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Samstag, 23. Mai 2020

[(Gast)Rezension] Radio Girls - Sarah-Jane Stratford



*Werbung / Rezensionsexemplar*

Radio Girls von Sarah-Jane Stratford

Umfang: 512 Seiten | Genre: historischer Spionageroman

Verlag: Btb Verlag | Preis: 11,00 € 



London, 1926, der Krieg ist vorbei, die aufregende Energie der Veränderung flirrt durch die Luft. Die junge Amerikanerin Maisie hat einen Job bei dem gerade erst gegründeten Rundfunksender BBC ergattert. Sie ist elektrisiert vom hektischen Tempo, den jungen klugen Mitarbeitern und einschüchternden Chefs. Sie entdeckt ihre Leidenschaft für das Radio und trifft auf die außergewöhnliche Hilda Matheson, die Gründerin des beliebten Talk-Programms, die ihr zur Mentorin wird. Als die beiden jedoch eine schockierende Verschwörung aufdecken, müssen sie sich entscheiden: Wie weit gehen zwei engagierte Journalistinnen für die Wahrheit?

Jürgens Meinung:

Die „Radio Girls“ erschienen zunächst in der New American Library, New York, 2016. Die deutsche Ausgabe, übersetzt von Beate Brammertz, vor wenigen Wochen, am 9. März 2020 bei btb Verlag - Verlagsgruppe Random House.

Dieses Buch verdanke ich, wie so vieles, meiner Liebsten. Nachdem ich wunderbar satt und glücklich aus der Story von „A House of Ghosts“ von William Ryan aufgetaucht war, wollte ich gern noch weiter im Historischen Genre bleiben und - wie der Zufall es will - das sehr gelungene Cover von Radio Girls lachte mich vom SuB an.

„Radio Girls“ spielt im Zeitraum zwischen dem November 1926 und (inklusive Epilog) 1932. Es geht um den Aufstieg und die Entwicklung der staatlichen britischen Rundfunkgesellschaft BBC - British Broadcasting Cooperation. Gegründet eigentlich als ‚Absatzförderungsinstrument‘ der Radiohersteller, wurde die BBC Ende 1926 in eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts umgewandelt.

Hier lässt auch Stratford ihren Roman beginnen. Nicht ohne jedoch der/dem Leser*in mit einem kurzen, rasanten Prolog Appetit zu machen und gleichzeitig zu zeigen: Hier geht es nicht nur um die (ggf. faden) Erinnerungen einer Rundfunksekretärin. Bereits mit diesen knapp 1 ½ Seiten hatte mich die Autorin gecatcht. Das ist schon ein Kunststückchen, aber es ging flott weiter und wir begleiten die Heldin des Romans, Maisie Musgrave, mit klopfendem Herzen zu ihrem Vorstellungstermin in die BBC.

Montag, 18. Mai 2020

[(Gast)Rezension] A House of Ghosts - W. C. Ryan



*Rezension*

A House of Ghosts von W. C. Ryan

Umfang: 432 Seiten | Genre: Kriminalroman

Verlag: Bonnier Zaffre UK | Preis: 9,99 € 



Winter 1917. As the First World War enters its most brutal phase, back home in England, everyone is seeking answers to the darkness that has seeped into their lives.
At Blackwater Abbey, on an island off the Devon coast, Lord Highmount has arranged a spiritualist gathering to contact his two sons who were lost in the conflict. But as his guests begin to arrive, it gradually becomes clear that each has something they would rather keep hidden. Then, when a storm descends on the island, the guests will find themselves trapped. Soon one of their number will die.

For Blackwater Abbey is haunted in more ways than one . . . An unrelentingly gripping mystery packed with twists and turns, A House of Ghostsis the perfect chilling read this winter.

Jürgens Meinung:

Heute dürft ihr zum zweiten Mal in den Genuss einer Gastrezension hier auf meinem Blog kommen - und zwar von keinem anderen als von meinem Herzensmann Jürgen Albers.  Hier kommt nun also die zweite von vielen Gastrezensionen, welche euch heute nach Blackwater Abbey entführt - habt viel Spaß!

Vorstellen möchte ich heute ein Buch, das wir aus unserem letzten Irland-Aufenthalt mit gebracht haben: zu „A House of Ghosts“, welches 2018 im Verlag Zaffre/BonnierBooks  erschienen ist.
Viele Arten von Geistern haben sich über Blackwater Abbey versammelt. 
Das ist der eigentliche Kern des Plots, den der irische Schriftsteller William Ryan für seinen Genremix „A House of Ghosts“ mit geschickter Hand gewoben hat. 

Haben wir damit also einen klassischen Geister- oder sogar Horrorroman? Nein, definitiv nicht. Auch wenn das Setting dazu absolut geeignet wäre: Eine abgelegene Insel, darauf ein altes Herrenhaus, das wiederum auf den Mauern und Gewölben einer noch deutlich älteren Abtei erbaut wurde. Darin eine geplante Séance, eine Geisterbeschwörung.

Und - geradezu klassisch - dazu passend, ein gepflegter Sturm, der Gäste und Gastgeber für mehrere Tage und Nächte gefangen hält. 

William Ryan aber lässt die Leser*innen zunächst in einem ganz anderen Ambiente starten. Nachdem sich bereits im Prolog ein geheimnisvoller, aber höchst lebendiger Gast auf die Insel geschlichen hat, werden uns in den ersten drei (angenehm kurzen) Kapiteln die zwei Hauptpersonen des Romans vorgestellt: Ein irisch-britischer Offizier, nennen wir ihn der Einfachheit halber Donovan, und Kate Cartwright, eine Mitarbeiterin des Kriegsministeriums. Diese beiden sollen im Auftrag des britischen Geheimdienstes auf die Insel reisen, denn der Gastgeber der geplanten Séance, Lord Highmount ist einer der wichtigsten Waffenproduzenten des Vereinigten Königreiches.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

[Rezension] Hier und Jetzt - Autumn Doughton

Hier und Jetzt

Autumn Doughton

314 Seiten

Maibook-Verlag

( HIER könnt ihr bestellen )

10,00 €

"Jeder einzelne Moment besitzt seine ganz eigene Magie…" 

Cole ist verliebt. Zum ersten Mal. Um glücklich sein zu können, muss er jedoch erst lernen zu vergeben. 

Aimee möchte ein neues Leben beginnen, doch das schafft sie nicht, solange sie nicht bereit ist loszulassen. 

Zwei junge Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, prallen aufeinander. 
Eine wunderbar mitreißende Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Suche nach sich selbst. Darüber, dass man manchmal im Leben auch etwas wagen muss, um am Ende etwas zu gewinnen. 

Meine Meinung:

Aufgrund des Klappentextes könnte man als Leser vermuten, dass es sich bei diesem Roman um eins der vielen New Adult Bücher, wie sie z.B. Samantha Young schreibt, handelt. Eine 08/15 Geschichte, die es schon zigtausend Mal gibt und die man deswegen nicht lesen braucht.

Doch STOP! Denn "Hier und Jetzt" ist ein kleiner Rohdiamant, an dem niemand vorbeigehen sollte. Autumn Doughton hat mir eine Gänsehaut beim Lesen verpasst, ich habe mit den Protagonisten gelacht, geweint und eine Achterbahn der Gefühle durchlebt und dass alles nur wegen Aimee und Cole und ihrer Geschichte.


Ein Roman, wie ihn das Leben nicht anders schreiben könnte. Wir begegnen Aimee das erste Mal auf dem Unicampus, lernen sie als schüchternes Mädchen kennen, dass irgendein dunkles Geheimnis mit sich schleppt und dadurch selbst die Lust zum Leben nimmt. WAS sie so bedrückt und niederringt erfahren wir erst relativ spät im Buch, doch wer die Zeichen richtig deutet und aufmerksam liest kann sich seinen Teil denken.

Und gerade dieses Geheimnis hat für mich die Atmosphäre in das Buch gebracht. Zu viel will ich nicht verraten, aber solch ein Ereignis könnte jedem einzelnen von uns passieren und ihre ganzen Gefühle dabei, wie die Personen, welche damit zu tun haben, reagieren und das ganze Drumherum war so real und genau beschrieben, dass ich an manchen Stellen am liebsten in den Roman eingetaucht wäre, um Aimee in den Arm zu nehmen und ihr ihre Last abzunehmen.


Cole darf natürlich auch nicht vergessen werden, denn er ist es, der Aimee das erste Mal seit langem wieder so wahrnimmt wie sie früher war und alles mögliche versucht, um sie aufzurütteln und ins Leben zurückzuholen. Nebenbei muss aber auch er mit seiner Vergangenheit kämpfen und merkt dabei nicht, wie sich Aimee immer weiter von ihm entfernt.

Er ist vielleicht in diesem Buch ZU sehr der perfekte Gentleman würde man glauben, doch je weiter man beim Lesen vorankommt, desto mehr wird man diesen Eindruck los und sieht: Auch Cole ist ein ganz normaler Mann mit gaaannzzz normalen Bedürfnissen. Und das fehlt mir so oft in Büchern: Die männliche Sichtweise, einen Protagonist, der aus dem Leben gegriffen ist und bei dem nichts beschönigt wird.


Was die Autorin mit ihrem Schreibstil, der eindrücklich und doch so locker-leicht ist, geschafft hat in mir auszulösen, ist kaum in Worte zu packen. Jede Figur in dieser Geschichte hat ihren Platz, ihren Auftritt, keiner bleibt als Randfigur stehen und das hat mir sehr gut gefallen. Wir erleben Aimee und Coles Sichtweisen, tauchen in beider Leben ein, was einen noch tiefer in beide Gefühlswelten blicken lässt.

Als Leser hatte ich das Gefühl jeden einzelnen wirklich zu kennen und damit bei mir einen ganz besonderen Nerv getroffen - denn ich war IN diesem Roman, war nicht nur ein Leser - NEIN, ich war Teil dieses Geschehens und so tief darin versunken beim Lesen, dass ich erst aufgeschaut habe zum Schluss, als mir die Tränen über die Wangen gelaufen sind. Ich denke auch, dass nicht jeden dieses Buch so tief berühren wird wie mich, doch ich hoffe es so sehr, denn diese Geschichte ist es wert gelesen zu werden!

Mein Fazit:

- Keine 08/15 Geschichte, sondern ein ganz besonderer Rohdiamant

- Aimee und Cole zusammen passen zusammen wie Arsch auf Eimer, haben aber jeder mit der Vergangenheit zu kämpfen

- Stimmungsvolle Atmosphäre, die durch einen eindrücklichen Schreibstil zum Leben erweckt wird

- Ein Buch, was mich sehr berührt hat und von jedem gelesen werden sollte

Gebt "Hier und Jetzt" eine Chance, taucht ein in die Welt von Aimee und Cole und erlebt eine zarte Liebe, die allen Widerständen trotzen muss. Aktuell bekommt man das Buch nur über den Verlag Maibook direkt, es kostet euch aber keine Versandkosten - wenn das mal kein Argument ist ;) Ich vergebe

5 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte!!



Donnerstag, 25. Juni 2015

[Top-Empfehlung] Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid - Frederik Backman


Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Frederik Backman

464 Seiten

Krüger Verlag

19,99 €


Der Nr.1-Bestseller und Lieblingsroman aus Schweden: phantasievoll, ergreifend und umwerfend witzig. Wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis vom Autor von ›Ein Mann namens Ove‹.

Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt.


* Warum ist "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" so besonders?

Weil Elsa besonders ist. Und ihre Oma. Die Nachbarn sind eher schräg und jeder hat sein Päckchen zu tragen und warum das Halbe zum Schluss doch ganz anders heißt als gedacht, Mädchen doch Spider-Man sein können und Worse gar nicht so übel sind ... ja all das erfahrt ihr nun hier bei mir.

Alle Siebenjährigen haben Superhelden verdient. So ist das einfach. Und wer anderer Meinung ist, der ist ein bisschen blöd im Kopf. So drückt es Elsas Oma aus.

Diese Geschichte handelt von einer wunderbar rührenden Beziehung zwischen Oma und Enkelkind, doch dass diese Oma so ganz anders ist als alle anderen Omas; das merkt man als Leser ziemlich schnell. Denn Elsas Oma hat es faustdick hinter den Ohren! 

So bricht sie zum Beispiel mitten in der Nacht mit Elsa in einen Zoo ein, bewirft einen Polizisten mit Kacke ( obwohl das mehr Erde als Kacke war!! ) und zettelt einen riesigen Aufstand im Vernehmungszimmer an, weil 1.) der Polizist Elsas Mutter angerufen hat ( und weil sie deswegen megasauer sein wird!!! ) und weil 2.) Elsas Oma nicht rauchen darf ( weil das eine Bevormundungsgesellschaft ist!!!! ) .

Eine Oma zu haben ist, als  hätte man eine ganze Armee. Es ist das größte Privileg eines Enkelkindes, zu wissen, dass jemand auf seiner Seite steht, einfach immer, ohne Kompromisse. Sogar, wenn es nicht recht hat. Eigentlich besonders dann.

Und das alles, weil drei ältere Mädchen einen Hass auf Elsa hatten, sie geschlagen und ihren Gryffindor-Schal kaputt gemacht haben. Denn ihre Oma sagt immer "Wenn man dat Schlechte nich wechkricht, dann muss man viel Jutes drüberkippen". Aber nicht nur das macht Elsas Oma zur besten Freundin aller Zeiten; nein, es gibt da ja auch noch Miamas und das ganze Märchenland.

Was das ist fragt ihr euch? Na gut, ich versuche es euch zu erklären. Miamas ist Omas und Elsas Zufluchtsort, dort haben sie sich zum ersten Mal hin geträumt, als Elsas Eltern sich geschieden haben und Elsa nicht mehr schlafen konnte vor lauter Sorgen. Denn nach Miamas kommt man auch, wenn man Fast-Noch-Wach ist und dort gibt es die größten Abenteuer, die man sich so vorstellen kann.



Aber Miamas ist Omas und Elsas Lieblingskönigreich, denn dort ist der Beruf des Märchenerzählers der angesehenste, den es gibt. Dort kann jemand, der es vermag, einer Erzählung Leben einzuhauchen, mächtiger als ein König werden. 

In Miamas heißt die Währung Phantasie. Statt gegen Münzen etwas zu kaufen, kann man Dinge für eine gute Geschichte bekommen, und eine Bibliothek heißt dort nicht Bibliothek, sondern Bank. In Miamas ist jedes Buch ein Vermögen wer, jedes Märchen eine Million. 



Doch das ist nur der Gipfel des Eisberges ( ich will auch nicht zu viel vorneweg nehmen ) und wenn ihr sehen wollt, was sich unterhalb des Wassers verbirgt ... tja, dann müsst ihr wohl das Buch lesen.

Denn nicht nur Elsas Oma und ihre Märchengeschichten von Miamas sind erzählenswert, nein, auch Elsa ist ein ganz besonders kleines, pfiffiges und fast acht Jahre altes Mädchen, welches oft mehr von der Welt zu verstehen scheint, als die Erwachsenen.

Elsa scheut sich nicht, die richtigen Fragen zu stellen. Sie googelt alles was sie wissen will in Wikipedia nach und ist genauso ein Besserwisser wie ihr Papa. Doch nicht alle Menschen denen Elsa begegnet, kommen damit klar und am allerwenigsten ihre Mama. Für mich war Elsa ein wahrer Quell an Freude, Weisheit und hat mich durch das ganze Buch hindurch immer wieder laut auflachen lassen. Danke dafür!



Aber dann kam der Lehrer angerannt und machte dem Streit ein Ende und sagte, dass niemand der „Spidermann“ sein dürfte, denn der „Spidermann“ existiere nur als Filmfigur und sei kein „literarischer Held“. 

Und da regte sich Elsa vielleicht etwas unverhältnismäßig stark auf, und fragte den Lehrer, ob er möglicherweise schon mal etwas vom Marvel Verlag gehört habe. Und das hatte der Lehrer nicht. Und da schrie Elsa völlig schockiert: „UND SIE DÜRFEN KINDER UNTERRICHTEN?!“



Elsa ist in ihrer Schule eine Außenseiterin, sie wird gemobbt, geschlagen und bekommt dafür auch noch Ärger, denn weder ihre Mutter noch die Lehrer sehen, was hier wirklich vor sich geht. Nur ihre Oma behält den Durchblick und macht Elsa auf ihre ganz eigene Art klar, dass es nicht schlimm ist anders zu sein. 

Doch dann trennt ein Schicksalsschlag die beiden und Elsa merkt sehr schnell, dass auch Menschen die man liebt, nicht ihr ganzes Leben lang liebenswert waren. Und damit macht sie sich auf die größte Schatzsuche ihres bisherigen Lebens, denn wer weiß was Oma so alles für ihre geliebte Enkeltochter bereit gehalten hat.

„Es ist doch kein Verbrechen, ein ungewöhnliches Kind zu sein. Oma hat immer gesagt, nur Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt!“ erklärt Elsa.

Und dann gibt es noch Elsas Papa, ihre Mama und George, Wolfsherz und die Frau im schwarzen Rock, Alf und Britte-Marie, Kent und den Jungen mit dem Syndrom und natürlich Wors ... doch wer sie alle sind, muss an dieser Stelle leider offen bleiben, denn sonst wird diese Rezension länger als ihr sie euch jemals vorstellen könnt - und das wäre dann doch etwas zu lang.

* Worum geht es in dem Buch?

Aus Gründen ( das ist nämlich die längste Rezension die ich jemals geschrieben habe! ) fällt dieser Punkt weg und ich empfehle jeden den vorausgegangenen Punkt nochmals zu lesen ... alle anderen weinen bitterlich an dieser Stelle und lesen bitte weiter.

* Für wen ist "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" geeignet?

Für alle, die an die Macht der Märchen glauben. Für alle Eltern dort draußen, die manchmal an ihren Kindern verzweifeln und damit hoffentlich die Augen geöffnet bekommen. Für alle Omas - so macht man das! 

Für die Träumer und Realitätsflüchtlinge unter euch; wenn ihr euch hier nicht zuhause fühlt, dann weiß ich auch nicht weiter. Für alle, die "Tintenherz" geliebt haben - hier ist die moderne Version davon. Für all diejenigen, die das Leben und seine Tücken mal aus einer anderen Sicht sehen wollen. 

Und natürlich für alle anderen dort draußen, die meinen dieses Buch nicht lesen zu müssen: Doch. Ihr. Müsst. !!!!

* Top-Empfehlung

Das hier war keine klassische Rezension, ich habe weder etwas über den außerordentlichen Schreibstil des Autors geschrieben oder über die Handlung, habe mich nicht auf das Cover ( das sehr genial passt ) geworfen und es analysiert. 

Denn diese Geschichte hat mich tief im Herzen getroffen und wenn man so tief getroffen wird, dann fehlen einem an manchen Stellen die Worte und an anderen Stellen könnte man so lange schreiben, bis einem die Finger bluten.

Auch wenn euch diese Rezension nicht gefallen sollte; lest bitte dieses Buch, lasst euch darauf ein und begleitet Elsa durch diese Geschichte, kämpft mit an ihrer Seite um die Erhaltung des Märchenlandes und hütet euch vor den Racheaktionen dieser überaus fitten Oma, denn


Leben retten und die Leute in den Wahnsinn treiben sind Omas Superkräfte. Was sie zu einem ziemlich dysfunktionalen Superhelden macht, kann man sagen. Elsa hat „dysfunktional“ nachgeschaut, und das Wort bedeutet, dass etwas funktioniert, aber nicht genau so, wie es gedacht war. Das gehört zu den Dingen, die Elsa an Oma am liebsten mag.

Montag, 18. Mai 2015

[Rezension] Die Widerspenstigkeit des Glücks - Gabrielle Zevin

Die Widerspenstigkeit des Glücks

Gabrielle Zevin

288 Seiten

Diana Verlag

12,99 €


Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: 

Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können …

Meine Meinung:

Gerade eben habe ich wieder in diese wunderbare, tragischkomische Geschichte hineingelesen und sofort hatte sie mich wieder in ihren Fängen. Ein Buch, welches mich emotional so eindringlich erreicht hat, welches mir das Pipi in die Augen trieb und mein ganzes Gefühlsleben einmal durcheinander gewirbelt hat und dabei all diese Lesens - und Lebenswahrheiten ... 

es war einfach perfekt für mich und garantiert auch für euch! Lasst mich euch überzeugen dass ihr diesen Roman so dringend in eurem Leben braucht - also auf die Plätze, fertig, los.


Die Leute tischen dir fade Lügen über Politik, Gott und die Liebe auf. Alles, was du über einen Mensch wissen musst, erfährst du aus der Antwort auf die Frage: Welches ist dein Lieblingsbuch?


Um was geht es? Seit der Buchhändler A. J. Fikry seine Frau Nic bei einem Unfall verloren hat, ist er mit sich und der Welt im unreinen. Die Buchhandlung, die er führt, betreibt er nicht mehr mit dem gleichen Elan wie vor ihrem Tod. So kauft er fast nur Bücher ein, die ihm gefallen, Unterhaltungsliteratur hat dort nicht wirklich etwas zu suchen, geschweige denn Kinderbücher.

Als Amelia, Verlagsvertreterin, das erste mal mit ihm zusammentrifft, kommt es einem Rausschmiss fast gleich. Er hat nicht nur kein Buch gekauft, sondern sie auch noch vergrault.
Er ist und bleibt ein Einzelgänger.

Doch dann kommt alles anders als A. J. sich das jemals zu träumen gewagt hätte und plötzlich ist er "Besitzer" eines kleinen zweijährigen Mädchens namens Maya, welche ihm einfach so vor die Tür gelegt wurde mit der Bitte, er möge sich um sie kümmern. Er nimmt die Herausforderung an und bald ist nichts mehr so wie es sein sollte - zumindest laut A. J.´s Auffassung.


"Lieb dich", sagt Maya. 
"Ja, das sagt sie ständig", sagt A. J. "Ich habe sie davor gewarnt, Liebe zu verschenken, die der andere noch nicht verdient hat, aber ehrlich gesagt liegt es an dem Einfluss von diesem heimtückischen Elmo. Wissen Sie, der liebt wirklich jeden."


Es ist ein Roman über die Liebe zu Büchern, ein Hoch auf alle Buchhändler und die Macht der Liebe. A. J. ist ein kautziger Charakter, der den Leser anfangs mehr verschreckt als dass er einem sympathisch ist, doch je mehr man von ihm und seinem Leben erfährt und liest, desto mehr schließt man den alten Buchhändler in sein Herz. Er lebt von der Liebe zu seinen Büchern, möchte diesem ganzen "neumodischen Kram" nicht in seinem Leben ( und vor allem nicht in seinem Laden!! ) haben und zieht sich immer mehr von allem zurück - bis zu dem Tag an dem er Maya begegnet.

Eine wunderschöne Besonderheit dieses Buches sind die Kapitelanfänge. Dort beschreibt A. J. seine Lieblingsbücher, zeigt auf was er an ihnen am meisten schätzt und liebt und warum Maya genau diese Romane auch lesen sollte; denn für sie schreibt er diese Empfehlungen. 


Ganz kurz, ehe der Laden aufmacht, bezieht Maya in dem Gang mit den Bilderbüchern Stellung. Jedem Buch nähert sich Maya zunächst mit der Nase. Sie nimmt den Schutzumschlag ab, hält es sich ans Gesicht und legt sich die Buchdeckel an die Ohren. Bücher riechen typischerweise wie Daddys Seife, Gras, Meer, der Küchentisch, Käse oder wie eine Kombination aus allem.


Mit der Zeit lief mir ein Gänsehautschauer nach dem anderen den Rücken herunter, denn man spürt als Leser auf der einen Seite die Liebe zu seinem Beruf und Maya, auf der anderen Seite beschleicht einen eine komische Stimmung und eine düstere Vorahnung - doch was passiert müsst ihr schon selbst lesen.

Und auch Maya hatte ich von den ersten Sekunden an geliebt; dieses kleine freche Mädchen aufwachsen zu sehen, ihre Liebe zu Büchern stetig mitzuerleben, das hat mein Herz fast in zwei gebrochen. Sie zwingt schon in jungen Jahren den Erwachsenen ihre Lieblingsbücher auf, begeistert Kinder für die Geschichten darin und belebt A. J.´s Buchhandlung auf eine Art und Weise derer sich keiner Entziehen kann. 

Wie sich Maya und A. J. einander nähern ist wie ein zartes Band, welches nach und nach von beiden gewoben und vorsichtig festgehalten wird; denn beide haben ihre Eigenheiten und gerade das macht ihre Freundschaft zu etwas ganz Besonderem, zu etwas Einzigartigem und das hat mir oft die Tränen ( ob vor Lachen oder Rührung ) in die Augen getrieben.


Maya weiß, dass ihre Mutter sie bei Island Books zurückgelassen hat. Aber vielleicht passiert das allen Kinder in einem gewissen Alter. Manche Kinder werden in Schuhgeschäften zurückgelassen. Und manche in Spielwarengeschäften. Und manche in einem Sandwich-Shop. Und dein ganzes Leben wird davon bestimmt, in welchem Laden du landest.

Es ist eine Geschichte über die Liebe zum Lesen und doch gleichzeitig noch vieles mehr, denn A. J. bekommt viel Hilfe und Unterstützung von seinen Freunden, nimmt mehr und mehr am richtigen Leben teil und auch Amelia, die Verlagsvertreterin spielt in seinem Leben eine gewisse Rolle, die sie sich klammheimlich dort erschleicht. 

Manche mögen sagen "Die Widerspenstigkeit des Glücks" könne ja nur was für Buchhändler sein, manche Vorgänge würde nur diese verstehen. Ja vielleicht ist das an gewissen Stellen so, doch dieses Buch lebt von so unglaublich vielen witzigen, berührenden und glücklich-machenden Stellen, dass das doch wohl das kleinere "Übel" ist, oder?! ;-)

Mein Fazit:

Jeder der Bücher liebt, ihren Geruch, ihr Aussehen und die Geschichten die sie erzählen ... jeder einzelne von euch da draußen sollte diesen Roman lesen und hoffentlich auch lieben. Lasst euch bezaubern von der kleinen heimeligen Buchhandlung Island Books, kommt ins Gespräch mit A. J. und fragt Maya nach ihrer liebsten Empfehlung und dann ( aber erst dann! ) werdet ihr glücklich sein.

Ich vergebe 5 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte!!!


Worin unterscheidet sich ein Buch von einem anderen? Es gibt diese Unterschiede, befindet A. J. Wir müssen viele dieser Bände aufschlagen. Wir müssen glauben. Wir akzeptieren, manchmal enttäuscht zu werden, um uns hin und wieder beglücken zu lassen.

       Er greift ein Buch heraus und hält es seinem Freund hin. "Wie wäre es mit diesem?"

Dienstag, 28. April 2015

[Rezension] Teo

Teo

Lorenza Gentile

194 Seiten

Dtv-Verlag

19,90 €

Teo ist ein achtjähriger Junge, dessen Familie zerbricht. Seine Eltern stecken in einer schweren Ehekrise, die ältere Schwester, Matilde, reagiert auf ihren Schmerz mit Wut, und Teo versucht, wie Kinder das oft tun, wenn sie überfordert sind, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein neues Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Hatte der nicht einst alle Schlachten gewonnen? Vielleicht sollte er ihn fragen, wie man das macht? Aber Napoleon ist tot ... 


Meine Meinung:

Gleich eine Warnung vorweg - wer auf der Suche nach schnellem Lesevergnügen ist sollte die Rezension erst gar nicht lesen; denn Teo erfordert aufmerksame Leser, Leser die sich Zeit für ihn und seine Geschichte nehmen und sie langsam, aber bestimmt aufsaugen. Gleichzeitig ist es kein allzu anspruchsvolles Buch, das heißt es kann von jedem da draußen gelesen werden ... und das sollten auch alle tun! Denn ihr wisst nicht was euch da entgeht!!






Um was geht es? Teo ist ein achtjähriger aufgeweckter kleiner Bursche. Seine Eltern streiten sich in letzter Zeit ständig, haben nie Zeit für ihn, seine Schwester kapselt sich immer mehr ab und somit nimmt Teo das Problem selbst in die Hand. Er will dass seine Eltern sich wieder lieb haben, möchte dem Streit ein Ende setzen ... nur wie? Da bekommt er ein Comic über Napoleon geschenkt und liest mit wachsender Begeisterung das dieser noch keine Schlacht verloren hat. 

Kurzerhand möchte Teo Napoleon nach Rat fragen, glaubt in ihm die Lösung für die ewigen Streitereien zu finden. Doch wie er bald herausfindet ist sein Held tot; und eine zu tief berührende Geschichte nimmt ihren Lauf.


Aber Verstecken ist ganz sicher kein Spiel für Dummköpfe, im Gegenteil. Man muss den Verstand gebrauchen, um das beste Versteck zu finden und wenn man mit Suchen dran ist, muss man mindestens hundert Augen haben.

Meine Eltern können nicht mehr Verstecken spielen. Ich gewinne immer. Sie konzentrieren sich nicht genug, sie denken an andere Sachen.


Alles wird aus Teo´s Sichtweise beschrieben. Für mich  hatte der Roman dadurch eine ganz eigene Dynamik, einen ganz eigenen Erzählstil, welcher im Endeffekt den Ausschlag für meine Begeisterung gegeben hat.

Lorenza Gentile schwingt keine unnötigen Reden, webt keine Dramatik in die Seiten mit ein; nein, die Sätze leben von ihren kleinen Wahrheiten, ihren kleinen Lebensweisheiten, und das alles erzählt aus der kindlichen Sicht eines Achtjährigen.

Man begleitet Teo bei seinen Bemühungen Napoleon endlich zu treffen, und als er feststellen muss, dass dieser nicht mehr lebt gibt Teo ebenfalls nicht auf. Was ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle? Wie kommt man dort hin und woher weiß man wohin man genau kommt?

Diesen Fragen stellt Teo sich, verzweifelt fast schon an ihnen und geht mit seinen Eltern in die Kirche, um endlich mit Napoleon oder wenigstens Gott sprechen zu können - doch es funktioniert nicht.






Mir hat die Welt aus Teos Sicht sehr gut gefallen, hat mich zum Nachdenken gebracht und manchmal auch einen Spiegel vorgehalten. Ob er es schaffen wird mit Napoleon zu sprechen? Lest es und taucht ein in seine kleine Welt.

Mein Fazit:

Ein kleines unscheinbares Buch mit einer unsagbar großen Dichte an Lebensweisheiten. Lest es, genießt es und habt Spaß mit Teo, fiebert mit ihm und lasst euch bezaubern. Mehr kann nicht geschrieben werden - jetzt liegt es an euch! Ich vergebe

5 ( von 5 möglichen ) Buchpunkten


Wenn ihr eine weitere Meinung lesen möchtet schaut doch mal HIER bei Sarahsuperwoman vorbei
 :) <3


Samstag, 11. April 2015

[Top-Empfehlung] An jedem einzelnen Tag


An jedem einzelnen Tag

Marianne Kavanagh

384 Seiten

Blanvalet Verlag

9,99 €

Tess und George sind füreinander bestimmt – finden zumindest ihre gemeinsamen Freunde. Sie haben den gleichen Geschmack, ähnliche Vorlieben und wohnen beide in London. Doch Tess und George sind sich noch nie begegnet. Denn jahrelang verpassen sie sich immer wieder knapp … 

Sie verlieben sich in andere, finden Jobs, leben Träume und haben doch immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Doch was, wenn sie sich plötzlich treffen? Erkennt man seinen Seelenverwandten, wenn er vor einem steht?

* Warum ist "An jedem einzelnen Tag" so besonders?

Dieser Roman hat sehr viele Wahrheiten in seinen Tiefen versteckt, man muss nur die Augen und Leseorgane offen halten dafür. Wir begleiten Tess und George 10 Jahre ihres Lebens, sehen sie stolpern und wieder aufstehen, lernen ihre Träume und Vorstellungen eines erfüllten Lebens kennen und wie diese nach und nach in den Hintergrund treten.

Tess ist überzeugt, dass jeder Mensch auf der Welt die ganze Zeit auf der Suche nach seiner anderen Hälfte, seines Seelenverwandten ist, der einen vollkommen glücklich macht. Und genau darum dreht sich das ganze Buch, aber nicht auf die kitschige Weise sondern eher philosophisch angehaucht, auf eine ganz besondere Art geht Marianne Kavanagh dieses Thema an und spielt dabei zart mit den Gefühlen ihrer Leser.


Ich hab letztens noch mit Kirsty über Seelenverwandtschaft gesprochen" , erklärte Tess ein wenig matt, weil der Wein ihre Zunge ganz schlaff und schwer machte. 

"Man verbringt sein Leben damit, nach seiner anderen Hälfte zu suchen. Und wenn man sie gefunden hat, dann ist man vollkommen.

Die beiden in ihrem Leben zu begleiten, zu sehen wie sie sich beide immer ganz knapp verpassen und diese Ahnung nach einiger Zeit, dass die beiden so unglaublich gut harmonieren würden .. all das hat mir viel viel Spaß beim Lesen bereitet, aber es gab auch ein paar Situationen wo ich die beide gern zusammen geführt hätte, nur um zu sehen was passiert.

Und es ist ein Roman wie das Leben ihn wahrscheinlich nicht besser hätte schreiben können - denn wie oft stehen wir unserem Glück im Weg? Wie oft laufen wir der einen Person über den Weg mit der wir unbeschreiblich glücklich wären, ohne es zu wissen? Und warum leben wir unsere Träume nicht, sondern stellen sie uns lieber in vielen schillernden Farben vor, aber ohne sie jemals Wirklichkeit werden zu lassen?

Ich gebe ja nur zu bedenken", meinte Kirsty, "dass man nicht sein Leben lang immer das Gleiche machen muss, nur weil man in diesem Bereich gut ist. Shakespeare kann durchaus auch ein fantastischer Kartoffelbauer gewesen sein. Aber ich denke, wir sind alle froh darüber, dass er sich auf Romeo und Julia konzentriert hat."


"Manchmal bist du ganz schön hart", antwortete Tess leise.

"Hart?", sagte Kirsty und beugte sich vor, um ihre Knöchel mit den Händen zu umfangen. "Ich bin nicht hart. Ich spreche nur das Offensichtliche aus."


Der Schreibstil fängt den Leser ein, legt sich wie eine warme, behagliche Decke um einen und lässt einen schmunzeln, nachdenklich werden und ab und zu auch zu einem verzweifelten Seufzen, wenn Tess und George sich mal wieder knapp verpassen. Die Charaktere schleichen sich klammheimlich in das Herz des Lesers und verankern sich sehr schnell dort - auch die Nebencharaktere sind ausgeschmückte Kleinode, die einem im Gedächtnis bleiben.

* Worum geht es in dem Buch?

Tess glaubt von ganzem Herzen an Seelenverwandtschaft, daran dass es dort draußen den einen richtigen Menschen für jeden gibt. Sie liebt Vintage Kleidung, ist scheinbar glücklich in ihrer Beziehung und hat einen Job der sie ausfüllt ... oder doch nicht? George hingegen ist verträumt, liebt Musik über alles und würde damit am liebsten sein Geld verdienen.

All ihre Freunde sind der festen Überzeugung, dass die beiden perfekt zusammen passen würden und versuchen mit aller Macht ein Treffen zu organisieren. Doch zehn lange Jahre verpassen sich die beiden immer um ein Haar und so geben alle bald die Hoffnung auf ... doch das Schicksal hat da noch ein Wörtchen mitzureden.

* Für wen ist "An jedem einzelnen Tag" geeignet?

Für die Romantiker unter euch. Für diejenigen, die ihren Seelenverwandten suchen oder schon gefunden haben. Für die Träumer und Verträumten unter euch - verwirklicht sie und macht euch damit glücklich. Und für alle anderen Buchsüchtigen ... lasst es euch nicht entgehen.


Vielleicht ist es ja unsere Pflicht, zuzugreifen und unser Glück festzuhalten, wenn wir die Gelegenheit dazu haben. Sonst leben wir unser Leben doch gar nicht richtig. Sonst treten wir nur auf der Stelle. 

* Top-Empfehlung

Ein Roman der eine wunderschöne Grundidee hat, dessen Thematik jedes Leserherz ( oder auch Frauenherz ) höher schlägen lässt und mit einzigartigen Charakteren auftrumpft. Lasst euch auf diese Geschichte ein, besucht Tess und fiebert mit ihr mit, ob sie ihren Seelenverwandten finden wird oder nicht. 

Tut es! Lest es! Und liebt es!!