Freitag, 17. Juli 2015

[Abgebrochen #10] Kaninchenherz / Zertrennlich


Warum? Ich habe 50 Seiten in diesem Krimi verbracht und war mehr als verwirrt, ich konnte so rein gar nichts mit der Protagonistin und der Handlung anfangen. Ein kurzes Lese"vergnügen", dass mich mit seinem Setting, welches auf dem Friedhof beginnt, eher abschrecken als für sich gewinnen.

Für wen? Puh, das ist eine sehr gute Frage. Ich kann aufgrund der kurzen Lesezeit kaum sagen, wem das denn gefallen könnte. Am besten ihr lest bei Interesse einfach in die Leseprobe hinein und seht, ob ihr mit dem Schreibstil und dem Setting klar kommt.

Was wäre besser? Es wäre besser, ich würde nicht mehr zu solchen Krimis greifen :D Aber meine Arbeitskollegin hatte es mir quasi auf die Augen gedrückt und so war ich praktisch gezwungen es anzulesen -für die Viel-Krimileser unter euch: Finger weg!



Warum? Ich hatte mich so wahnsinnig gefreut, als ich mich neu in der Bücherei angemeldet hatte und mir dieses Buch in die Hände fiel. Hatte ich doch schon bei erscheinen damit geliebäugelt und die Geschichte konnte mich auch schnell anfixen.

Doch dann fing ich an zu lesen ( nach einem anderen Jugendbuch, welches mir sehr gut gefallen hatte - demnach war mein Anspruch an dieses hier sehr hoch ) und kam einfach nicht in diesen ominösen Schreibstil hinein.

Dadurch, dass die Geschichte so lange im nebulösen bleibt, die Charaktere zwar stark sind, aber eher grau in grau erscheinen und man als Leser durch die ganze Geheimniskrämerei abgeschreckt und mit vielen Fragezeichen über dem Kopf zurückgelassen wird die ersten 60 Seiten, habe ich es sehr schnell aus der Hand gelegt und mich auch weiterhin nicht mehr für die Geschichte interessiert.

Für wen? Das eigentliche Thema des Buches ist Magersucht. Wer Jugendbücher mit solchen Thematiken nicht lesen kann, sollte hier nicht zugreifen. Ich kann mir denken, dass mir "Zertrennlich" zu einem anderen Zeitpunkt sehr gut gefallen hätte, daher:

Lest es, wenn ihr kein temporeiches Buch wollt, sondern nehmt euch Zeit dafür und fühlt euch in die Geschichte ein - vielleicht braucht man als Leser nur ein wenig Geduld und wird dann reich belohnt ... wer weiß.

Was wäre besser? Mehr Klarheit für den Leser. Es muss nicht direkt alles aufgedeckt werden, aber wenn man so gar nichts erfährt und nur im Dunkeln tappt, dann kann es schnell zu einer Leseunlust kommen und das wollen weder Leser noch Autor - oder?!

1 Kommentar:

  1. Ich verstehe dein Problem mit "Zertrennlich" sehr gut. Ich habe auch etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden und damit klar zu kommen. Es ist wirklich kein leichtes Thema und auch ein seltsamer Schreibstil. Aber ich kann nicht wirklich sagen, dass ich belohnt wurde. Irgendwie war ich eher froh, dass es vorbei war.

    Liebe Grüße,
    Katja :)

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