Samstag, 17. August 2019

[Blogger empfehlen #2] Yvonne von buchbahnhof.de

Eine neue Rubrik darf auf meinem Blog einziehen ... ich hoffe, ihr kommt noch hinterher! Die neue Kategorie ( wie ihr im Titel schon erspäht habt ) nennt sich

Blogger empfehlen

und kommt nun wöchentlich jeden Samstag online. Diese Idee entstand ganz nebenbei.

Ich wollte eine  Bloggerin anschreiben und fragen, welche Bücher sie mir denn empfehlen könnte; denn a) bin ich von Natur aus wahnsinnig neugierig und b) stöbere ich unfassbar gerne in Empfehlungen anderer Leseverrückter. Da ich dies aber bei so ziemlich jedem Buchblogger tun könnte und auch nicht ständig auf Twitter nach Empfehlungen fragen wollte, kam mir der Gedanke zu "Blogger empfehlen".

Heute darf ich euch Yvonne von buchbahnhof.de und ihre Lieblingstitel vorstellen. 

Yvonne bloggt schon unfassbar lange - ihren ersten Buchblog hatte sie 2007 bereits eröffnet und es folgte ein weiterer, bis sie jetzt seit 2016 unter buchbahnhof.de zu finden ist. Eine irre lange Zeit, wow! Auf ihren Blog findet ihr buntgemischte Rezensionen aus allen möglichen Genre, unter anderem Gay Romance, Dystopien und Kinderbücher.

Ich mag ihre Art zu schreiben und ihre immer ehrlichen Rezensionen unfassbar gerne ... neidisch bin ich ein wenig auf ihre ganzen Challenges, die sie tapfer durchzieht und stets mit neuen Empfehlungen speist. Wenn ich doch nur mal solch eine Motivation hätte!

Aber genug gequatscht, hier kommen ihre Empfehlungstitel, ihr schönstes Buch im Regal, ihre größte Enttäuschung UND ein Wunschlistenkandidat. Augen auf und los!

Donnerstag, 15. August 2019

[Buch-News #8] TOR Online und deren Kurzgeschichten

Bei Grit von Powerschnute bin ich über einen Beitrag gestolpert, in dem sie verschiedene Kurzgeschichten von unterschiedlichen Plattformen ihren Lesern empfiehlt. Da ich langsam aber sicher zu einer begeisterten Kurzgeschichten-Leserin mutiere, musste ich mir das natürlich genauer ansehen und bin durch sie auf TOR Online, ein Imprint des Fischer Verlags, aufmerksam geworden.

Dort könnt ihr Kurzgeschichten lesen; von deutschen oder internationalen Autor*innen über Klassiker und Geheimtipps. Dabei ist jede KG für euch kostenlos. Den Link findet ihr *~HIER~*!

Wer also auf Phantastik und Science Fiction steht, kommt hier ganz auf seine Kosten. Ich mag es sehr gerne, in die einzelnen Geschichten hinein zu schnuppern, dabei neue Autoren für mich zu entdecken und zu sehen, welche Themen mich faszinieren und interessieren und welche eben weniger.

Gefällt mir eine Handlung nicht, habe ich ein weniger schlechtes Gewissen sie entweder abzubrechen oder zu Ende zu lesen ... denn so oder so habe ich keine wertvolle Lesezeit verschwendet, da die meisten Kurzgeschichten in weniger als 10-15 Minuten zu lesen sind - zumindest die, welche ich schon gelesen habe.

Wer auch gerne sein Englisch verbessern möchte oder generell neue englischsprachige Autoren für sich erkunden möchte, kann auch HIER auf der englischen Seite diesem Leseverlangen nachgehen. Da ich eher seltener auf Englisch lese, werde ich mich auf die deutschen Kurzgeschichten stürzen, aber Grit hat da einige Empfehlungen, allen voran eine Autorin namens Kameron Hurley.

Schaut einfach bei Grits Rezension zu einer Geschichte von dieser Autorin vorbei *klick* und macht euch selbst ein Bild von ihrem Inhalt - es hört sich einfach zu verlockend an!

Lest ihr denn gerne kleine Lesehappen und habt Empfehlungen in diese Richtung für mich oder lasst ihr euch lieber in längere Geschichten hineinfallen? 

Schreibt es mir gerne unten in die Kommentare, ich freue mich!

Dienstag, 13. August 2019

[Rezension] Black Box - Jennifer Egan



*Rezension*

Black Box von Jennifer Egan

Umfang: 96 Seiten | Genre: Roman

Verlag: Schöffling & Co. | Preis: 9,95 € 



Für ihren erfolgreichen Roman Der größere Teil der Welt erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis und zahlreiche andere Auszeichnungen – nicht zuletzt deshalb, weil sie in ihrem Werk immer wieder mit Erzählweisen experimentiert und verblüffend präzise unser heutiges Lebensgefühl trifft oder sogar Blicke in die Zukunft wagt.

Für ihre neue Geschichte Black Box gibt es noch keine Bezeichnung, denn auch hier betritt sie Neuland: Die Story wurde getwittert und erschien erst, nachdem die Kurznachrichten gesendet waren, gebündelt im New Yorker.
In der festgelegten Zeichenzahl von 140 Zeichen pro Tweet entfaltet Jennifer Egans Text eine ungeheure Explosionskraft. Eine namenlose, auf sich gestellte Frau ist auf einen hochrangigen Verbrecher angesetzt: Ihre Aufzeichnungen entfesseln eine atemberaubende, von Agententhrillern inspirierte Verfolgungsjagd, offenbaren dabei aber auch schonungslos den Umgang mit weiblicher Schönheit und technisch aufgerüsteten Körpern – eben als Black Box.

Meine Meinung:

Durch Marlene von ichlesefrauen.de bin ich auf diesen kleinen und recht unscheinbar aussehenden Roman gestoßen. Mit seinen 89 Seiten, dem schwarzen Buchschnitt und dem farblich passenden Lesebändchen ist es ein wahrer Lesegenuss - allein die Aufmachung macht einiges her und dabei passiert die ganze Magie tief im Inneren, vor den Augen Neugieriger verborgen.

Hinter "Black Box" steckt eine recht interessante Entstehungsgeschichte, die ich an dieser Stelle erzählen möchte und fast auch muss, um den Sog der Handlung genauer erklären zu können. Jennifer Egan twitterte ihre Geschichte Satz für Satz und erst danach erschien der komplette Text gebündelt im New Yorker.

Wer sich mit Twitter auskennt, weiß, dass jeder Tweet nicht mehr als 140 Satzzeichen enthalten darf ( das Buch erschien, bevor die Zeichenzahl auf 280 Zeichen angehoben wurde ) und dementsprechend kurz sind auch die Sätze, denen der Leser in diesem Roman begegnet. Genau das macht den ganzen Reiz aus, denn man spürt mit welcher Achtsamkeit die Autorin sich diesem experimentellen Schreiben gewidmet haben muss.

Für mich waren die meisten Sätze kleine Diamanten, funkelnde Sterne am Himmel, die sich in der Masse zu einem dichten Bild zusammenfügten. Das spannende an diesem Erzählstil war für mich, dass sich teils banale Sätze oder stakkatohafte Gedankengänge der Protagonistin mit malerisch-philosophischen Betrachtungen abwechselte und aus diesem ganzen Strudel entsponn sich nach und nach eine Geschichte, die mich zum Teil an James Bond Filme denken ließ.
Was dich bemerkenswert macht, sind weniger deine Fähigkeiten und Fertigkeiten als dein Mut und deine Entschlossenheit. Zu wissen, dass du eine von Hunderten bist, sollte sich nicht wie eine Herabsetzung anfühlen.  
Heroismus heute heißt, mit etwas zu verschmelzen, das größer ist als man selbst.
Doch um was geht es? Weder auf dem Buchrücken, noch im Klappentext wird auf die eigentliche Handlung eingegangen und so wird man als Leser ins kalte Wasser geworfen und muss sich erst ein wenig zurecht finden. Es geht um eine ganz normale junge Frau, die aus unergründlichen Dingen zur Spionin wird. Sie wird einem reichen Mann zur Seite gestellt als eine seiner "Schönheiten" und soll herausfinden, was für mit was für Geschäften er seinen Reichtum finanziert.

Alles beginnt sehr ruhig, die Agentin lässt den Leser oft teilhaben an den Grundsätzen ihrer Ausbildung und verschleiert dabei doch, aus welchen Gründen sie für diese Mission ausgewählt wurde. Dieser Aspekt bleibt bis zum Ende im Dunkeln, man bekommt hin und wieder Brotkrumen hingeworfen, die einen kleinen Teil des großen Mysteriums erleuchten und mich mit einigen Fragezeichen zum Schluss zurück ließen.

Trotzdem ist dies für mich kein richtiger Kritikpunkt, da die Länge des Romans dies schon im Vorfeld vermuten lässt und so hätte ich mir einfach nur gewünscht, die Autorin hätte diese Geschichte ausführlicher erzählt, um meine Neugierde zu befriedigen.
Denk daran, dass du als derselbe Mensch nach Haus zurückkehren musst, als der du fortgegangen bist. Denk daran, dass man dir versichert hat, dass du nicht mehr derselbe Mensch sein wirst. Denk daran, dass du schon vor deinem Weggang aufgehört hast, dieser Mensch zu sein. 
Denk daran, dass zu viel Denken sinnlos ist.
Mit Verlauf der Handlung steigert sich das Tempo und endet mit einer doch recht unerwarteten Wendung, die dem ganzen ein bisschen James Bond Feeling einhaucht. Am meisten überrascht hat mich der kleine Science-Fiction Aspekt, der wie nebenbei eingestreut wird und über welchen ich gerne mehr gelesen hätte.

Alles in allem ist es Jennifer Egan gelungen, mich gekonnt um den Finger zu wickeln und in keinem Moment zu langweilen. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass diese Art zu Erzählen mich so mitnehmen und abholen könnte, ohne dass ich dabei abschweife oder dem Ganzen überdrüssig werde. Ein mitreißendes erzählerisches Experiment, das mich spielerisch von sich überzeugen konnte.

Mein Fazit:

Eine außergewöhnliche Erzählung, die meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet wird und ein Erzählstil, der seinesgleichen sucht. Leser, die gerne über ihren Tellerrand hinaus lesen oder eine ungewöhnliche, aber dennoch spannende und nie langweilig werdende Geschichte suchen, wird hier fündig werden. James Bond Feeling inklusive!

Jennifer Egan wird definitiv zu einer Autorin werden, deren Werke ich mir nun näher ansehen möchte und von denen ich mir erhoffe, dass sie mir ebenso gut gefallen werden wie dieser Roman.

*~5 von 5 Sterne~*

Weitere Leseeindrücke findet ihr bei:

Marlene von ichlesefrauen.de, welche mich mit ihrer Rezension erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat *KLICK*

Diese Rezension findet ihr auch bei der Aktion "LinkPARTY" von MonerlsWelt wieder. Eine fabelhafte Aktion für mehr Sichtbarkeit untereinander und mehr Aufmerksamkeit den Rezensionen gegenüber. 

Samstag, 10. August 2019

[Blogger empfehlen #1] Gabriela von buchperlenblog.com

Eine weitere Rubrik darf auf meinem Blog einziehen ... ich hoffe, ihr kommt noch hinterher! Die neue Kategorie ( wie ihr im Titel schon erspäht habt ) nennt sich

Blogger empfehlen

und soll wöchentlich jeden Samstag online gehen. Diese Idee entstand ganz nebenbei.

Ich wollte eine  Bloggerin anschreiben und fragen, welche Bücher sie mir denn empfehlen könnte; denn a) bin ich von Natur aus wahnsinnig neugierig und b) stöbere ich unfassbar gerne in Empfehlungen anderer Leseverrückter. Da ich dies aber bei so ziemlich jedem Buchblogger tun könnte und auch nicht ständig auf Twitter nach Empfehlungen fragen wollte, kam mir der Gedanke zu "Blogger empfehlen".

Gedacht, getan und nun darf ich euch als Erstes Gabriela von buchperlenblog.com und ihre Lieblingstitel vorstellen. 

Gabriela lese ich selbst noch gar nicht so lange und bewundere sie für ihre ungebrochene Kreativität und Motivation für die unterschiedlichsten Blogbeiträge. Bei ihr findet ihr zwar auch Rezensionen, aber auch eine bunte Vielfalt an Themen, Beiträgen und vielem mehr.

Auch die Titel, welche sie vorstellt, sind durchmischt und bieten mir immer eine große Bandbreite zum Stöbern. Wer also ihren Buchblog noch nicht kennt, sollte schleunigst mal bei ihr vorbeischauen!

Jetzt aber genug vorab gequatscht, hier kommen ihre Empfehlungstitel, ihr schönstes Buch im Regal, ihre größte Enttäuschung UND ein Wunschlistenkandidat. Augen auf und los!

1.) Hallo Gabriela, schön dass du mit dabei bist, ich freue mich. Nenne uns doch deine Top 3 Buchempfehlungen!

Nur 3? Okay, dann mal los! 1. Waffenschwestern von Mark Lawrence, weil es der Auftakt zu einem unglaublich coolen, neuen, andersartigen Fantasyepos ist, in dem außerdem fast nur Frauen agieren – und es keinerlei vertrackte Liebesgeschichte gibt!

2. Der Kinderdieb von Brom, weil diese Adaption von Peter Pan einfach fantastisch ist, und mit alten und neuen Motiven der Mythologie rund um Nimmerland spielt.

3. Die historische Krimireihe um die Inspektoren Frey und McGray von Oscar de Muriel, ein sehr erfrischendes Team, dass nur so strotzt vor Sarkasmus und übersinnlichen Vorfällen, ohne ins Mystische abzugleiten. Ich liebe diese Reihe und freue mich schon jetzt sehr auf den vierten Band!

2.) Welches Buch in deinem Regal hat die schönste Aufmachung? (Cover, Gestaltung, Innenleben…) 

Ich liebe es ja generell, wenn ein Buch schön gestaltet ist. Egal, ob das nun ein besonderes Cover ist, oder Illustrationen im Inneren hat, oder oder oder. Alles ist mir recht!

Dabei fallen mir immer wieder die Neuauflagen alter Klassiker aus dem Coppenrath Verlag auf. Peter Pan, Die Schöne und das Biest, Die kleine Meerjungfrau usw. gehören definitiv zu den schönsten Büchern in meinem Regal. Denn wenn man sie aufschlägt, gibt es jede Menge Dinge zum Entfalten, Drehen, zum Schieben und Entdecken – Wer wird da denn nicht schwach?

3.) Welche Geschichte war lesetechnisch deine größte Enttäuschung? 

Bei Enttäuschungen muss ich immer recht lang überlegen. Denn die Frage ist ja auch, warum war ich davon enttäuscht? Von der 08/15 Handlung? Oder dem schlampigen Lektorat? Oder weil meine Erwartungen einfach zu hoch waren? Glücklicherweise gibt es bei mir eher selten wirkliche Enttäuschungen, so dass die wenigen auch schnell vergessen werden können.

Eine der letzten größeren Enttäuschungen war jedenfalls das neue Werk von Hannibal-Schöpfer Thomas Harris „Cari Mora“. Ganz ehrlich, das war einfach nichts Halbes und nichts Ganzes. Von allem zu wenig und gleichzeitig zu viel, das muss man erst einmal schaffen.

4.) Und die letzte Frage: Welcher Titel steht ganz oben auf deiner Wunschliste?

Ha, auf meiner Wunschliste stehen mittlerweile so viele Titel, dass ich mich gar nicht so recht entscheiden kann, welcher da wirklich der dringendste Wunsch wäre! Aber gehe ich rein chronologisch vor, dann habe ich zuletzt „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger hinzugefügt. Warum? Weil diese Mischung aus Dystopie und Skurrilität genau das ist, was mich anspricht!

Ein großes Dankeschön an dich Gabriela ( buchperlenblog.com ), dass du mit dabei warst und mir so fix all deine Empfehlungen geschickt hast - es war mir eine Freude! 

Wenn auch DU mit bei meiner Aktion dabei sein möchtest, dann schreib mir doch einfach eine kurze Nachricht unten in die Kommentare. Ich freue mich auf euch, wir lesen uns nächste Woche wieder.

Mittwoch, 7. August 2019

[Buch-News #7] Eine buchige App für Graphic Novels aus dem Splitter Verlag

Seit Ende letzten Jahres bin ich mit dem Virus der Graphic Novels infiziert - nur bin ich etwas eigen, was die Illustrationen und die Schrift angeht. Ich mag es nicht wuselig, habe lieber einen klaren Zeichenstil und nicht zu viele Details .. davon bekomme ich ansonsten Kopfschmerzen oder kann mich nicht auf die Geschichte an sich konzentrieren. Was die Schrift angeht, kann ich nur gewisse Schriftarten und -größen lesen.

Bisher hatte ich mir am PC immer die Leseproben zu den Titeln rausgesucht und angesehen, die mich interessierten. Wegen unserer kleinen Tochter bin ich nun vom Laptop ans Handy gewechselt und hatte bis dahin noch keine geeignete Lösung gefunden, wie ich mir eben mal schnell die neuesten Graphic Novels ansehen kann.

Und dann kam Tobi von Lesestunden um die Ecke und präsentierte seine neue Splitter-App. 

Eine App, mit welcher man ganz einfach übers Handy alle Titel des Splitter Verlages entweder über eine Leseproben-Funktion direkt in der Anwendung öffnen und ansehen kann oder aber auch die Möglichkeit, auf die Verlagsseite zu wechseln und dort weiter zu recherchieren.

Ich finde die App super einfach konstruiert und völlig selbsterklärend. Man findet sich schnell zurecht, kann die verschiedenen Kategorien aufrufen und in seinem Lieblingsgenre stöbern oder die neuesten Verlagstitel direkt durchforsten.

Für mich die bequemste Lösung, auch vom Smartphone aus den Überblick zu haben und auch unterwegs die Zeit zu nutzen, völlig unkompliziert sich zu informieren. Was für mich die Sahne auf der Kirsche auf der Torte war, ist eben die Nutzung der Leseproben.

Oft sind es nur ein oder zwei Seiten, die angezeigt werden, aber aufgrund derer kann ich schon urteilen, ob die Graphic Novel für mich in Frage kommt oder eben nicht.

Achtung: Bei den noch erscheinenden Titeln kann es manchmal vorkommen, dass nur das Titelbild angezeigt wird, da noch keine Leseprobe hinterlegt ist. Für mich nicht weiter schlimm, aber im ersten Moment irritierend, weil ich dachte, ich nutze die App nicht richtig. Also Entwarnung, ganz normal!

Was ihr nur über die Verlagsseite abwickeln könnt, ist der Kauf eines Titels. Da die App von Tobi selbst programmiert wurde und keine verlagseigene Anwendung ist, ist diese Funktion nicht nutzbar. Aber allein die Möglichkeiten, die sich mit dieser App ergeben, empfinde ich mehr als nützlich und für mich stellt sie einen echten Mehrwert dar.

Von meiner Seite aus eine klare App-Empfehlung und der Splitter Verlag ist für mich regelmäßig eine wahre Fundgrube an interessanten Geschichten ... ich muss mich nur endlich rantrauen.

Habt ihr denn Empfehlungen im Graphic Novel Bereich für mich? Schreibt mir eure liebsten Titel unten in die Kommentare, ich freue mich!

Sonntag, 4. August 2019

[Rezension] Agathas Alibi - Andrew Wilson



*Werbung / Rezension*

Agathas Alibi von Andrew Wilson

Umfang: 384 Seiten | Genre: Kriminalroman

Verlag: Piper | Preis: 11,00 € 



Im Dezember 1926 verschwindet Agatha Christie spurlos. Eine groß angelegte Suchaktion beginnt, an der sich sogar Arthur Conan Doyle beteiligt. Doch Christie, deren jüngstes Buch „Alibi“ gerade zum Welterfolg lanciert, bleibt verschwunden. Erst elf Tage später wird sie in einem Hotel gefunden, in das sie sich unter dem Namen der Geliebten ihres Mannes einquartiert hat. Bis heute weiß niemand, was damals geschah. Was, wenn Christie an einen bösartigen Widersacher geraten ist? Was, wenn sie erpresst worden ist? Was, wenn die Königin der rätselhaften Morde selbst gezwungen worden ist, ein Verbrechen zu begehen?

Auf intelligente und unterhaltsame Weise erzählt Andrew Wilson in einer Mischung aus Fakten und Fiktion von einem rätselhaften Fall, in dem die größte Krimiautorin der Welt selbst zur Protagonistin wird.

Meine Meinung:

Agatha Christie, die Queen of Crime, ist mit 66 veröffentlichten Romanen, Kurzgeschichten + Bühnenstücken und einer weltweit verkauften Auflage von über zwei Milliarden Büchern, die erfolgreichste Kriminalschriftstellerin der WELT. Ufff ... als ich das für meine Rezension recherchiert habe, musste ich kurz mal eben schlucken.

Natürlich habe ich schon einige ihrer Werke gelesen und auch der Herzensmann ist großer Fan ihrer Geschichten - aber über sie selbst, über ihr Leben oder ihren Werdegang wusste ich bisher sehr wenig. Was ich allerdings wusste, deswegen die Faszination für diesen Kriminalroman, ist die Tatsache, dass Agatha Christie im Dezember 1926 spurlos verschwand und erst 11 Tage später wieder quicklebendig in einem Hotel in Harrogate auftauchte.

Eines der Mysterien, die mich faszinieren, nachdenklich machen und die Fantasie natürlich ankurbeln. Was ist damals passiert und warum schwieg sie ihr Leben lang darüber? Oder konnte sie sich wirklich nicht an diese Zeit erinnern, hat ihr eigener Kopf ihr ein Schnippchen geschlagen?

Aus diesem Grund war ich Feuer und Flamme, als ich "Agathas Alibi" das erste Mal in die Finger bekam. 

Andrew Wilson hat sich in seinem Roman ihrem Verschwinden angenommen und den Gedanken weitergedacht. Dabei entstanden ist ein Cosy-Crime Titel, der mir an der ein oder anderen Stelle ein wenig mehr Spannung hätte geben dürfen und welcher mich oftmals gähnend zurück ließ.

Wir erleben die Geschichte aus dreierlei Sichtweisen: Als Hauptakteurin erleben wir natürlich ( wie sollte es auch anders sein ) Agatha Christie selbst, welche in einer unglücklichen Ehe mit ihrem Mann gefangen ist, der, mehr oder weniger vor ihren Augen, eine Affaire mit einer deutlich jüngeren Frau angefangen hat.

Die Stimmung im Hause Christie ist durch den Tod ihrer Mutter schon deutlich angegriffen und eine Scheidung zur damaligen Zeit natürlich ein kleiner Skandal, den Agatha am liebsten umgehen möchte.

Donnerstag, 1. August 2019

[News-on-the-Blogs #2] Seo für Blogger, 50 Jahre Mondlandung, Buchvorfreude und "Der große Pan"

Was sind die News-on-the-Blogs?

Kurz, prägnant und natürlich nichts neues, denn diese Beitragsart gibt es bei vielen anderen Bloggern auch - doch warum reihe ich mich nun dort auch noch ein?

Ich mochte diese Art von gesammelten Beitrag-Highlights anderer Buchblogs schon immer sehr gerne, denn trotz der Erinnerungen per Mail, wenn bei meinen Lieblingsbloggern neue Rezensionen oder ähnliches online geht, vergesse ich ab und zu dann später dort vorbeizuschauen. Und oft habe ich auch neue Blogs kennengelernt, die ich so vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte.

Inspirationen, spannende Beiträge, Gedankenanstöße oder interessante Projekte - all das kann hier auf euch warten. Einerlei, auf jeden Fall wollte ich mir dieses Format auch für meinen Blog stibitzen und stelle euch heute vier Blog-News vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten.



Sabine von ant1heldin.de hat einen informativen Artikel geschrieben, in Form einer Checkliste, wie Blogger seokonforme Texte schreiben können. Seo ... was? Auch ich habe mich damit noch nicht so sehr befasst, aber im Endeffekt bedeutet das, wie man seinen Blog im Google Ranking höher ansetzen kann und was genau man an den Beiträgen verändern muss, damit man besser gefunden wird.

Sabine bindet hierbei kurze und knackige Textblöcke ein, die sie mit Bildern ergänzt und so wohl auch für mich als Laie eine gute Übersicht bietet, was für mich wichtig ist bei der Erstellung eines neuen Beitrages.

Ein komplexes Thema leicht erklärt und damit hat der Artikel für mich einen wahnsinnigen Mehrwert. *~HIER~* kommt ihr zu ihrem Beitrag!



50 Jahre Mondlandung - für mich immer wieder ein Thema, was mich für sich einnimmt und fasziniert. Leider habe ich bisher nur sehr wenige Bücher zu der Thematik gelesen, was sich aber dieses Jahr noch ändern wird!

Tina hat hierzu eine kleine Sammlung an Mondromanen vorgestellt und das Buch "Space Girls" näher beleuchtet und mir Lust auf mehr gemacht. *klick*

Generell lohnt sich ein Besuch auf Tinas Blog killmonotony.de immer, denn sie hat eine bunte Mischung aus Rezensionen, lesenswerten Beiträgen und Neuerscheinungsposts, die mich regelmäßig meine Wunschliste füttern lassen.

Montag, 29. Juli 2019

[Rezension] Das dreizehnte Dorf - Romain Sardou



*Rezension*

Das dreizehnte Dorf von Romain Sardou

Umfang: 416 Seiten | Genre: historischer Roman

Verlag: Heyne | Preis: 9,95 € 

*~Kauf mich~* 
( leider nur noch gebraucht zu bekommen )


Grausige Morde im Winter des Jahres 1284 rufen in der Diözese Draguan im Südosten Frankreichs ein lange vergessenes Dorf in Erinnerung. Während der junge Priester Henno Guiden den rätselhaften Ort erkundet, rührt ein Mönch in Paris an den Geheimnissen einer beispiellosen Verschwörung.

Meine Meinung:

Wie ihr vielleicht wisst oder auch schon gemerkt habt, lese ich selten historische Romane. Entweder sprechen mich die meisten ob ihrer Thematik kaum an oder ich habe einen großen Respekt vor einem dicken Wälzer voller historischer Begebenheiten, die mich meist eher erschlagen als faszinieren. Vor etlichen Jahren habe ich mit Begeisterung die Reihe von Rebecca Gable rund um die Waringhams gelesen und verlor mich im England des 14. Jahrhunderts.

Doch irgendwann fiel ich in ein großes Leseloch bei den historischen Romanen, aus dem ich bis heute ganz selten hervorkomme und mich dann doch mal an eine neue Geschichte herantraue.

Das "Dreizehnte Dorf" ist eine große Empfehlung des Herzensmannes gewesen und als dann auch noch eine Booktuberin, welcher ich sehr gerne folge, das Buch in die Kamera hielt, war es um mich geschehen: Ich musste es lesen. Nach den ersten 20 Seiten hätte ich es fast in die Ecke gepfeffert - denn ausländische Namen und Ortsbezeichnungen ( in diesem Falle französisch ) hätten mich fast um den Verstand gebracht. Ich komme dann sehr schwer in einen Lesefluss, stolperte öfter über die unbekannten Namen und das frustriert mich einfach ungemein.

Es geht um ein Dorf im Südwesten Frankreiches im Jahre 1284, welches abgeschnitten durch eine Moorlandschaft völlig in Vergessenheit geraten war. Doch nun tauchen flussabwärts grausam verstümmelte Leichen auf und die Diözese erinnert sich dunkel daran, dass dort am Ufer des Flusses ein dreizehntes Dorf einst weilte.

Ein junger Priester macht sich daraufhin auf, die Menschen dort zu erretten, denn sie sind schon seit Ewigkeiten nun ohne geistliche Führung und da mag solch ein Mord weniger verwundern. Allerdings findet er in diesem dreizehnten Dorf weitaus schlimmeres vor, als er sich jemals hätte vorstellen können ....