Montag, 13. Januar 2014

[Kurzrezension] Zwei E-Books die es mir nicht leicht machen ...

Fida

Stefanie Maucher

200 Seiten

Luzifer-Verlag

4,99€

Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde Laura zum letzten Mal gesehen. Was geschah mit ihr? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Thriller FIDA. 
Was würden Sie tun, wenn ihr Kind einfach verschwindet? Wenn Sie nicht wissen, ob es noch am Leben oder schon tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen? Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?

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Notizen einer Verlorenen

Heike Vullriede

260 Seiten

Luzifer-Verlag

4,99€

Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens - Teil einer bizarren Maschinerie - zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen ...
Nach ihrem erfolgreichen Debüt DER TOD KANN MICH NICHT MEHR ÜBERRASCHEN entführt Heike Vullriede in den NOTIZEN EINER VERLORENEN ihre Leser in eine bizarre Welt, wie sie in Ihrer - ja, auch IHRER - Nachbarschaft bestehen könnte. Mit leisen Tönen umschreibt sie das Unfassbare ... spannend, ergreifend - und realistisch.

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Meine Meinung:

Ihr wundert euch garantiert, warum ich euch diese beiden E-Books zusammen vorstelle. Das liegt daran, dass ich bei beiden nicht weiß, was ich euch genau dazu schreiben soll - denn sie haben mich mit ihren Geschichten ganz schön mitgenommen. Ich dachte mir irgendwann "Ach, liest mal was anderes und dass kann dann ruhig blutig/horrormäßig sein!" Was habe ich bekommen?

Zwei Bücher, die einem an die Nieren gehen; einem zum Nachdenken bringen über Themen, über die man sonst NIE nachdenkt UND zwei Geschichten, die makaberer nicht hätten sein können. 

Auf der einen Seite bei "Fida" ein Mädchen, welches entführt und als Sexsklavin in einem Keller gehalten wird wie ein Hund und auf der anderen Seite "Notizen einer Verlorenen", bei dem es sich um einen Club handelt, der Menschen bei ihrem Freitod unterstützt. 

Nichts für zarte Nerven und vor allem nichts für die breite Masse - ich müsste sie nicht noch mal lesen und weiß auch nicht, für wen diese Geschichten "geeignet/empfehlenswert" wären - deshalb diese vage Rezension!

Eure etwas ratlose Antonie aeh

Kommentare:

  1. Genau richtig für mich.
    Ich liebe solche Bücher die sich mit Themen befassen, mit denen man sich um alltäglichen Leben eher nicht auseinander setzt. Ich setzte mich gerne mit solchen Themen und Büchern auseinander, weil es Dinge sind die gehört werden müssen. Die leider Gottes Tag täglich über all auf der Welt passieren.
    Danke fürs vorstellen!

    Muss ich unbedingt lesen.

    Liebst, Lotta

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  2. FIDA hat mir persönlich super gefallen. Für mich war es eine Thrillerüberraschung, den ehrlich gesagt, hatte ich so viel Spannung und echtes Thrillerfeeling gar nicht erwartet.
    Von NOTIZEN EINER VERLORENEN war ich absolut enttäuscht. Ich fand die Figuren unglaubwürdig, und erst gegen Ende las man wirklich einen Thriller. Aber da hatte mich der Autor schon verloren. Ich hab's zwar zu Ende gelesen, wollte aber nur noch schnell das Buch beenden ;-).
    Viele liebe Grüße, Iris

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