy

Nachtsang - Julia Mayer


Kurzbeschreibung:

Anmerkung der Autorin:

ACHTUNG - Nachtsang ist eine Zusatz-Kurzgeschichte zu REHRUF und beinhaltet etwaige Spoiler. Wenn du REHRUF noch nicht kennst, rate ich dir, das Buch VOR Nachtsang zu lesen. 

Die Rehdoppel aus Wasserwacht sind gerade erst wieder zur Ruhe gekommen, als ein neues Abenteuer vor der Tür steht. Eines Tages tauchen zwei Eulendoppel bei ihnen auf und wollen die Herde optimieren. Zudem entwickelt Inga langsam romantische Gefühle für eines der anderen Rehdoppel. Werden ihre Gefühle erwidert? Oder wird ihr Leben nochmals auf den Kopf gestellt?

40 Seiten, 0,99 € aus dem Amazon Media Verlag

Meine Meinung:

Nachtsang ist eine kleine Kurzgeschichte, die nach den Ereignissen von Rehruf sich zugetragen haben. Schon diese Geschichte hatte mich verzaubert und durch den locker leichten Schreibstil der Autorin es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Als ich dann erfuhr, dass es eine Kurzgeschichte gibt, wollte ich diese unbedingt lesen und habe es auch nicht bereut.

Normalerweise bin ich kein Fan von solch richtig kurzen Geschichten, denn dieses Ebook umfasst nur 40 Seiten. Aber WAS für 40 Seiten! Sie sind gespickt mit Dramatik, Tragik und eine schier verzweifelten Inga, welche vor einer riesigen Entscheidung bzw. Trennung steht. Ich habe sie geliebt und verschlungen!

Mehr will ich gar nicht verraten über den Inhalt, nur noch so viel: Eine kleine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf, mit welcher ich so ja gar nicht gerechnet hätte. Empfehlen würde ich, diese Kurzgeschichte wirklich gleich nach Rehruf zu lesen, wer dies aber nicht tut, sondern einige Zeit verstreichen lässt wird aber genauso wieder in die Geschichte, zu den Charakteren zurückfinden.

Mein Fazit:

Ich liebe die Welt rund um die Rehdoppel, bin fasziniert vom Schreibstil von Julia Mayer, die es jedes Mal schafft, mich in eine fantastische Welt hineinzuziehen und mich dort solange zu behalten, bis ich völlig darin aufgehe. Und das zu schaffen ... das ist ein richtig schweres Ding! Ich vergebe

5 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte


Kiss me Cowboy - Lita Harris


Kurzbeschreibung:

Unerbittlich rückt der Abgabetermin ihrer neuesten Cowboy-Romance näher und Carrie Harpers Nerven liegen blank. Im Kopf der jungen Bestseller-Autorin herrscht seit Monaten gähnende Leere und dann zieht obendrein noch Knall auf Fall ihr Freund aus. Da beschließt ihr Verleger, sie auf „die Ranch“ zu schicken, damit sie zur Ruhe kommt und konzentriert arbeiten kann. Dumm nur, dass sich das vermeintliche Wellness-Resort als eine Ansammlung von Weiden, Ställen und Hütten im tiefsten Texas entpuppt.

Doch dann ist da noch Yancy Mitchell. Der attraktive Cowboy mit handfestem Südstaatencharme ist Vormann auf der Bluebonnet-Ranch. Er wirbelt Carries Gefühlswelt tüchtig durcheinander und bringt sie dazu, ihr bisheriges Leben gründlich zu überdenken.

160 Seiten, 3,99 € aus dem Spicy Stories Verlag

Meine Meinung:

Lasst euch gleich vorab gesagt sein: Jaaa, das Cover finde ich auch ein wenig .... zu viel Kitsch, ABER die Geschichte ist ganz anders *kicher* - glaubt mir!! 

Für unseren Kurztrip ( der eher zum Kurzurlaub wurde! ) ins Tropical Island Berlin habe ich meinen Ebook-Reader mitgenommen, um genug Auswahl zum Lesen dabei zu haben. Und während ich bei tropischen Temperaturen am Sandstrand lag, habe ich mich perfekt in "Kiss me Cowboy" hineinfallen lassen können und es richtig gehend genossen, in die texanische Wildnis eintauchen zu können.

Wir begleiten die Autorin Carrie Harpers auf die Bluebonnet-Ranch im tiefsten Texas, auf welcher sie ihren neuesten Cowboy-Romance-Roman fertigstellen soll. Doch gleich bei der Ankunft wird sie vom attraktiven, aber etwas ruppigen Yancy Mitchell vergrault und wünscht sich bald nichts sehnlicher, als endlich wieder nach New York zurückzukehren. Doch es kommt alles anders, als sie es sich jemals gedacht hätte.

Carrie Hapers war mir zu Anfang ziemlich unsympathisch, sie ist eine verwöhnte und unberechenbare Großstadtgöre, die ihren Willen immer durchsetzten wollte und eher auf die Ranchmitarbeiter hinabgesehen hatte, als für ihre Bemühungen, ihr ihren Aufenthalt angenehm zu machen, dankbar zu sein. 

Doch nach und nach taut sie auf, will mehr über das Leben im tiefsten Texas wissen und hinter die raue Fassade von Yancy blicken. Dass das ein schwierigeres Unterfangen ist, merkt Carrie ziemlich schnell und nicht nur dieses Ereignis wirft sie aus der Bahn. 

Die Beschreibungen der texanischen Wildnis konnte mich völlig einnehmen, ich habe quasi den Staub auf meiner Zunge gespürt und den heißen Wüstenwind in meinem Gesicht wahrgenommen. Das war für mich ein großes Plus, denn gerade der locker-flockig leichte Schreibstil der Autorin hat mich an manchen Stellen am Lesen gehalten. 

Kleine Kritik: Gewisse Szenen haben mich dann doch noch recht fuchsig gemacht, denn ihr Charakter ist alles andere als leicht und da hätte ich mir oft weniger Dramatik, weniger Theatralik gewünscht. 

Mein Fazit:

Mir hat diese Geschichte ein paar entspannte und humorvolle, aber auch prickelnde und liebevolle Lesestunden geschenkt, auch wenn das Sprichwort "Manchmal ist weniger mehr" oftmals mir lieber gewesen wäre. Ich vergebe

3 1/2 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte

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