*Rezension*
Das dreizehnte Dorf von Romain Sardou
Umfang: 416 Seiten | Genre: historischer Roman
Verlag: Heyne | Preis: 9,95 €
*~Kauf mich~*
( leider nur noch gebraucht zu bekommen )
( leider nur noch gebraucht zu bekommen )
Grausige Morde im Winter des Jahres 1284 rufen in der Diözese Draguan im Südosten Frankreichs ein lange vergessenes Dorf in Erinnerung. Während der junge Priester Henno Guiden den rätselhaften Ort erkundet, rührt ein Mönch in Paris an den Geheimnissen einer beispiellosen Verschwörung.
Wie ihr vielleicht wisst oder auch schon gemerkt habt, lese ich selten historische Romane. Entweder sprechen mich die meisten ob ihrer Thematik kaum an oder ich habe einen großen Respekt vor einem dicken Wälzer voller historischer Begebenheiten, die mich meist eher erschlagen als faszinieren. Vor etlichen Jahren habe ich mit Begeisterung die Reihe von Rebecca Gable rund um die Waringhams gelesen und verlor mich im England des 14. Jahrhunderts.
Doch irgendwann fiel ich in ein großes Leseloch bei den historischen Romanen, aus dem ich bis heute ganz selten hervorkomme und mich dann doch mal an eine neue Geschichte herantraue.
Das "Dreizehnte Dorf" ist eine große Empfehlung des Herzensmannes gewesen und als dann auch noch eine Booktuberin, welcher ich sehr gerne folge, das Buch in die Kamera hielt, war es um mich geschehen: Ich musste es lesen. Nach den ersten 20 Seiten hätte ich es fast in die Ecke gepfeffert - denn ausländische Namen und Ortsbezeichnungen ( in diesem Falle französisch ) hätten mich fast um den Verstand gebracht. Ich komme dann sehr schwer in einen Lesefluss, stolperte öfter über die unbekannten Namen und das frustriert mich einfach ungemein.Es geht um ein Dorf im Südwesten Frankreiches im Jahre 1284, welches abgeschnitten durch eine Moorlandschaft völlig in Vergessenheit geraten war. Doch nun tauchen flussabwärts grausam verstümmelte Leichen auf und die Diözese erinnert sich dunkel daran, dass dort am Ufer des Flusses ein dreizehntes Dorf einst weilte.
Ein junger Priester macht sich daraufhin auf, die Menschen dort zu erretten, denn sie sind schon seit Ewigkeiten nun ohne geistliche Führung und da mag solch ein Mord weniger verwundern. Allerdings findet er in diesem dreizehnten Dorf weitaus schlimmeres vor, als er sich jemals hätte vorstellen können ....

