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Mittwoch, 5. August 2015

[Rezension] 2 x 3 Meter Finsternis - Leonie Lastella

2 x 3 Meter Finsternis

Leonie Lastella

294 Seiten

Bookshouse Verlag

12,99 € 

Eine Zelle. Finsternis, Schmerz und kein Ausweg. Was würdest du tun, um zu entkommen? Wärst du bereit, andere zu verletzen? Zu töten? Zu sterben? Samuel ist zehn, als er entführt wird. Sein Peiniger sperrt ihn in eine düstere Zelle. Jahre vergehen, in denen Folterungen die einzige Möglichkeit sind, der Finsternis seines Verlieses zu entkommen. Samuel weiß, wenn er dem Keller irgendwann entfliehen kann, dann nur, um zu sterben. Durch eine Waffe. Durch seine eigene Hand. So will es sein Entführer, und niemand wird seinen Tod aufhalten können.

Meine Meinung:

Mit einem Thriller von Leonie Lastella ist man immer auf der sicheren Seite, denn bisher habe ich ihre Geschichten stets geliebt, war sofort in der Handlung versunken und die Seiten nur so verschlungen. Die Autorin zieht uns in diesem Buch in finstere Abgründe und zeigt auf, wie grausam Menschen sein können.

Beide Bücher konnten mich begeistern und die Ermittler sind mir auch nach ihrem zweiten Fall noch sympathisch - und das ist ja nicht bei jeder Thriller-Reihe so der Fall! Doch seid vorgewarnt: Dieser Teil ist nichts für schwache Nerven!!

Um was geht es? Innerhalb kürzester Zeit häufen sich die Selbstmorde von Teenagern, die sich alle mitten in einer Menschenmasse oder an öffentlichen Plätzen erschießen. Zufall? Wohl eher nicht, denn Gerichtsmediziner Mallig ist sich sicher: Hier stimmt etwas nicht!

Und so beginnen Robert und Hannes ihre Ermittlungen, graben immer tiefer und stoßen dabei auf eine grausame Wahrheit - können sie weitere Suizide verhindern oder ist schon alles zu spät?

Über den Inhalt will ich euch gar nicht so viel verraten, denn hier ist extreme Spoilergefahr angesagt, es sei nur gesagt: Wer DIESES Ende vorhersieht beim Lesen, vor dem ziehe ich meinen Hut. Denn Leonie Lastella hat mich mit einer Anmut und Grazie an der Nase herumgeführt, dass es nicht mehr feierlich war. Einsame Spitzenklasse!

Entführte Jungen, grausame Foltermethoden und ein grausamer Täter - diese Elemente wurden geschickt und unglaublich spannend in die Geschichte eingewoben, doch an manchen Stellen im Buch sollte man als Leser starke Nerven beweisen, denn hier kann schon mal etwas mehr Blut fließen.

Gleichzeitig erfahren wir mehr über den Ermittler Hannes, sein Privatleben und den Zwiespalt, den wohl viele Polizisten ( wenn auch meist wahrscheinlich nicht in dieser Form ) erleiden: Überstunden wegen einem dringenden Fall, der Zerfall der Partnerschaft und der Versuch, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Liebe herzustellen.

Der Schreibstil von Leonie zieht mich immer wieder tief in ihre Bücher hinein, der Spannungsbogen reißt quasi nie ab und überhaupt liebe ich ihre Art, Geschichten und Charaktere zu erschaffen, die dem Leser es einfach machen sich hineinfallen zu lassen.

Alles in allem hat dies alles zu einer runden Handlung geführt, die mich so schnell ( auch nach dem Lesen ) nicht mehr losgelassen hat. Streckenweise auf jeden Fall geeignet für Thriller-Einsteiger oder für diejenigen unter auch, die die ständig gleichen Plots nicht mehr lesen können.

Mein Fazit:

Spannung, Action und eine gehörige Portion Verwirrung. All das und noch viel mehr bekommt ihr in 2  x 3 Meter Finsternis serviert; wer da noch Nein sagen kann, ist selbst schuld. Solide Thrillerstimmung mit einem wahnsinnig guten Plot und starken Ermittlern - ganz nach meinem Geschmack. Ich vergebe

4 1/2 ( von 5 möglichen ) Buchpunkte

Mittwoch, 12. November 2014

[Rezension] Wer Finsternis sät

Wer Finsternis sät

Leonie Lastella 

275 Seiten

Bookshouse Verlag

4,99 € als Ebook


Dein Leben ist eine Lüge. 
Deine Mutter war nie tot. 
Bis heute. 

Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet. 
Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet. 


Meine Meinung:

Ich hatte das Vergnügen dieses Ebook vor Erscheinungsdatum lesen zu dürfen und habe mich darüber sehr gefreut, brauchte ich meinem Gefühl nach wieder mal einen richtig schönen Thriller bzw. gut actionreichen, durchdachten Krimi. 

Und das habe ich hier auch bekommen. Wenn die blutigen Szenen nicht gewesen wären hätte es locker auch als Jugendthriller durchgehen können - das Alter der Protagonisten zumindest hätte weitesgehend gepasst.

Worum geht es? Jael ist das Böse - er muss morden um das Biest in seinem Inneren zu besänftigen; doch das langt ihm bald nicht mehr und so geht er auf Raubzug. Jo muss die bittere Wahrheit verkraften, dass seine tot geglaubte Mutter ermordet wurde und gerät in den Vordergrund der Polizeiermittlungen. 
Und dann ist da noch Praktikant Hannes, der mit seinem Gespür und seiner Weitsicht mehr über den wahren Mörder herausfindet als gut für ihn ist.

An manchen Stellen wäre ein wenig Erklärung vielleicht gut gewesen bezüglich der Polizeiarbeit und ab und zu wunderte mich auch, dass Hannes als Praktikant doch viel mehr weiß und drauf hat als die anderen Polizisten. Ein wenig unglaubwürdig, aber nicht ganz so schlimm!

Der lockere Schreibstil hat mich als Leser auf jeden Fall durch die Seiten durchfliegen lassen; Abwechslung gab es vereinzelt wenn Jaels Sichtweise beschrieben wurde; das empfand ich als sehr angenehm und einfach mal als etwas komplett anderes.

Trotzdem fehlte mir der Thrill an gewissen Stellen - ich habe schon mitgefiebert mit Jo und Hannes; doch ich glaube inzwischen bin ich zu abgebrüht was Horror und Thrill angeht; wie gesagt, ich glaube für Jugendliche wäre das genau die passende Mischung.

Mein Fazit:

Ein schöner Thriller für zwischendurch, tolle Charaktere und ein spannendes Setting - für hartgesottene Thrillerfans ein wenig zu lasch aber trotzdem einen Blick wert! Ich freue mich auf weitere Bücher aus der Reihe. Ich vergebe

3 1/2 ( von 5 möglichen ) Buchpunkten!

Montag, 3. November 2014

[Rezension] Acht Tage bis zur Ewigkeit

Acht Tage bis zur Ewigkeit

Sabine Ludwigs

269 Seiten

Bookshouse Verlag

4,99 €

Ihre Liebe ist unbeschwert, leidenschaftlich und tief. Sie wollen miteinander alt werden. Doch da passiert das Unfassbare: Erik kommt beim Bergsteigen ums Leben. Die Seilschaft, zu der auch Roselyne gehört, muss seinen Leichnam in einer Gletscherspalte zurücklassen.

Gebrochen zieht sich Roselyne in das Strandhaus „Villa Himmelreich“ an der Schlei zurück. Bald nähert sich ihr der undurchsichtige Ruben - der ihr eine absurde Erklärung für die unheimlichen Ereignisse bietet, die sich plötzlich um Roselyne herum abspielen: Angeblich sind Ruben acht Tage gegeben, um die skeptische Roselyne von etwas zu überzeugen, das ihr Weltbild völlig auf den Kopf stellt. Acht Tage, um sie aus ihrer Trauer zu einem Neubeginn zu führen.

Meine Meinung:

Ein Buch das mich nicht sofort in seinem Bann hatte, nicht ganz so überzeugen konnte und doch etwas komplett anderes war. Mystisch, ein wenig religiös oder esoterisch - die Idee hatte mich am Lesen gehalten und ein wenig zum Nachdenken gebracht.

Roselyne verliert ihren Freund bei einem Unglück am Berg - er stürzt in die Tiefe und stirbt. Für sie ist das nicht zu ertragen; Roselyne flieht in ein kleines Häuschen außerhalb der Stadt und versucht dort wieder zu Kräften zu kommen. Wären da nicht die drei Männer vom Nachbarshof, um die sich die wildesten Geschichten ranken ... und eines Abends besucht Ruben sie und versucht ihr etwas zu erklären, was sie nie für möglich gehalten hätte

Ich will nicht zuviel erzählen über den Kern der Geschichte, denn sonst wäre doch irgendwie die ganze Spannung dahin. Lasst euch nur so viel gesagt sein - es hat mich in den Zwiespalt geschickt ob ich dieses Buch weiter lesen möchte oder nicht. An manchen Stellen hat mich die Autorin berührt oder überrascht ... aber ich hätte mir mehr solcher Momente gewünscht.

Tod ist in Büchern selten ein leichtes Thema. Doch warum wird es so oft gewählt? Um nah an den Leser ran zu kommen? Wahrscheinlich ... Die Idee hinter der Geschichte von einer widerkehrenden Seele nach dem Tod war ganz nett - für mich teilweise aber der Haken an der Geschichte. Hat sie sich für mich dadurch holprig und schwierig gestaltet.

Mein Fazit:

Kein Buch für zwischendurch - ich bin zwar gut vorangekommen beim Lesen, aber die Thematik hat es doch in sich. Auch der kleine Hauch Esoterik ( Religion? ) hat mich eher abgeschreckt als animiert. Aber macht euch selbst ein Bild davon! Ich vergebe

2 ( von 5 möglichen ) Buchpunkten!

Sonntag, 3. August 2014

[Kritrezension bzw. Abgebrochen] Hey Gott

Hey Gott

Dirk Christofczik

419 Seiten

Bookshouse Verlag

2,99€ als E-Book

Nach seinem Tod findet sich Bert in einer riesigen Halle wieder, die als Auffanglager für Tote dient. In der sogenannten Arena warten die Verstorbenen darauf, ihrer endgültigen Bestimmung zugeführt zu werden. Doch das kann dauern, wie Bert sehr schnell herausfindet. Ein Arrangement mit dem mächtigsten Mann in der Arena, dem adipösen Clanführer Mac Mudi, garantiert Bert ein annehmliches Leben unter den Verblichenen. Trotzdem ist er mit seinem Dasein unzufrieden, denn die meisten anderen Toten vegetieren in unzumutbaren Verhältnissen. Immer brennender wird sein Verlangen, aus der Arena auszubrechen und mehr über das Jenseits zu erfahren. Doch zunächst verliebt er sich in Mac Mudis Assistentin Cora. Genau an dem Tag, als er ihr seine Gefühle gestehen will, bricht in der Arena ein offener Krieg zwischen rivalisierenden Clans aus. Bert und Cora flüchten über einen geheimen Weg aus der Arena und machen sich auf die Suche nach Gott, Teufel oder wer auch immer für die perfiden Nachtodzustände verantwortlich ist.

Meine Meinung / Kritik:

Als ich diese Inhaltsangabe bei Bookshouse gelesen habe dachte ich mir "Hey, das ist genau DAS was du jetzt mal wieder lesen willst!" - und wusste nicht, dass das ein großer Irrtum sein würde. Mich hatte dann eine Bloggerkollegin ( die liebe Gisela ) angeschrieben und gefragt wie es mir denn gefallen würde, denn sie hatte es abbrechen müssen nachdem es ihr überhaupt nicht zugesagt hatte.

Das hatte mich noch neugieriger auf die Geschichte gemacht und ich habe mich danach auch relativ schnell an das E-Book gesetzt ... und musste nicht ein einziges Mal lachen. Bert ist arbeitslos, fristet sein Dasein mit Furzen und Rülpsen und war mir von Anfang an ziiiieemmliichh unsympathisch. Als er dann bei einem kleinen Unfall stirbt hatte ich noch die Hoffnung, das nun das Buch an Fahrt aufnehmen würde.

Angekommen im "Himmel" muss Bert feststellen, dass er irrtümlicherweise in die Sparte Selbstmörder gesteckt wurde, freundet sich relativ schnell mit einem jungen Mann an und erkundet das Jenseits. Doch was ist das? Überall erneut furzende, rülpsende Menschen die nur Kohlsuppe zum Essen bekommen und deren Clanführer ein ziemlich dicker, unansehnlicher Mann namens Mac Mudi ist - der dem Anschein nach Menschenfleisch isst ...

Also nein, ab der Stelle wusste ich für mich: Da kommt nix mehr und ich will auch nicht mehr! Der Autor hätte ein wirklich interessantes Buch auf die Beine stellen können - Mission leider fehlgeschlagen.

Mein Fazit:

Wahrscheinlich gibt es da draußen Leser, die für dieses Buch gemacht wurden und denen es auch gefallen wird - ich habe nun jetzt nicht dazu gezählt und es deshalb auch abgebrochen nach 60 Seiten. Zuviel Ekelfaktor, zu wenig und zu unlustiger Humor für mich - deswegen werde ich es auch nicht bewerten mit meinen Bücherpunkten ...

Schaut doch mal bei Gisela´s Lesehimmel vorbei - auch ihr hat das Buch leider nicht gefallen!


Samstag, 14. Juni 2014

[Rezension] In Licht und Dunkelheit - Leonie Lastella

In Licht und Dunkelheit

Leonie Lastella

242 Seiten

Bookshouse Verlag

4,99€ als Ebook

Lucas' und Lillys Beziehung ist einzigartig. Das ändert sich auch dann nicht, als Lilly stirbt. Das Band zwischen ihnen bleibt bestehen, nur ist ihre Liebe jetzt wie ein Schatten, der Lucas Leben verdunkelt.
Als Lucas fast an dieser Verbindung zerbricht, beschließt er, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, um das schmerzhafte Band zu lösen. Doch auch der humanitäre Einsatz in Afrika schafft es nicht, seine Trauer zu durchbrechen. Als er Julia kennenlernt, muss Lucas sich endgültig entscheiden, ob er bereit ist, für die Liebe seines Lebens mit der Vergangenheit abzuschließen. Kann er Lilly im Stich lassen, obwohl es sich so anfühlt, als wäre sie immer noch bei ihm?

Meine Meinung:

Eine Thematik die ich nicht immer lesen kann und will - es geht um den Tod, um das Verlieren einer geliebten Person und dem Leben was nach dem Verlust weitergehen muss. 

Doch um was geht es? Lucas und Lilly kennen sich seit Kindheitstagen, waren immer beste Freunde und schlussendlich ein Paar geworden. Nach einer Party fahren die beiden mit dem Auto und Lucas ist ein wenig unachtsam ... es kommt zu einem Unfall, Lilly stirbt und Lucas zerbricht daran. Das schwierige Verhältnis zu seiner Familie, deren Ablehnung gegen Lilly und seine eigene Traurigkeit werfen ihn in ein tiefes Loch aus Drogen, Gewalt und Enttäuschung. 

Wir erleben die Geschichte aus zwei Sichtweisen: Auf der einen Seite Lucas und auf der anderen Seite Lilly, die ihre Liebe an Lucas nicht loslassen kann und ihn als Geist beobachtet - eine sehr interessante Perspektive die sich daraus ergibt. Auch Lucas Verzweiflung treffen den Leser ins Herz, man möchte nur noch dass er wieder aufleben kann ... und als er Julia kennen lernt meint man, er habe es nun wieder geschafft nach vorne zu sehen.

Doch Lucas möchte nicht die Liebe zu Lilly loslassen und fühlt sich ihr gegenüber schuldig. Wie kann er glücklich sein wenn sie tot ist? Und würde Lilly das wollen? Gleichzeitig kann Lilly auch nicht von ihm ablassen und sieht seine Verliebtheit als Verrat an. Doch Lucas flüchtet sich nach Afrika und will nur noch vergessen.

Ich kann gar nicht soviel mehr über die Geschichte sagen; der Schreibstil ist sehr eindringlich und traf mich genau ins Herz - der Perspektivenwechsel schafft eine ungewöhnliche Stimmung und man leidet mit Lucas mit. Sein Vater und sein älterer Bruder machen es ihm in seiner Trauer auch nicht unbedingt einfach nach vorne zu sehen; sie waren gegen die Beziehung der beiden und das spürt man sehr deutlich.

Lucas fühlt sich dadurch ( zurecht in meinen Augen ) allein gelassen; auch dass die anfängliche Beziehung zu Julia nicht das hergibt was er sich erhofft trifft in hart und schmeißt Lucas wieder auf den Boden der Tatsachen und grausamen Realität. Kann er es schaffen wieder glücklich zu werden? Lest es selbst!

Mein Fazit:

Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn mich Lillys Sichtweise teilweise gestört hat und manchmal unreif rüberkam, aber alles in allem war es eine wunderbare, tragischtraurige Geschichte, die einem tief im Herzen trifft. Ich vergebe

4 von ( 5 möglichen ) Buchpunkten!


Dienstag, 13. Mai 2014

[Rezension] Feuer am Arrow Lake - Jutta Ploessner

Feuer am Arrow Lake

Jutta Ploessner

179 Seiten

Bookshouse Verlag

4,99€ als E-Book

Obwohl die 15-jährige Andrea es nicht für möglich gehalten hat, fühlt sie sich bereits nach zwei Monaten in ihrer neuen Heimat wohl. Das kanadische Hinterland hält für sie und ihre Geschwister allerhand Abenteuer parat, während sich ihre Eltern mit der Farm am Eagle Creek eine neue Existenz aufbauen. Das Leben am Arrow Lake ist spannender als erwartet - das Farmhaus wird renoviert, die Gegend erkundet und neue Freundschaften geschlossen. Der attraktive Craig bringt Andreas Herz aus dem Rhythmus.

Doch plötzlich ist es vorbei mit der Idylle. Riesige Waldbrände bedrohen das Tal, und wegen der Hitze und Trockenheit breiten sie sich rasch aus. Viel zu rasch. Können die Auswanderer ihr neues Heim retten? Gemeinsam mit den Bewohnern des Eagle Creek Valleys kämpfen sie verzweifelt gegen das Feuer an, bis auffällt, dass Andrea und Michael fehlen ...

Meine Meinung:

Wieder mal ging ich mit kaum Erwartungen an die Geschichte heran und wurde wieder einmal völlig überrascht! Doch um was geht es? Es geht um Andrea und ihre Familie, welche nach Kanada ausgewandert sind und sich dort mit Farm eine neue Existenz aufbauen wollen. Sie sind bereits fleißig am Renovieren, leben sich gut in dem kleinen Ort am Eagle Creek ein und das Leben könnte für alle nicht schöner sein. Aber eine Gefahr schwebt andauernd über ihnen: Heftige Waldbrände brechen aus und bedrohen auch ihre Farm ....

Ich konnte mich wunderbar in den Schreibstil von Jutta Ploessner hineinfallen lassen und habe mich gerne nach Kanada entführen lassen. Dadurch dass die Autorin selbst in Kanada wohnt; bzw. mit ihrer Familie ebenfalls dort hin ausgewandert ist; wird die Landschaft, die großen Seen und das Leben in einer Farm auf schöne Art und Weise beschrieben und dargestellt. 

Andrea lernt schnell neue Freunde kennen - unter anderem den netten, gutaussehenden Craig; man merkt als Leser schnell, dass sich da was zwischen den beiden anbahnt - die erste Liebe und dementsprechend verhält sich Andrea auch - einfach goldig! Und da sind noch ihre kleine Schwester Nicole, welche Andrea schon ziemlich arg auf die Nerven geht; sowie ihr Bruder Holger, welcher durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt und Michael; der die Dinge gerne in die Hand nimmt.

Man verliebt sich als Leser in dieses beschauliche Stück Land, lernt die Familie von Andrea kennen und lieben und fiebert mit ihnen mit, als die Waldbrände über sie hereinbrechen. Ich konnte richtig die Hitze spüren und das Feuer riechen - einfach großartig!

Auch wenn die Autorin "nur" 179 Seiten hatte um mich zu überzeugen und mir ihre Charaktere näher zu bringen; sie hat sie sehr gut ausgeschöpft! Auch die Spannung auf den letzten 50 Seiten hat mich dazu gebracht, die Geschichte in einem Stück zu inhalieren und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung dieser Reihe.

Mein Fazit:

Eine schöne Geschichte über Kanda, das Auswandern und eine Familie, die zusammenhält - komme was wolle. Locker leicht geschrieben und bestimmt für jeden Leser eine nettes Buch für zwischendurch. Ich vergebe

4,5 ( von 5 ) möglichen Buchpunkten!