Sonntag, 24. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 7: Dankeschön an EUCH!


Hallo ihr da draußen!

Wir sind an Tag 7 angekommen und ich möchte an diesem letzten Tag ein dickes fettes DANKESCHÖN an EUCH da draußen senden! 


Danke dass ihr mich und Angela durch diese Woche begleitet habt - für mich als Blogger ist es immer das schönste zu sehen, wenn ich jemanden erreichen kann mit dem, was ich schreibe und ich denke, Angela geht es da nicht anders ( auch wenn ich längst nicht so wundervoll schreibe wie sie! ).

Danke dass ihr so fleißig kommentiert habt, uns eure Meinung geschrieben habt UND einfach da wart. 

Aber was wäre eine Themenwoche ohne Gewinne? Aus diesem Grund könnt ihr die ganze nächste Woche lang in einen Lostopf springen - nur für was?! 

Was ihr dafür tun müsst:

Schnappt euch das Cover von "Über den Dächern wir zwei" und fotografiert euch damit

Ihr könnt das an einem Ort machen, der euch viel bedeutet oder an einem ungewöhnlichen Ort. Gerne kann es auch ein Spaßbild wie bei mir oben sein oder etwas komplett anderes - da ist eurer Kreativität freien Lauf gelassen!

Wenn ihr nicht mit aufs Bild wollt, ist es auch okay! Aber seid kreativ und habt Spaß bei dieser Aufgabe. Die Bilder schickt ihr bitte an antonie-pongi@web.de -

ich werde das Gewinnerbild dann natürlich auf meinem Blog veröffentlichen; wer das nicht möchte, möge es mir doch bitte mit in die Mail schreiben. Es wäre zwar schade drum, aber wie gesagt:

Wer nicht mit aufs Bild möchte, kann auch nur das Cover in Szene setzen.

Und nun zu den Gewinnen:

Ihr habt die Möglichkeit, 2x das Ebook von "Über den Dächern wir zwei" und 2x ein signiertes Printexemplar zu gewinnen

Alles was ihr dafür tun müsst steht oben in der Beschreibung - Ende des Gewinnspieles ist der 31.01 um 23:59. 

Gesponsert werden diese Exemplare von Angela Kirchner und mir - wir drücken euch die Daumen und verabschieden uns erstmal mit einem lauten DANKE aus dieser ersten Themenwoche!!!

Samstag, 23. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 6: Liebesbrief an Angela Kirchner


* ~ Liebesbrief an Angela Kirchner ~ * 

!Achtung Achtung! 

Dieser Tag der Themenwoche enthält eine gewisse Portion Kitsch und eindeutig eine gewaltige Portion Liebe - wer damit nicht zurecht kommt, sollte diesen Teil überspringen!!

!Achtung Achtung!

Liebste Angela!

Ich kann von mir behaupten, dass ich in meinem Leben schon sehr viele Bücher gelesen habe. Als Viel-Leser bekommt man im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Geschichten präsentiert: 

Sie können traurig und spannend sein, lustig und fantasievoll, sie können mir eine Gänsehaut über den Rücken schicken und mich Fingernägel knabbernd zurücklassen.

Stundenlang verbringen wir Leser Seite an Seite Zeit mit den Protagonisten, lernen ihre Macken kennen und leben IHR Leben. Mal ist es atemberaubend spannend, es kann aber auch oft unglaublich langweilig sein. 

Und Autoren wie DU liebe Angela schaffen es immer wieder, mir den Glauben an DIE EINE Geschichte zu erhalten, welche mich völlig mit Haut und Haaren einnimmt und sich in mein Herz einnistet. An DIE Geschichte, die mich stundenlang gefangen hält und meine Nerven strapaziert. 

An die eine Geschichte, an welche ich mich noch Jahre später erinnern werde mit einem Lächeln und denke "DIE war super, ich sollte sie mal wieder lesen!" 

Und solch eine Geschichte war für mich "Über den Dächern wir zwei". 

Mina und Theo haben die Geschichte für mich zu einem kunterbunten Erlebnis gemacht. Ich habe mit ihnen gelitten und gelacht, ich habe ein Tränchen verdrückt und mir die Haare ( wegen Mina – eindeutig NUR wegen ihr! ) gerauft. Die Zeit mit ihnen war mir kostbar und ich wünschte, ich könnte die Geschichte ein zweites Mal zum ERSTEN Mal lesen – wenn du weißt was ich meine. 

Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen.
* ~ Mark Twain ~ *

Als ich mit dem Buch fertig war, habe ich es zur Seite gelegt und war einfach nur glücklich. Glücklich darüber, es gelesen zu haben. Glücklich darüber, Zeit in diese Geschichte investiert zu haben – ich hätte noch stundenlang weiterlesen können und es wäre mir nicht langweilig geworden. 

UND glücklich darüber, dass du deinem Hirngespinst Worte verliehen hast – dass Mina und Theo eben NICHT in irgendeiner Gedankenschublade versauert sind und dass du ihre Geschichte niedergeschrieben hast. 
Du hast eindeutig nur die richtigen Wörter gefunden  - danke dafür!

Genau deswegen liebe ich das Lesen und werde wohl nie damit aufhören können; denn diese Achterbahnfahrten der Gefühle sind das Beste was es gibt und Autoren wie DU ebenfalls! 

Bitte hör nie auf zu schreiben, hauche noch mehr Geschichten eine Seele ein und schaffe unzählige grandios-tolle Charaktere – ich werde sie alle lesen und garantiert lieben. 
( Na gut, wahrscheinlich nicht alle, sagen wir 99,99% davon okay? Ich will dich ja nicht unter Druck setzen! )

Bei einem Schriftsteller muß man, wie bei einem Chirurgen, das Gefühl haben, in guten Händen zu sein, damit man sich im Vertrauen betäuben lassen kann.
* ~ Saul Bellow (*1915), amerik. Schriftsteller, 1976 Nobelpr. f. Lit. ~ *

Ob ich langsam zum Ende komme? Ich könnte noch EWIG so weiterschreiben und versuchen in Worte zu fassen, was fast unmöglich ist: Dir zu beschreiben, was ich während dem Lesen gefühlt habe. Ich hoffe du verstehst es ein wenig und schreibst 

VERDAMMT SCHNELL das nächste Buch ... also am Besten noch mehr von Mina und Theo .... kriegst du das hin? 

In Liebe deine Antonie 

Freitag, 22. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 5: Schreiben lernen?!


Hallihallo ihr Themenwochen-Verrückten!

Heute überlasse ich völlig Angela das Wort, denn sie hat für euch quasi das Wort zum Freitag, über eins der schönsten Themen, über die Schriftsteller schreiben können: 

Schreiben lernen?!

Wie ich bereits erwähnt habe, schreibe ich, seitdem ich 13 bin. Obwohl, schreiben … Ha!

Kurzgeschichten, umarbeiten von Szenen aus Filmen oder Büchern, weiterspinnen, Fanfiction (jetzt muss ich sie doch noch erwähnen) … Klar, das ist alles irgendwie schreiben, aber eben nicht das gewaltig große Schreiben, wie ich es mir immer gewünscht habe. Ich wollte „richtige“ Geschichten zum Leben erwecken, eigene.

2007 habe ich mit der (anfangs sehr sporadischen) Arbeit an meinem ersten Fantasy-Roman begonnen. Ich habe die Figuren bis zum Geht-nicht-mehr ausgearbeitet (mit Bildchen, Geburtsdatum, Charakter und so), habe gewusst, wie jeder von ihnen sich in einer bestimmten Situation verhalten würde. Aber den Plot habe ich dabei sträflich vernachlässigt, ihn als Hintergrundrauschen in meinem Kopf aufbewahrt.

Die Figuren würden mir schon vorgeben, was sie machen wollten, dachte ich. Wie verkehrt ich damit lag, merkte ich erst, als ich mich innerhalb von vier Jahren sechs Mal festschrieb. Und mir fehlte das Handwerkszeug, um aus dieser Sackgasse allein wieder herauszufinden.

Anfang 2014 entschied ich dann: Jetzt will ich das lernen! Ich meldete mich bei der Schule des Schreibens in Hamburg für ein Fernstudium im Bereich Kinder-/Jugendbuch an. Ganz kurz nur hatte ich zuvor überlegt, ob ich nicht doch „Kreatives Schreiben“ wählen sollte, aber vor allem das Jugendbuch war schon immer mein Genre und wird es sicher immer zum größten Teil bleiben.

24 Lektionen zum Thema „Schreiben lernen für Kinder und Jugendliche“ lagen also vor mir – und liegen zum Teil noch. 24 Hefte mit den unterschiedlichsten Inhalten. Da geht es klar um Grammatik und Rechtschreibung, aber auch um solche Dinge wie Themenfindung, Herantasten an das jeweilige Alter der Zielgruppe in Bezug auf Wünsche, Ängste und Interessen sowie den Entwurf und die Ausarbeitung von Plot und Charakteren.

Am Ende jeder Lektion wartet muss eine Einsendeaufgabe bearbeitet und eingesendet werden, die vom jeweiligen Studienbetreuer korrigiert und bewertet wird. Am Ende halte ich dann zwar keinen Magister oder sonstiges in Händen, aber ein Zertifikat, und das werde ich mir - verdammt noch mal! – rahmen! 

Ich will euch hier auch gar nicht viel mehr davon erzählen, das ist doch alles sehr theoretisch. Im Grunde will ich euch mit dem kleinen Text einfach nur etwas mit auf den Weg geben:


Man ist nie zu alt oder zu festgefahren, um nicht etwas Neues ausprobieren zu können. 
Wenn ihr Interesse an einer Sache habt, dann widmet genau dieser Sache eure Zeit. Es lohnt sich!

Donnerstag, 21. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 4: Was genau ist Oetinger34?


Und ein herzliches HALLO meine Lieben an Tag 4!

Heute widmen wir uns ganz dem Verlag, in dem "Über den Dächern wir zwei" sein Zuhause gefunden hat: Oetinger34! Wie ihr vielleicht wisst, ist das ein ziemlich neuer Imprint aus dem Hause Oetinger ( wer hätte das gedacht ^^ ) und hat bisher schon einige Buchschätze veröffentlicht.

Doch die Frage, die ich mir am Anfang gestellt habe, ist: Was GENAU ist Oetinger34?

Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund und ich hatte dabei fabelhafte Unterstützung von Angela  
( eigentlich hat sie fast die ganze Arbeit gemacht, aber verratet es niemanden! ) 

Also auf geht´s:


Angela: Oetinger34 ist ein Imprint vom Oetinger Verlag (wie zum Beispiel auch Impress von Carlsen) und die veröffentlichten Werke entstehen größtenteils direkt auf der Online-Plattform des Verlags.

Diese Plattform ermöglicht es, dass ambitionierte Autoren sich gemeinsam mit Illustratoren, jungen Lektoren (sogenannten Junior-Lektoren, meist Studenten) und auch Lesern einem Projekt widmen und dieses weiterentwickeln können.

Ich: Doch wer steht hinter dieser Verlagsidee? Als ich auf der Website ein wenig stöbern war, bin ich auf das Team von Oetinger34 gestoßen und musste erstmal herzhaft lachen. Warum? Seht selbst:


Ist das nicht grandios? Darf ich vorstellen: Nelson ( dritter Mitarbeiter ... äh ... Hund ... von links in der oberen Reihe ) der COC = Chief of Cuteness!

Aber mal Spaß beiseite: Ich finde die Grundidee, und die bisherige Ausführung der Projekte einfach nur toll. Geschichten, die vielleicht sonst nie veröffentlicht werden würden bekommen hier eine Chance und werden sogar von den zukünftigen Lesern mitbestimmt - IHR habt die Zügel in der Hand und könnt sagen: "DAS hört sich super an!" und eure Stimme abgeben. Bombastisch!




Angela: Das Konzept klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend, aber ich erklär euch das einfach mal:

Den „normalen“ Weg eines Buchs, das beim Verlag veröffentlicht werden soll, kennt man ihr ja so in etwa. 
Der Autor sendet sein Manuskript zusammen mit einem Exposé, also der Kurzfassung des gesamten Plots, ein. Wenn er oder sie Glück hat, wird das Buch von einem Lektor entdeckt und ins Programm aufgenommen. 
Bei Oetinger34 läuft das alles ein wenig anders:

1) Der Autor – in dem Fall eben ich – eröffnet ein Projekt auf dem Portal. Ich kann nun direkt online im sogenannten Weißraum (den man als eine extrem abgespeckte Version von Word bezeichnen könnte) meinen Text bearbeiten, in Kapitel unterteilen, Leseproben auswählen und online stellen etc.

2) Die restlichen Mitglieder auf dem Portal – die Community – können meine Leseprobe lesen und eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen mit Begründung dazu abgeben. Diese Bewertungen enthalten im besten Fall hilfreiche Tipps bezüglich und konstruktive Kritik.

3) Damit sich das Projekt gut entwickelt, hole ich mir einen Junior-Lektor mit ins Boot sowie einen oder mehrere Leser. Jeder von den Beteiligten kann nun im Weißraum arbeiten, also Kommentare, andere Formulierungen und Vorschläge einfügen und auf Rechtschreib- oder Plotfehler hinweisen, die ich im Nachhinein bearbeiten kann. So entsteht idealerweise eine bereits ziemlich runde Geschichte.
4) Bei Kinderbüchern muss obendrein ein Illustrator am Projekt mitwirken, der dann das Cover gestaltet sowie mehrere Illustrationen in die Geschichte einfügt. Auch ein illustriertes Jugendbuch ist mittlerweile möglich, was ich persönlich superspannend finde und im Augenblick selbst ausprobiere! Ich bin schon irre aufgeregt deshalb.

Ich: Als ich Angela´s Text das erste Mal durchgelesen habe, ist mir sofort diese Frage in den Kopf geschossen: "Kann jeder seine Projekte einstellen und aus jedem Genre oder wie kommt man als "Schriftsteller-Neuling" dort rein?"

Ihre Antwort war glasklar: "Achso! Äh, nein. Also man muss sich mit einer Textprobe dort bewerben und wird erst nach Prüfung durch das Lektorat zugelassen. Sobald man drin ist, darf man bis zu drei Projekte aus den Genres Bilder-, Kinder- oder Jugendbuch einstellen." 

Das heißt also, der Verlag macht sich die Mühe jeden Text der dort eingeht durchzusehen und sich Gedanken zu machen, ob er zu Oetinger34 passt oder nicht - eigentlich ganz fair. Damit ihr auch mal seht, was außer der Textprobe gefordert wird, habe ich euch einen Teil des Fragebogens ge"screenshotet" ( gibt es das Wort ^^?! ):



Angela: Wenn das Buch dann soweit fertig ist und alle Teammitglieder zufrieden sind, gibt es die Möglichkeit, das Werk bei einem der drei- bis viermal im Jahr stattfindenden Votings einzureichen.

Da passiert dann genau das, was das Wort schon aussagt: Die Community wählt ihre Favoriten. Jedes Mitglied (ausgenommen am Voting teilnehmende Autoren) hat innerhalb einer bestimmten Votingphase drei Stimmen zu vergeben, und der Erstplatzierte landet automatisch in der Edition34, also im Verlagsprogramm.

Die restlichen Vertreter der TOP10 werden vom Verlagslektorat geprüft und bei Eignung auch mit in die Edition aufgenommen.

Die Geschichten erhalten im Anschluss noch einmal ein „richtiges“ Lektorat vom Verlag, die Illustrationen werden überarbeitet, neue hinzugefügt, andere gestrichen etc.

Für die nicht illustrierten Jugendbüchern wird zudem ein Cover benötigt. Das wird nicht vom Verlag vorgegeben, sondern in einem Coverwettbewerb ermittelt. Vorschläge von Grafikern und Illustratoren, die nicht zwingend bei Oetinger34 angemeldet sein müssen, werden gesammelt und die Top3 Einsendungen dann auf der Facebook-Seite von Oetinger34 den Fans vorgestellt.

Ich: Der Coverwettbewerb. Eine sehr gute Möglichkeit, endlich den ganzen Gruselcovern auf dem Markt den Kampf anzusagen und zumindest mitzubestimmen!

Und dass da ( fast ) nur gutes dabei rauskommen kann, will ich euch einmal den Werdegang von "Über den Dächern wir zwei" zeigen; inklusive Titeländerung. 


Ich finde das schlussendliche Cover Z-A-U-B-E-R-H-A-F-T! Und den Titel sowieso - was sagt ihr? 

Aber auch ein äußerlich schönes Buch braucht eine ebenso himmlische Geschichte und da hatte Angela anscheinend genau den richtigen Menschen an ihrer Seite, um das alles in Einklang zu bringen ... aber lest selbst.

Angela: "Über den Dächern" ist eigentlich nur in Zusammenarbeit mit meiner Junior-Lektorin entstanden, und zwar innerhalb von knapp vier Monaten. Esther hat meinen Text gelesen, fand die Leseprobe super und hat mir Ihre Unterstützung angeboten. Nach zweieinhalb Monaten hat sie dann die Peitsche rausgeholt und gesagt: "Angela, in eineinhalb Monaten ist das nächste Voting. Mach hinne! Wir wollen da mitmachen!"

Ich fand das super, dieses Antreiben. Hat sie super gemacht mit ihrer geradlinigen, norddeutschen, freundlich-dreisten Art. War echt klasse!

An dieser Stelle übrigens ein FETTES DANKESCHÖN an DICH Esther, du hast mich mit Zuckerbrot und Peitsche dazu gebracht, mein erstes Buch zu vollenden. Ohne dich gäbe es vielleicht heute gar nichts zu erzählen, ohne dich wären Mina und Theo vielleicht noch immer nur in meinem Kopf.

Ich: Und das ist auch gut so, denn "Über den Dächern wir zwei" hat es meiner Meinung nach ziemlich stark verdient in die Welt hinausgetragen zu werden. Wenn ich mir vorstelle, Mina und Theo NIE kennengelernt zu haben ... nein, das ist unvorstellbar und traurig. Denn dafür habe ich die beiden viel zu lieb gewonnen!

Und ich hoffe, EUCH hat dieser kleine Einblick gefallen, euch auf dieses grandios-geniale-wundervolltolle Projekt aufmerksam gemacht und wer weiß 

- vielleicht stimmt ihr ja bei der nächsten Geschichte oder dem nächsten Cover auf Oetinger34.de oder deren Facebook-Seite selbst ab!

Mittwoch, 20. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 3: Interview mit Mina und Theo


Heute habe ich bei mir Mina und Theo aus „Über den Dächern wir zwei“ bei mir zu Gast – hallo ihr beiden!

Mina sitzt etwas verunsichert und leicht verlegen auf dem großen Sofa und zuppelt an ihrem Oberteil herum, während ein leises „Hallo“ ertönt. T. hat es sich hingegen bequem gemacht, kaut an einem Kaugummi und bringt ein lässiges „Hi!“ hervor.

In unbeobachteten Momenten sieht Theo immer wieder zu Mina herüber, während sie versucht, sich ganz an den Rand der Couch zu setzen, um die Distanz zu ihm zu halten. Beide wirken nervös und unsicher, Theo überspielt das aber gekonnt mit seinem Charme und Witz.

1.) Gleich zu Anfang eine Frage an euch beide: Wie lange kennt ihr euch schon?

Theo: Lange.
Mina: Seit wir fünf sind. Damals ist Celine mit den Jungs in das Haus neben uns gezogen.

2.) Was schätzt ihr am anderen am meisten?

Theo (schnaubt belustigt durch die Nase): Dass sie mich immer wieder aus der Fassung bringen kann.
Mina: Gern geschehen. Ich mag seine Offenheit. Und er hat so eine „Who cares“ Einstellung – ziemlich beeindruckend.
Theo (runzelt die Stirn): Interessant.

3.) Wie würdet ihr eure Freundschaft beschreiben?

Theo: Gar nicht, fürchte ich. Wir sind nicht mehr befreundet.
Mina: Damals waren wir so etwas wie beste Freunde.
Theo: Ja, als wir noch jünger waren, hat das noch funktioniert. War schon nicht schlecht, die Zeit.

[ Irgendwie komisch, die Stimmung zwischen den beiden. Ich hoffe, dass die nächste Frage auf meiner Liste nicht für noch mehr Unfrieden sorgt. ]  

4.) Warum ist euer Kontakt so abrupt abgebrochen damals?

Theo: Oh, auf die Antwort bin ich jetzt gespannt. Ich weiß es nämlich nicht.
Mina: Du – du weißt es nicht?!
Theo: Nein. Aber vielleicht sagst du es mir endlich?
Mina: Bestimmt nicht.
Theo: Großartig. Danke für dieses aussagekräftige Gespräch.
Mina: Und noch mal: Gern geschehen.

5.) Zur Abwechslung, und damit meine Leser euch ein wenig besser kennen lernen, mal ein kleines Spiel: Entweder - oder.

Lesen oder Tanzen?

Theo: Lesen.
Mina: Lesen.

Mutig oder Schüchtern?

Theo: Mutig.
Mina: Schüchtern.

Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?

Theo: Sonnenuntergang.
Mina: Sonnenuntergang.

Hoch hinaus oder lieber am Boden bleiben?

Theo: Oh Mann …
Mina: Ich hab nichts gegen Höhe. Hoch hinaus.
Theo: Am liebsten am Boden bleiben. Andererseits …

Aufregendes, abwechslungsreiches Leben oder ein beständiges, glückliches Leben?

Theo: Wow, was sind denn das für Fragen?
Mina: Beständig und glücklich.
Theo: Tatsache? Lebst du das gerade, ein ‚beständiges, glückliches Leben‘?
Mina: Beantworte doch einfach die Frage.
Theo: Aufregend, abwechslungsreich.

6.) Was würdet ihr dem anderen gerne ins Gesicht sagen, traut ihr euch aber nicht?

Theo: Warum hast du den Kontakt zu mir abgebrochen?
Mina: Darüber will ich nicht sprechen.

7. )  Immer ehrlich oder auch mal Notlügen?

Theo: Immer ehrlich.
Mina: Ha!
Theo: Bitte?!
Mina: Unglaublich, wirklich.
Theo: Ich hab das dumpfe Gefühl, irgendwas läuft hier gewaltig schief.
Mina: Wo du recht hast ... Aber um die Frage zu beantworten: Immer ehrlich.

8.) Und zum Schluss noch eine letzte Frage: Glaubt ihr an ein Happy End?

Theo: Klar doch. Think positive!
Mina: Irgendwann muss es ja mal besser werden.

Danke ihr beiden für dieses aufschlussreiche Interview, ich hoffe wir werden noch ganz viel von euch hören und lesen können! 

Und JETZT seid ihr dran liebe Leser:

Welche Fragen würdet ihr Mina und Theo gerne mal stellen? Ihr könnt diese Frage/n heute, morgen oder NACH der Lektüre von "Über den Dächern wir zwei" stellen - ich bin gespannt, was ihr sie fragen würdet! 

Schreibt es mir in die Kommentare - ich freue mich 

Dienstag, 19. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 2: Interview mit Angela Kirchner


Hallihallo meine Lieben!


Ich freue mich, dass ihr auch an Tag 2 mit von der Partie seid. Dieser Tag steht ganz unter dem Stern "Löchern wir Angela und schauen, was dabei herauskommt" oder optional "Interview mit Angela Kirchner" ... hihihihi.

Mit Freude hatte ich mir Fragen aus den Fingern gesaugt, die natürlich auf der einen Seite euch interessieren könnten und auf der anderen Seite euch die Autorin hinter dem Buch näher bringen.

DENN nicht nur ihr Roman ist ein Blick mehr wert, sondern auch Gela selbst.

Heute erfahrt ihr unter anderem wie "Über den Dächern wir zwei" entstanden ist, was die Autorin inspiriert und was ihre All-Time-Favorites unter Büchern sind.

Bühne frei für Angela Kirchner! 

Hallo Angela, herzlich Willkommen auf meinem Blog.  Ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit nimmst und mir meine Fragen beantwortest, legen wir gleich los! 

1.) Erzähl uns ein wenig was von dir – was sollten meine Leser über dich wissen?

Angela: Hallo, liebe Antonie! Hallo, liebe Leser!
Erst einmal vielen Dank, dass ihr euch ein paar Minuten Zeit für mich nehmen möchtet. Das ehrt mich wirklich sehr.

Also, ich bin Angela, 33 Jahre alt, Ehefrau meines Weltkönigs, Mama eines zweijährigen Wunderprinzen und Frauchen eines vierjährigen durchgeknallten Labradorrüden, der nicht umsonst den Namen Poopsie trägt. Ich schreibe, seit ich dreizehn bin, aber die meiste Zeit kürzere Geschichten, Szenen und Dialoge, die mir so in den Kopf gekommen sind (die Fanfiction lasse ich jetzt lieber mal weg).

„Über den Dächern wir zwei“ ist der erste Roman, den ich vollendet habe, und ich freue mich, ihn nun endlich in die Welt hinauslassen zu dürfen!

2.) Wie kam dir die Idee zu „Über den Dächern wir zwei“? Gerade bei Liebesgeschichten stelle ich es mir ja schwer vor, etwas „neues“ zu Papier zu bringen, nachdem es bereits so viele solche Geschichten schon gibt.

Angela: Ehrlich gesagt, hatte ich die Story überhaupt nicht geplant. 

Als ich damals auf dem Portal von Oetinger34 zugelassen wurde, habe ich gerade an einer Fantasy-Geschichte geschrieben, die in einer völlig anderen Welt spielt. Aber leider hatte ich mich zu dem Zeitpunkt auch gerade übel festgeschrieben. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte mit den Figuren, mit dem Plot. 

Also habe ich mich lieber auf die nächste Einsendeaufgabe für meinen Schreibkurs Kinder-/Jugendbuch gestürzt. Ich sollte einen Dialog schreiben, der in einem Jugendbuch vorkommen könnte, und so ist die zweite Dachszene zwischen Mina und Theo entstanden. Komischerweise flutschte es bei dieser Story sofort wie geschmiert, ich hatte gleich eine Vorgeschichte im Kopf und viele Ideen, wie es weitergehen könnte.

Ich habe „Über den Dächern wir zwei“ anfangs gar nicht unter der Prämisse geschrieben, das Ergebnis eines Tages veröffentlichen zu wollen. Die Figuren waren einfach da, sie haben einfach agiert, und ich habe zugehört und mitgeschrieben.

3.) Wer ist dir während dem Schreiben mehr ans Herz gewachsen: Theo oder Mina? 

Angela: Hm, schwierig. Die Geschichte wird ja aus Minas Sicht erzählt. Ich wollte die Veränderungen beschreiben, die in ihr stattfinden, und deshalb liegt sie mir natürlich sehr am Herzen. 

Ich mag ihre spröde, oft etwas unbeholfene Art. 

Aber Theo hat so einen tollen Humor, er steht so herrlich über den Dingen und – hach, Theo ist eben Theo, und dafür liebe ich ihn.

4.) Wie entwickelst du deine Charaktere? Und wie behältst du den Überblick über sie - Flipchart oder Notizen?

Angela: Anfangs habe ich auf Karteikarten geschrieben, aber das wurden mit der Zeit dann doch recht viele. Irgendwann während des Schreibens bin ich glücklicherweise über befreundete Autoren auf das Schreibprogramm Scrivener gestoßen (Scrivener for President by the way!), das unter anderem auch großartige Vorlagen für Charakter-Skizzen mitbringt. 

Seitdem nutze ich nur noch die. Entwickelt werden die Figuren üblicherweise beim Putzen, Gassigehen oder anderen irre anspruchsvollen Tätigkeiten, die es meinen Gedanken erlauben, auf Reisen zu gehen. ;)

5.) Für wen speziell hast dein neues Buch geschrieben, wen möchtest du damit erreichen bzw. ab welchem Alter würdest du es empfehlen?

Angela: Geschrieben habe ich es wie gesagt anfangs eher für mich. Als sich auf dem Portal von Oetinger34 eine Junior-Lektorin gefunden hat, die mich unterstützen wollte, habe ich eine Weile vor allem für sie und meine beiden Testleser geschrieben. 

Sobald die Geschichte dann fertig war und wir uns ans Überarbeiten gemacht haben, wusste ich: „Okay, für Kinder ist das definitiv nichts. Wohl eher für Jugendliche ab 13 Jahren.“
Und aufgrund der weiblichen Perspektive dürfte die Geschichte auch vor allem ein weibliches Publikum ansprechen.

6.) Wird es eine Fortsetzung zu „Über den Dächern wir zwei“ geben? Ich persönlich würde mir ja von ganzem Herzen eine wünschen, das Ende kam viiieelll zu schnell!

Angela: Oh, danke! Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie glücklich mich das macht! <3

Eine Fortsetzung ist aktuell zwar nicht geplant, doch sag niemals nie. 

Die Vorgeschichte ist im Grunde ja bereits erzählt, da könnte ich mir höchstens ein, zwei Kurzgeschichten vorstellen, die das Ganze ein wenig besser ausleuchten. Ich hatte da sogar schon ein paar Ideen, für deren Umsetzung ich allerdings die Meinung der Leser von „Über den Dächern wir zwei“ bräuchte. Mal sehen, was sich da machen lässt.

Ein direkter Nachfolger – och, Lust darauf hätte ich auf jeden Fall. Ich will jetzt nicht spoilern, aber es gibt ja durchaus die ein oder andere offene Frage am Ende.

7.) Du bist ja am 28.01 bei Hugendubel in Würzburg und stellst dort dein neues Buch vor – hast du schon etwas Lampenfieber? ;) Wie bereitest du dich auf diese Buchvorstellung vor, ist es deine erste?

Angela: Lampenfieber?! Ich würde es eher ‚höllische Angst‘ nennen! :D

Nein, mal ehrlich. Ich freue mich riesig auf die Veranstaltung, aber ich habe trotzdem einen Heidenrespekt davor. Es ist tatsächlich meine erste Buchvorstellung, und ich weiß nicht, was mich erwartet. Ein paar liebe Freundinnen haben sich schon angemeldet, zwei von ihnen nehmen sogar eine mehrstündige Anreise in Kauf. 

Das ist schon irre und macht mich verlegen und stolz zugleich. Momentan fühlt es sich allerdings mehr so an, als würde ich das alles für jemand anderen organisieren. Ziemlich surreal.

8.) So genug von deinem aktuellen Buch geredet, hast du schon ein neues Projekt in der Hinterhand und kannst/darfst uns schon ein wenig mehr verraten?

Angela: Sogar schon mehrere! Da wartet noch immer die Fantasy-Geschichte, mit der ich auf Oetinger34 gestartet bin. Dann eine weitere Contemporary-Story mit leicht mystischen Einschüben. 

Mein aktuelles Hauptprojekt handelt jedoch von einem jungen Mann, der das Pech auf Lebenszeit gepachtet hat und plötzlich ein Held sein soll. Mir gefallen Geschichten von Antihelden, die ihre Situation mit einer ordentlichen Prise Humor zu meistern wissen. Und genau so etwas möchte ich gerne schreiben. Ich hoffe, es gelingt mir.

9.) Eine Frage, die mich bei jedem Autor brennend interessiert, ist: Wie kommst du zu deinen Ideen? Was inspiriert dich und lässt in deinem Kopf gerade diese eine Geschichte entstehen?

Angela: Oh, da gibt es eine ganze Menge. 

Ich liebe zum Beispiel Marvel-Filme, die Figuren sind so unglaublich gut gezeichnet und in den Plot eingebettet, das grenzt für mich schon an Magie. Auch Serien wie „Pushing Daisies“, „Suits“, „Gotham“ oder gut gemachte Animes inspirieren mich immer wieder. Am wichtigsten sind mir dabei die Dialoge. Wenn die nicht stimmen oder ins Leere führen, schalte ich ab. 

Eine weitere unerschöpfliche Quelle von Ideen sind Bilder. Seit ich auf Twitter und Instagram unterwegs bin, folge ich mehr Illustratoren als Autoren, und ich schaue mir auch auf Pinterest immer gerne Storyboards zu Romanen an. Das ist so spannend!

Mit Bildern kann man Stimmungen hervorragend transportieren und wiedergeben. Wenn ich irgendwann mal so gut schreiben kann, dass in den Köpfen der Leser solche Bilder entstehen, bin ich meinem Ziel ein großes Stück näher gekommen.

10.) Zeige uns doch mal deinen Schreibplatz! Oder beschreibe ihn uns – was macht ihn für dich zur idealen Inspirationsquelle?

Angela: Mein Schreibplatz ist momentan leider noch sehr unaufregend, aber ich hoffe, das ändert sich bald. Ich möchte irgendwann mal einen richtig großen Schreibtisch mit Platz für meine Lexika, Duden und Notizbücher. 

Du weißt schon, so einen alten Holztisch mit Schubladen und Gebrauchsspuren. Das wäre toll!

Unentbehrlich sind für mich meine Pinnwand, meine Prokrastinier-Freunde und der Blick auf mein Buchregal. Sobald meine Gedanken sich festfressen, beschäftige ich mich kurz damit. Das hilft mir, die Konzentration wiederzufinden.

11.) Als Buchhändlerin brennt mir natürlich eine Frage besonders zwischen den Fingern: Was liest du privat? Und wenn du 5 deiner All-Time-Favoriten benennen müsstest, welche wären das?

Angela: Puh, ich bin ja selbst Buchhändlerin, und da fällt es verdammt schwer, mich auf bestimmte Werke festzulegen. Aber ich versuch mal mein Glück.

- Auf jeden Fall muss ich hier fast alles von Cassandra Clare angeben. Ich mag ihren Schreibstil, ihre Figurenzeichnung und Plotentwicklung sehr. So bildhaft und packend. Sie ist wirklich ein großes Vorbild für mich als Autorin.

- Die „Bartimäus“-Reihe von Jonathan Stroud gefällt mir auch sehr gut. Hier haben wir meine Liebe zu Antihelden-Romanen (wie auch bei „Artemis Fowl“ oder „Johannes Cabal“).

P.G. Wodehouse. Oh ja, Wodehouse. Toller Humor!
- John Green. Gott, der Kerl kann schreiben.

Marisha Pessl hat mich mit ihren beiden Romanen extrem tief beeindruckt. Ich muss zugeben, ich habe bei beiden im Nachhinein gegoogelt, ob und wenn ja, wie viel Wahrheit hinter ihren Geschichten steckt.

Hier fehlen noch soooo viele. Oscar Wilde ist klasse, Charles Dickens, Patrick Rothfuss, Kristin Cashore, Markus Zusak, John Niven, Eoin Colfer … Ja, ich hör ja schon auf. *hüstel*

12.) Wie sieht denn so ein typischer Tag für dich aus wenn du dich nur dem Schreiben widmest?

Angela: Die sind leider sehr, sehr selten, weil es einfach zu viel außen rum zu tun gibt. Aber wenn ich mir tatsächlich einmal den Luxus gönnen und einen Tag nur dem Schreiben widmen kann, dann fange ich morgens nach dem Gassi an und schreibe, bis der Prinz aus dem Kindergarten kommt. 

Das sind dann etwa drei Stunden am Stück. Und sobald er abends im Bett ist, nehme ich mir noch einmal zwei, drei Stunden Zeit.

Wäre toll, wenn es solche Tage in Zukunft öfter geben würde. 

13.) Gibt es etwas, das du zum Schreiben dringend benötigst? Hast du ein Ritual?

Angela: Kaffee! :D

Ohne Kaffee läuft bei mir gar nichts. Ein richtiges Ritual habe ich allerdings nicht. Manchmal brauche ich Musik zum Schreiben, manchmal lenkt mich bereits der kleinste Ton von der Geschichte ab. 

Und Schokolade schadet auch nie. Oder Kekse.

14.) Was möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben?

Angela: Danke an jeden, der Mina und Theo eine Chance gibt, ihre Geschichte zu erzählen. Danke für jede Meinung und Rückmeldung, egal ob positiv oder negativ. 

Und zu guter Letzt: Neil (Gaiman) knows best! :)

Montag, 18. Januar 2016

[Themenwoche #1] Tag 1: Rezension zu "Über den Dächern wir zwei"




Über den Dächern wir zwei

Angela Kirchner

207 Seiten

Oetinger34 Verlag

9,99 €

"Die letzte Sprosse, von der Leiter aufs Dach. Ich hebe den Blick - und da sitzt er, keine drei Meter entfernt,  mit dem Rücken zu mir." 

Früher war alles leichter. Stundenlang haben Mina und Theo auf dem Garagendach zwischen ihren Häusern gesessen und geredet. Sie waren beste Freunde - bis Mina Theo das Herz brach. Als Theos Zwillingsbruder verunglückt und böse Gerüchte durch die Schule geistern, muss Mina sich entscheiden: Springt sie über ihren Schatten oder wagt sie einen Schritt zurück?

Meine Meinung:

Als ich das erste Mal von Angelas Buch hörte war ich neugierig und wollte es am liebsten sofort lesen. Nach und nach geriet es dann bei mir wieder in Vergessenheit, bis eines Tages vom Verlag das Leseexemplar in Form eines Ebooks kam und ich mir dachte "Ach, jetzt solltest du es wirklich mal lesen!" - gedacht, getan und was soll ich sagen?

Ich liebe es! 

Ich liebe Gelas Humor, ihre Charaktere, ihren Schreibstil und hasse sie gleichzeitig dafür, dass ich nur 207 Seiten lang mit Mina und Theo verbringen durfte - denn ich hätte locker noch 200 Seiten oder mehr lesen können. 

Um was geht es? Mina will nur eins: Von niemandem beachtet werden - nicht in der Schule und erst Recht nicht von Theo, ihrem ehemals besten Freund. Doch was hat es damit auf sich? Warum distanziert sich Mina so sehr von Theo? 

Als dann Theos Zwillingsbruder Mike verunglückt und auf einmal das Gerücht umhergeht, er habe etwas mit Drogen zu tun gehabt, wird Mina auf eine harte Probe gestellt: Soll sie Theo den Rücken stärken oder ihm erneut die kalte Schulter zeigen? 

Mina habe ich als Charakter wahnsinnig schnell in mein Herz geschlossen. Auch wenn sie nicht der "typische Teenager" ist oder sein will, sie hat doch oft ihre Trotzphasen und darüber musste ich sehr viel lachen - habe ich mich doch selbst in manchen Situationen wiedergefunden. Doch mit der Geschichte wächst auch Mina aus ihrer Haut heraus und hervor kommt eine toughe junge Lady, die ich für ihre Art sehr bewundert habe zum Schluss. 


Ein Buch wäre jetzt gut. Eins, in das ich meine Nase stecken kann, bis es mich verschluckt und nicht mehr herauslässt. Ein Wurmloch als Alternative wäre auch in Ordnung.


Aber der Weg dahin ist steinig und von so manchen Stolpersteinen gepflastert; eben eine Geschichte, wie sie das Leben nicht besser schreiben könnte. An keiner Stelle dachte ich mir "Ach komm, das ist jetzt aber ein wenig zuviel des Guten!" und gerade bei einer Liebesgeschichte kann das schnell mal passieren - hier zum Glück nicht! 

Und auch Theo ist ein Charakter, der sich nach und nach in mein Herz geschlichen hat. Anfänglich ist er der starke und unerschütterliche Junge, der Mina stückchenweise aus ihrem Schneckenhaus heraus holt und ihr zeigt, dass die Realität nicht nur wehtun muss, sondern auch schön und farbenfroh sein kann. 

Allerdings beschleicht den Leser irgendwann das Gefühl, dass da noch mehr hinter dieser starken Fassade stecken muss, dass da auch ein weicher Kern schlummert, der kurz vorm Zerbrechen ist.


"Ah. Volltreffer." Ich kann sein verbittertes Lächeln beinahe spüren. "Wie war das? Aus dem Alter, in dem man Verstecken spielt, sind wir raus?" 

Egal, egal, egal ...

"Netter Spruch, wirklich.", fährt er fort. "Besonders wenn man selbst nicht danach lebt. Ich verstecke mich vielleicht ab und zu auf dem Dach, aber du versteckst dich vierundzwanzig Stunden am Tag. Vor was? Wovor hast du Angst?"


Und Minas Mama ist grandios - wie oft musste ich wegen ihren Gesprächen lachen! Sie kennt ihre Tochter schlichtweg ZU gut und erinnerte mich oft an meine Mama und ihren siebten Sinn. Gela hat einfach komplett meinen Humor getroffen und dann auch wieder die Kurve hin zum Ernsten galant genommen - es war ein wenig wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle; vom Lachen zum Nachdenklichen und wieder zurück. 


"Mina?", fragt Mama gerade laut genug, dass ich sie durch die geschlossene Tür hören kann. "Bist du wach?" 
"Ja", antworte ich gähnend. "Ist jemand im Badezimmer?"
"Nein. Allerdings ...."
Ich hebe die Augenbrauen. Mama hat gezögert. Mama zögert nie. Sie ist eine der selbstsichersten Menschen, die ich kenne und Zögern gehört nicht zu ihrem Verhaltensrepertoire.


Die Liebe kam dabei ebenfalls nicht zu kurz; hach, wie schön die erste Liebe sein kann ... wenn man sie endlich erkennt. Und wenn man ganz genau zwischen den Zeilen liest, kann man noch so vieles mehr entdecken: Es geht nicht nur um Liebe und Humor oder darum wer den besten Spruch klopft, nein, es wir als Leser dürfen den Protagonisten beim Erwachsen-Werden über die Schulter blicken.

Dass das nicht immer leicht und einfach ist, wissen wir alle und Gela hat es geschafft, diese "Phase" eindringlich und doch etwas versteckt in ihren Roman einzubauen. 

Aus diesem Grund ist die Geschichte nicht nur etwas für die gestandenen Liebesroman-Leser, sondern auch etwas für die jüngeren Leser/innen, die sich hier wohl 100% wiederfinden werden - ob sie wollen oder nicht.

Mein Fazit:

Die Geschichte von Mina und Theo hat sich um mein Leserherz wie eine warme, kuschelige Decke gelegt. Ich habe gelacht, an den Fingernägeln geknabbert und gelitten - oft auch Mina geschüttelt und mir gedacht "Mädchen, gleich hau ich dir den Zaunpfahl über den Schädel und wink nicht nur damit!". 

Kurz und knapp: Ich habe mich in den Roman und seine Figuren verliebt. Verliebt euch auch, knabbert eure Fingernägel blutig und lacht Tränen - denn dieser Roman und seine Autorin haben es verdient! 

Noch müsst ihr bis zum 25.01 abwarten, aber dann solltet ihr zuschlagen und es sofort lesen, denn solche Geschichten sollten noch warm verzehrt werden ... findet ihr nicht auch?

Ich vergebe 5 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte und hoffe, bald mehr von Angela Kirchner lesen zu können

Montag, 11. Januar 2016

[Lese-Einblick #10] Der Junge, der mit dem Herzen sah



"Der Junge, der mit dem Herzen sah" hatte es mir sofort angetan, als ich es auf Arbeit aus der Kiste mit den Neuerscheinungen befreien durfte. Die Beschreibung konnte meine Neugier schüren und auch das Cover ist ein wahrer Augenschmaus, oder?

Bisher bin ich auf Seite 132, habe mich mit den Charakteren und dem Plot warm gelesen ... und trotzdem bleiben die Hauptprotagonisten bisher sehr blass und lassen sich nicht wirklich greifen.

Milo ist ein neunjähriger Junge, der seine Oma Lou über alles liebt. Als diese nun ins Altersheim gebracht wird, weil seine Mutter Sandy mit der tütteligen alten Dame nicht mehr zurecht kommt ist er stinksauer. Sein Ziel: Bis Weihnachten soll Lou wieder bei ihnen wohnen!

Der Schreibstil von MacGregor ist flüssig und lässt sich schnell lesen, doch durch die ganzen verschiedenen Sichtweisen ist es bisher nicht ganz so leicht das Ziel der Handlung zu begreifen - ich habe das Gefühl, mir fehlt bisher der rote Faden.

Ich hoffe es wird noch besser und Milo kann mich noch überzeugen, denn ich hatte mir von "Der Junge, der mit dem Herzen sah" ein wenig mehr erwartet.

Sonntag, 10. Januar 2016

[Blogtour "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte] Die Gewinner

Hallihallo ihr Blogtour-Verrückten!

Ihr habt lange gewartet, habt die letzten Tage fleißig an der Blogtour teilgenommen und kommentiert - dafür erstmal ein dickes, fettes DANKESCHÖN. 

Wenn man auf Facebook die ganzen vielen Beiträge und Postings rund um Blogtouren sieht, denkt man erst gar nicht daran, wie viel Arbeit bei sowas drinnensteckt und deswegen freut es mich jedes Mal ungemein, wenn es so eine rege Teilnahme gibt

 - das zeigt mir einfach, dass ich mir nicht umsonst die Finger wundgetippt und den Kopf nicht umsonst zermartert habe.

Lange Rede kurzer Sinn, hier kommen nun die Gewinner der Blogtour "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte":

1. Preis - 3 x 1 eBook im Wunschformat

- Manuela Dreessen
- Angel 1607
- Sunny

2. Preis - 5x 1 signiertes Lesezeichen 

- An Ja
- Isabelle W
- Sarah Runge
- Diantha Stern
- Eva

3. Preis - 3x 1 Shahiqa Kamm

- DiandraQaF
- Annalena Winger
- Karin

Schickt bitte eine E-Mail an cp.ideenwelt@gmail.com mit dem Betreff: Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte. 

!!Denkt bitte an Eure Anschrift, damit die Gewinne schnellstmöglich rausgeschickt werden können. Die eBook Gewinner denken bitte an Ihr Wunschformat.!!

Den Gewinnern wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Haare kämmen - alle anderen, eure Zeit um zu Gewinnen kommt garantiert auch noch!

Samstag, 9. Januar 2016

[Lese-Emotionen #1] Ein Mann namens Ove



Was sind denn jetzt "Lese-Emotionen" fragt ihr euch? Gestern habe ich in einem Rutsch "Ein Mann namens Ove" gelesen, habe die Geschichte in mich aufgenommen, sie geliebt, geweint und lauthals gelacht - und dies glücklicherweise auch fleißig auf Twitter geteilt.

Und als ich dann am Ende des Buches mit tränenüberströmten Wangen völlig fertig auf der Couch saß und mir die ganzen Bilder und Tweets dazu ansah dachte ich mir:

Warum nicht öfters die ganzen Emotionen beim Lesen eines grandiosen Werkes einfangen? Warum nicht die ganzen Gefühle mit EUCH da draußen teilen und zwar auch mit denjenigen, die kein Twitter besitzen und euch so NOCH mehr von einer Geschichte überzeugen?

Natürlich werde ich nicht immer die Gelegenheit oder die Zeit haben so detailliert von einem Buch zu schwärmen, aber in Zukunft werde ich darauf achten zumindest einen Teil meiner Emotionen einzufangen und zu präsentieren.

Das kann durch Bilder geschehen, durch Tweets oder Facebook-Beiträge oder einfach nur durch ein Zitat, das mir viel bedeutet - wollt ihr gemeinsam mit mir auf die Achterbahn der Gefühle aufsteigen?

Ja? Dann wird es höchste Zeit, euch Ove vorzustellen!




Schallend saß ich gestern auf der Couch - Ove und die Katze haben sich gegenseitig mehr als nur ergänzt und in den Wahnsinn getrieben! Katzenliebhaber werden hier eindeutig auf ihre Kosten kommen, Lachen garantiert!!

 Hier noch zwei meiner Lieblingspassagen, bei denen ich vor lauter Lachtränen kaum weiterlesen konnte:

"Ove fordert sie auf hochzuschalten und sie antwortet, dass sie nicht weiß, wie man das macht. Die Katze versucht allem Anschein nach in der Zwischenzeit, die hintere Tür zu öffnen."

"Ove seufzt. Die Katze hockt auf dem Rücksitz und sieht aus, als hegte sie mit einem Mal den intensiven Wunsch, dass Katzen wüssten, wie man einen Sicherheitsgurt anlegt."


"Ein Mann namens Ove" hat es geschafft, was viele Bücher nicht schaffen: Es hat mich auf eine solch intensive Reise mitgenommen, dass meine Gefühle verrückt gespielt haben. Ohne zu viel zu verraten: Eigentlich ist Ove ein Mann, der nur in Ruhe sterben möchte, doch keiner scheint ihm dies zu gönnen und so erleben wir mit ihm allerhand komische, aber auch tragische Situationen.



Die Gefühle fahren Achterbahn, man lacht aus vollem Herzen und wischt sich gleichzeitig die Tränen von den Wangen - ich wünschte, ich hätte Ove noch viel viel länger begleiten können, denn auch hinter all dem ganzen Humor steckt so eine bittere Wahrheit

Oft übersehen und vergessen wir ältere Menschen, nehmen sie nicht ernst oder schütteln über sie den Kopf in gewissen Situationen; doch was hinter ihrem ganzen Auftreten steckt, darüber denken wir selten nach. 

Vielleicht haben sie gerade einen wichtigen Menschen verloren, fühlen sich in unserer schnelllebigen Gesellschaft überfordert oder denken, man würde ihnen nichts mehr zutrauen. Manchmal hilft es auch einfach nur genauer hinzusehen und zuzuhören ... danke Ove für diese Erinnerung. 

Freitag, 8. Januar 2016

[Lese-Einblick #9] Ein Mann namens Ove



Frederik Backman ist einer der Autoren, die ich ohne mit der Wimper zu zucken oder den Klappentext zu lesen kaufen würde - jederzeit! Seine Geschichten sind so voller schwarzem Humor und doch zeigen sie auch eine ernste Seite ... auf jeden Fall hat mich der Autor bisher noch nie enttäuscht und auch mit "Ein Mann namens Ove" scheint Backman mich bisher komplett zu überzeugen.

Ove ein schrulliger, älterer Herr, welcher frisch in die Rente geschickt wurde ( wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er noch viel länger gearbeitet ) und nun mit seiner neu gewonnen Freizeit so gar nichts anzufangen weiß.

Also patrouilliert Ove durch seine Nachbarschaft, macht die Nachbarn auf ihre Vergehen aufmerksam und verschreckt mit seiner etwas rabiaten Art doch einige Menschen. Doch unter seiner harten Schale steckt auch ein weicher Kern und durch Rückblenden erfährt der Leser etwas über seine Vergangenheit und wie er seine Frau kennenlernte.


Ich bin auf jeden Fall jetzt schon schwer verzaubert und werde weiterhin fleißig berichten - vor allem auf Twitter!

Montag, 4. Januar 2016

[Blogtour "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte"] Tag 1: Daten und Fakten

Hallihallo ihr Blogtour-Verrückten,

und herzlich Willkommen zum Auftakt der Blogtour "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte" auf meinem Blog!

Was euch heute hier erwartet? Alle Daten und Fakten rund um Mehliqas Debütroman - wie mir die Geschichte gefallen hat, woher die Autorin ihre Inspirationen genommen hat und vieles mehr. 

Kommt mit mir in die Welt der Dschinns, reist mit mir durch die Wüste und erlebt ein magisches, mystisches Abenteuer wie in 1001 Nacht. Seid ihr bereit? Dann los!




1.) Daten und Fakten rund um die GESCHICHTE

1. a) Um was geht es in dem Buch "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte"?


Die Luft war heiß, spürbar dick und sie flimmerte in der Hitze. Am Horizont, in weiter Ferne zeichneten sich die Umrisse bläulich schimmernder Berge ab. Das Leben stand still in dieser Einöde, die Zeit schien nicht zu existieren. [ ... ] 

Auf den ersten Blick schien es, als sei der Tod vorbeigezogen und habe alles Leben mit sich gerissen. Eine Frau, weißgewandet, lag reglos auf dem staubigen Rücken eines gewaltigen Felsens.


So werden wir Leser in die Geschichte eingeführt, wir begleiten die ( bis dahin noch namenlose ) Protagonistin durch die Wüste und lernen so nach und nach die Welt kennen, in die sie hineinkatapultiert wurde: In die Welt der Dschinn, wo nichts so ist, wie es zu sein scheint.

Doch wie ist Shahiqa dort hingelangt, warum muss sie viele Prüfungen bestehen und was hat es mit dem Dschinnjungen Sirius auf sich? Wird sie wieder in ihre Welt zurückkehren oder auf ewig im Dschinnland verharren?

Und nicht nur Shahiqa begleiten wir durch das Buch, nein auch die Autorin selbst und ihr "Schreibgeist" bekommen unsere ganze Aufmerksamkeit, doch viel mehr dazu will ich euch nicht vorwegnehmen, das müsst ihr schon selbst erleben.

Dies und vieles mehr erfährt der Leser in diesem Buch und das macht es zu einem mystischen Abenteuer, denn man weiß nie, was als nächstes passieren wird und welche Abenteuer auf Shahiqa noch warten.

1. b) Wie hat mir persönlich die Geschichte rund um Shahiqa und die Dschinns gefallen?

Anfangs hatte ich einige Startschwierigkeiten, denn ich bin mit den Charakteren sehr langsam nur warm geworden. Vielleicht lag es am Schreibstil, denn dieser ist sehr bildlich und ausschmückend, man sieht sich quasi in der Wüste stehen und den Staub schmecken - doch die Protagonisten blieben mir lange Zeit fremd. 

Doch nach ein paar Kapiteln wurde es immer besser, ich hatte mich in der Geschichte festgelesen und konnte sie kaum noch aus der Hand legen. Wer hier ein typisches Fantasy-Buch erwartet wird allerdings enttäuscht werden, denn mich hat der Roman viel mehr an ein Märchen aus 1001 Nacht erinnert, als an eine 08/15 Fantasy-Geschichte. 

Nicht jedem wird der Schreibstil der Autorin gefallen, doch mich konnte er zu 100 Prozent überzeugen! Die Welt, die Mehliqa aufbaut ist farbenfroh und magisch und so komplett anders, als wie ich es mir jemals zu träumen gewagt hätte. Dschinns bevölkern diese Welt und aus ihren Augen wird selbst unsere "normale Welt" zu etwas ganz besonderem - aber lest selbst! 

2.) Daten und Fakten rund um die AUTORIN

2. a) Wer ist Mehliqa?

Mehliqa ist jemenitischer Abstammung, kommt aus der Türkei und lebt seit 1973 in Deutschland. Schon seit ihrer Kindheit schreibt sie leidenschaftlich Geschichten und hat sich nach verschiedenen Berufen nun komplett dem Schreiben gewidmet.

Über sich selbst sagt die Autorin: "Ich liebe Geschichten aus 1001 Nacht zu lesen, aber noch mehr sie zu schreiben." Und das merkt man beim Lesen, denn noch nie habe ich mich so sehr in den Orient geträumt wie bei ihrem Debüt! 

Da Mehliqas Muttersprache nicht Deutsch ist, hat sie lange gebraucht um ihre Geschichte zu verfassen. Doch nach jahrelangen schlaflosen Nächte, hoffnungslose Tränen und viel Unterstützung von anderen Jungautoren hat sie es endlich geschafft und wir dürfen nun das fertige Werk in den Händen halten - "Denn die deutsche Sprache ist wirklich nicht die einfachste".

2. b) Woher kam Mehliqa die Idee zu "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte"?


Ich hatte vorher schon angefangen zu schreiben. Ich liebe das Schreiben. Ich hatte diese Frau in der Steppe vor den Augen und habe mit dem Schreiben begonnen und nach und nach kamen dann die anderen Charakteren. 


Der Schreibgeist ist erst dazu gekommen, als meine Geschichte beendet war. Daher musste ich dann viel ändern. Mich hat der Dschinnjunge Sirius inspiriert.


3.) Daten und Fakten rund um ihre Bücher

3. a) Fakten zu "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte"

Der Roman wurde am 03. August. 2015 erstmals über CreateSpace veröffentlicht, hat 376 Seiten und kostet im Taschenbuch 12.99 € , als Ebook zahlt ihr 3,69 € - also ein wahres Schnäppchen! 

Die durchschnittlichen Bewertungen auf Amazon ( nur als Beispiel ) liegen bei 4,8 von 5 Sternen und es haben bereits 27 Leute ihr Buch rezensiert. 

UND JETZT AUFGEPASST: Ihr zweiter Roman wird im März erscheinen und er trägt den Titel "Spiegel der Erkenntnis". Ich durfte exklusiv einen Blick auf das Cover und den Klappentext werfen und kann nur sagen: Es wird zauberhaft werden!

3. b) Wie lange dauerte es von der Idee bis zum fertigen Buch?

Von der ersten Idee bis zum Beenden des Buches hat es genau 5 Jahre gedauert. Als ich sah, dass es über 700 Buchseiten waren, musste ich es splitten, somit sind es zwei teilig geworden.


Diese Frage finde ich bei Autoren-Interviews immer sehr interessant, denn wenn man bedenkt wie schnell wir Leser die Bücher meist verschlingen und wie lange im Gegenzug der Autor zum Schreiben gebraucht hat, ist das doch ein meilenweiter Unterschied oder?! Wahnsinn!

3. c) Wie ist das Cover entstanden und wie zufrieden ist die Autorin damit?


Auf die Coveridee bin ich selbst drauf gekommen, weil ich wollte, dass es der Geschichte von Kapitel 1 passt. 

Meine Coverdesignerin Yvonne Less hat es dann nach mein Wunsch entworfen und ich war total überrascht, dass sie es so hinbekommen hat. 

Denn gerade so ein Bild bekommt man leider nirgends. Sie hat Kapitetl 1 gelesen und dann hat sie es entworfen. Ich bin sehr zufrieden damit, weil es so mystisch aussieht.


Und ich finde, es könnte nicht wundervoller aussehen, oder was meint ihr?


So meine Lieben, das war mein Beitrag zur Blogtour "Im Reich der Verborgenen: Die Auserwählte" - ich hoffe ich konnte euch ein wenig neugierig machen auf Mehliqas Debüt und ihr gebt der Autorin zumindest mal eine Chance. 

Lest in die Leseprobe rein, verfolgt die Blogtour weiterhin und ich garantiere euch, ihr werdet es nicht bereuen!

Morgen geht es weiter bei lunasleseecke.blogspot.de und dort werdet ihr mehr über die grandiosen Charaktere erfahren - schaut vorbei und lasst euch noch weiter in die Welt der Dschinns entführen, es lohnt sich.

Doch bevor ihr wieder weiterzieht, gibt es natürlich auch etwas bei mir zu gewinnen. 

Was? 

Das findet ihr unten, sowie die Teilnahmebedingungen und die Aufgabe die es zu lösen bzw. beantworten gilt. Lest euch einmal alles genau durch und kommentiert nicht einfach drauf los, denn nur diejenigen, die alles richtig machen können gewinnen!

Gewinne:

1. Preis - 3 x 1 eBook im Wunschformat


2. Preis - 5x 1 signiertes Lesezeichen 


3. Preis - 3x 1 Shahiqa Kamm


Teilnahmebedingungen: 

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.

Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.

Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.

Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.

Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. 

Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.

Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Das Gewinnspiel endet am 9.1.2016 um 23:59 Uhr.

Deine Aufgabe:

Beantworte folgende Frage in den Kommentaren: Wann erscheint der zweite Band rund um Shahiqa und wie wird der Titel sein?

Ihr habt einen Beitrag der Blogtour verpasst? Dann ist hier für euch nochmal eine kleine Übersicht aller Blogs und ihrer Artikel:

Tag 1: Daten und Fakten ( HIER seid ihr gerade ^^ )
Tag 2: Die Charaktere stellen sich selber vor
Tag 3: Die Welt der Dschinn
Tag 4: Die Schauplätze des Buches
Tag 5: Unterschiede westlicher Literatur zu orientalischer Literatur
Tag 6: Die Autorin als Buchcharakter
Tag 7: Gewinnspielauslosung und Bekanntgabe der Gewinner