Sonntag, 22. Mai 2016

[Lese-Einblick #13] The Stand - Das letzte Gefecht

Längere Zeit schon lachte mich "The Stand" von Stephen King auf Arbeit an. Stunde um Stunde rief es leise, aber beharrlich meinen Namen und versuchte mich so, in seine Gewalt zu bringen. Den letzten Tritt in den Hintern gab mir allerdings Padi ( von Padi LoveBooks ), welche nun auch sich an diesen Schmöker rangemacht hat - und da dachte ich mir "Warum nicht?!".

Der aktuelle Stand sind nun 378 Seiten, gelesen an einem Tag ... nun ja, eher inhaliert. Denn hier hatte mich King sofort wieder in seinen Fängen, seine Charaktere schwirrten um mich und erzählten mir nach und nach ihre Geschichten.

Doch nicht nur der typische Kingsche Schreibstil trieb mich voran, nein auch die Thematik des gesamten Romans hielten mich in Atem und zwangen mich regelrecht, Seite um Seite umzublättern.

Eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes bekommt ihr natürlich nun auch:


Eine Supergrippe erobert Amerika - nach einem Unfall in einem Militärstützpunkt gelangt ein aggressiver Virus an die Luft und ihm folgen Verderben, Krankheit und vor allem eines: Der Tod. Nach und nach erkranken immer mehr Menschen in Amerika, das Militär gerät an seine Grenzen und handelt stetig irrationaler. Einen Impfstoff dagegen gibt es bisher nicht und doch geschieht das Unfassbare: Eine kleine Gruppe von Menschen ist immun gegen diese Grippe und macht sich auf den Weg durch das zerstörte Amerika ...


Diese Vorstellung einer solchen Grippe lassen mir Gänsehaut-Schauer über den Rücken laufen, euch nicht? Und King inszeniert dies alles so geschickt und mit einer Leichtigkeit, dass man als Leser meint, er würde einem eine wahre Begebenheit schildern. Doch auch der Zerfall der Menschen, die Massenpanik und Hysterie - die lassen mich oft schlucken und innehalten.

Denn hier wird kein Blatt vor den Mund genommen! Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es in der "Praxis" genauso kommen würde, die Menschheit genauso reagieren würde und mit allen Mitteln versuchen würde, sich selbst und den Virus zu bekämpfen.

Und auch Kings ausufernder Schreibstil, seine fulminante Erzählweise halten mich stetig am Lesen. Die vielen verschiedenen Sichtweisen werden jedes Mal so lange ausgereizt, bis ich mir denke "Och, okay jetzt wird mir der Charakter zu langweilig" und dann gelingt Stephen King jedes Mal aufs neue ein Meisterstück:

Genau DANN kommt ein solch fieser Cliffhänger und der nächste Charakter, dass ich es sofort bereue mich gelangweilt zu haben, denn nun möchte ich natürlich wissen wie es mit dem zuvor verschmähten Charakter weitergeht ... und so entspinnt sich ein riesiger Teufelskreis, dem ich bisher nicht entfliehen konnte. ( vielleicht will ich das aber auch nicht *gnihihi* )

Ihr merkt, "The Stand" beschäftigt mich jetzt schon enorm und ich hoffe, das wird die nächsten 1000 Seiten auch weiterhin so sein! Ich mache mich jetzt weiter ans Lesen *hatschi*, bis später ... hoffentlich! *hust*

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    ja Herr King hat schon einen unvergleichlichen Schreibstil und das man darauf abfährt verstehe ich voll und ganz.

    LG..Karin...

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