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Freitag, 7. März 2014

[Leseleidenschaft #3] Welche Bücher haben mich in meiner Kindheit bzw. Jugend begleitet?


Bevor ich euch diese Bücher vorstelle und warum sie einen ziemlich große Bedeutung in meiner Jugendzeit gespielt haben, muss ich euch eine kleine Geschichte vorweg erzählen:

Ich habe eine Cousine, bei welcher ich früher ziemlich oft übernachtet habe. Ein wenig habe ich auf sie heraufgeschaut, denn sie konnte ziemlich gut zeichnen, hat beim gemeinsamen Spielen immer den Ton angegeben und war für mich wie eine große Schwester ( auch wenn diese Erkenntnis erst im Nachhinein kam ) . Meine Cousine hatte eigentlich kein großes Bücherregal, aber die Bücher darauf interessierten mich immer brennend.

Und eines Tages hat sie mir diese Bücher von Isabel Allende mitgegeben - ich habe sie verschlungen und damit auch meine ersten Abenteuerromane gelesen. Ich weiß noch, dass ich beim Lesen dachte: "Wenn sie es toll findet, kann es ja nur gut sein!"
Um was geht es bei dieser Trilogie?

Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Aber gibt es dort, bei den Wasserfällen des Orinoko, wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, die Bestie, die einen alle Sinne betäubenden Geruch verströmt und jeden tötet, der ihrer ansichtig wird? Das soll die Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Er darf seine Großmutter, die Reiseschriftstellerin Kate Cold, begleiten. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern: Ein Professor nervt mit seiner Besserwisserei, der Indio, den er als Diener engagiert hat, wirkt unheimlich in seiner Verschlossenheit – vor allem aber haben alle das Gefühl, von fremden Augen beobachtet zu werden. 

Tatsächlich wird die Expedition beobachtet: von den Nebelmenschen, steinzeitlich lebenden Indios die als gefährlich gelten und von denen es heißt, sie könnten sich unsichtbar machen. Sie entführen Alex, und mit ihm Nadia, die Tochter des brasilianischen Expeditionsleiters, mit der Alex sich angefreundet hat. Nadia und Alex glauben sich in Todesgefahr, doch die Nebenmenschen wollen ihnen nichts Böses. Sie fühlen sich nur bedroht von der Expedition – und sie haben allen Grund dazu. Die Expedition ist Teil eines bösen Plans, die Indios am Orinoko zu vernichten. Nadia und Alex werden den Nebelmenschen helfen, diesen Plan zu vereiteln. Und sie werden auch das Geheimnis der Bestie lüften.

Ich liebe die Geschichten, welche Isabel Allende aufleben lässt, heute noch und ich denke ab und zu noch an diese Reihe. Warum? Ich weiß es nicht! Sie muss mich ziemlich begeistert haben damals; anders kann ich es mir nicht erklären.

Bei den meisten Büchern aus meiner [Leseleidenschaft-Reihe]kann ich meist  nicht genau benennen, warum sie mir heute noch im Kopf herumgeistern, aber es wird schon etwas bedeuten und deshalb: Lest sie alle! Vielleicht sollte ich sie auch nochmal alle lesen, nur um zu sehen, ob sie mir immer noch so gut gefallen *grübel* Mal sehen.

Und damit ihr nicht ganz ohne Meinung zu dieser Reihe, die sich "Die Abenteuer von Agulia und Jaguar" nennt, auf dem Trockenen sitzen bleiben müsst, hier zwei Lesermeinungen:

"Für alle die gutes lesen wollen, nicht nur für die Jugend. : )
Wer hätte gedacht das "die" Allende solche schönen Jugendbücher schreiben kann. Hervorragend auch zum Einstieg in die "richtige" Literatur."

"Isabel Allende erzählt eine Geschichte voller Mystik, Magie und geheimnisvoller Wesen. Dies ist jedoch nur der Rahmen für die Handlung. Denn im Wesentlichen geht es um das Erwachsenwerden und um Freundschaft. So kann der Leser mitverfolgen wie sich die Hauptperson Alex weiterentwickelt und schließlich am anderen Ende der Welt, mitten im tiefsten Dschungel des Amazonasgebiets, zu sich selbst findet."

P.S.:  Die Reihenfolge der Buchreihe seht ihr hier!

Samstag, 2. November 2013

[Leseleidenschaft #2] Welche Bücher haben mich in meiner Kindheit bzw. Jugend begleitet?


Achja "Boston Jane" *seufz* ... wie ich es geliebt habe bzw. geliebt haben muss, denn es ist auch schon länger her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber wenn eine Geschichte es schafft, über Jahre mir im Gedächtnis zu bleiben, kann sie nicht schlecht gewesen sein! 

"Die 16-jährige Jane ist verliebt – in den Arzt William, der im wilden Westen, im Indianerland, sein Glück versuchen will. Als er Jane per Brief einen Heiratsantrag macht, zögert sie keine Sekunde. Mit dem nächsten Schiff macht sie sich auf die gefährliche Reise – von Boston aus einmal um ganz Amerika. 

Endlich angekommen erwartet sie jedoch nicht William, sondern lediglich ein Haufen heruntergekommener Siedler und die ansässigen Indianer. Alles, was sie in den Jahren zuvor in Miss Hepplewhites Akademie für junge Damen gelernt hat, ist hier völlig nutzlos. Doch so schnell gibt Jane nicht auf …"


Und wenn ihr euch fragt, warum ich beide Coverversionen hier eingefügt habe - ich finde beide wunderschön!! 

Aber jetzt zu dem Buch *lach* Ich habe es mir damals bei uns in der Bücherei ausgeliehen und hatte auch die Ausgabe oben von dtv junior. Was mich so begeistert hatte an der Geschichte war, dass Boston Jane, die ein "einfaches" Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen ist, sich in einen schicken jungen Arzt verliebt und dieser sie heiraten will - sie folgt ihm und muss erst einmal in eine Akademie für junge Damen, damit Jane lernt, wie man sich in der feinen Gesellschaft verhält.

Ich meine 1.) es gibt wohl doch noch die wahre Liebe auf den ersten Blick, die alle Schwierigkeiten überwindet ( und ich war auch ein bisschen in William verliebt ) und 2.) ich habe mich auch daran versucht, diese Regeln, die Jane in der Akademie lernt, zu halten - ohne große Erfolge.

Sie schlägt sich somit alleine durch den Alltag im Dschungel und William lässt sich erstmal nicht blicken soweit ich noch weiß ^^ Das hat ihn einige Sympathiepunkte gekostet!! Und während der ganzen Geschichte merkt man als Leser, wie sehr Jane an ihren Aufgaben wächst und von Tag zu Tag erwachsener wird.

Aber dieses ganze Ambiente dieser Geschichte hat mich gefesselt und ich habe alle drei Bücher in einem Rutsch weg gelesen und noch lange danach daran gedacht. Es ist so schwer euch das Besondere ganz genau zu erklären deshalb: LEST es selbst! Ein Buch für jedes Alter und eine bezaubernde Protagonistin erwarten euch!!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

[Leseleidenschaft #1] Welche Bücher haben mich in meiner Kindheit bzw. Jugend begleitet?

Hallihallo ihr Buchratten da draußen vor den Computern! 

Als ich meinen TAG für die "10 Bücher für den Rest deines Lebens" geschrieben habe, musste ich ständig an Bücher denken, die mich in meiner Kindheit bzw. frühen Jugend begleitet hatten und wie sehr genau diese Bücher mich immer wieder zum Lesen animiert haben. 

Deshalb möchte ich euch einmal in der Woche ein Buch vorstellen, das mir sehr am Herzen liegt bzw. damals sehr wichtig war. Ich hoffe euch gefällt diese Reihe [Leseleidenschaft] und ihr habt euren Spaß daran!

"Die kleine Hexe" hat mich das erste Mal glaube ich mit in einen Familienurlaub mitgenommen als ich noch in den Kindergarten ging - meine Mama hat mir damals immer bevor ich ins Bett gegangen bin, ein Kapitel daraus vorgelesen. 

Überhaupt wurde mir als ich kleiner war sehr viel vorgelesen - mit verschiedenen Stimmen und sehr atmosphärisch. Ich bin dann in meiner eigenen Welt versunken und habe den Geschichten gelauscht. Und da ist eben "Die kleine Hexe" das Buch, was mir als erstes in dieser Kategorie einfällt. 

Wenn ich meiner Mama heute beim Vorlesen zuhöre ( ich habe eine kleine Schwester ) und sie wieder die verschiedenen Stimmen imitiert, muss ich jedes Mal schmunzeln und fühle mich wieder in meine Kindheit zurückversetzt. 

Aber wer jetzt denkt, ich habe alle Preußler-Bücher geliebt, der irrt! Es gab ein Buch dass ich gehasst habe - aber warum kann ich euch beim besten Willen nicht mehr sagen. 

Vielleicht fand ich die Figur ein wenig gruselig oder den Gedanken, dass es Wesen gibt, die unter Wasser atmen können und uns Menschen ähneln ... und jetzt spätestens ist klar was für ein Werk gemeint ist --> nämlich "Der kleine Wassermann" 

Aber "Die kleine Hexe" hat bestimmt einen Meilenstein in meiner Leseleidenschaft geweckt und dafür bin ich auch meiner Mama unendlich dankbar - dafür, dass sie dieses Feuer in mir geweckt hat und mich so oft in die Bücherei hat gehen lassen, wie ich wollte - DANKE Mama!